Gedenkveranstaltung zum Kriegsende

Senatorin Stapelfeldt, Revd Nathaniel und Schülerinnen und Schüler sprachen Gedenkworte

9. Mai 2017

Konsuln, Redner sowie Vertreter der Institutionen

Am Montag, den 8. Mai 2017, lud der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. in Hamburg wieder zu seiner jährlichen Gedenkveranstaltung anlässlich des Kriegsendes auf den Ohlsdorfer Friedhof ein.

Wie in den vergangenen Jahren wurde an der Internationalen Kriegsgräberstätte der 3.800 Menschen aus mehr als dreißig verschiedenen Ländern gedacht, die dort bestattet worden sind. Bei kühlem, aber trockenem Wetter und musikalischer Rahmung durch zwei Jugendliche des Felix Mendelssohn Jugendsinfonieorchesters wurden nach der Niederlegung der Kränze und der Begrüßung durch die Landesvorsitzende Karen Koop MdHB a.D. eindrucksvolle Gedenkworte gesprochen.

Senatorin Dr. Dorothee Stapelfeld (Senatorin in der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen, Bild unten links) und Revd Canon Dr. Leslie Nathaniel (The Anglican Church of St Thomas Becket, Bild unten rechts) als Vertreter der Hamburger Kirchen wiesen in bemerkenswerter Weise auf die Bedeutung der Jugendarbeit, der internationalen Zusammenarbeit und der gemeinsamen Auseinandersetzung zum Thema Demokratiestärkung und Friedenserhalt in Europa hin. Daneben trugen Schülerinnen und Schüler der Stadtteilschule Bergedorf (Bild links) aktiv zur gelungenen Veranstaltung bei – sie führten, beeindruckend und kreativ, ihre Gedanken zum Thema „Kriegsende" auf, indem sie in Rollen von damaligen Zeitzeuginnen und Zeitzeugen schlüpften. Das Projekt entstadt im Rahmen eines Beitrages für den diesjährigen Geschichtswettbewerb zum Thema "Zwangsarbeit".

Das Gedenken der mehr als 60 Gäste anlässlich des 72. Jahrestages des Kriegsendes fand rundum ein äußerst würdevolles Begehen.

Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V.

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