Hamburg Memory goes Refugees

Erfolgreiche Projektwoche am Charlotte-Paulsen Gymnasium mit einer Integrationsklasse

20. Juli 2017

Eine Gruppe widmete sich kreativ dem Unterschied zwischen deutschen Schulen und denen ihrer Heimatländer

Kurz vor den heißersehnten Sommerferien war Hamburg Memory, das digitale Geschichtsspiel für Hamburger Jugendliche, zu Gast am Charlotte-Paulsen-Gymnasium. Eine Woche lang, vom 10.-14. Juli 2017, hatte eine Klasse von jungen Geflüchteten erstmalig die Möglichkeit, ihre Geschichten zu erzählen und in Form von Videos, Zeichnungen, Bildern oder Texten darzustellen.

Die 13 Jugendlichen zwischen zwölf und 15 Jahren stammen aus verschiedenen Ländern wie Serbien, Bosnien, Polen, Syrien, Rumänien, Afghanistan und dem Irak. Zur Seite standen ihnen während der Projektwoche nicht nur die Projektleiterin des Volksbundes und die Klassenlehrerin, sondern auch zwei junge MentorInnen des Vereins Verikom, die aufgrund ihres eigenen Migrationshintergrundes zu wichtigen AnsprechpartnerInnen für die Jugendlichen geworden sind.

Mit viel Interesse, Ehrgeiz, Freude, Fleiß und Engagement entwickelten die Jugendlichen eigenständig Ideen zu ihren erinnerungskulturellen Themen und deren Umsetzung. Dabei wuchsen sie von Tag zu Tag über sich hinaus, die Sprachbarriere wurde immer kleiner und der Spaß an Hamburg Memory immer größer.

Am Ende ist nicht nur die Klasse durch die Gruppenarbeit und den Austausch enger zusammen gewachsen, sondern die Jugendlichen konnten Hamburg entdecken und ihre Deutschkenntnisse wesentlich verbessern. Und für Hamburg Memory sind vier tolle Beiträge über das Charlotte-Paulsen-Gymnasium, Freundschaft, eigene Biographien und das Schulleben im Irak und Syrien entstanden. Die Beiträge sind demnächst auch www.hamburg-memory.de zu sehen.

Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V.

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