Kriegskinder – historische und gegenwärtige Perspektiven

Begegnung zwischen deutschen und russischen Jugendlichen, Zeitzeugen und Multiplikatoren geplant

2. Februar 2016

Das Projekt „Kriegskinder – historische und gegenwärtige Perspektiven" ist ein Kooperationsprojekt vom Deutsch-Russischen Begegnungszentrum in St. Petersburg und dem Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. in Hamburg. Ziel ist die binationale, generationenübergreifende Begegnung zwischen deutschen und russischen Jugendlichen, Zeitzeugen und Multiplikatoren. Bei einer mehrtägigen Lesereise im Mai und im September 2016 in Hamburg und in St. Petersburg möchten wir einen Dialog über historische wie gegenwärtige Erfahrungen und Erinnerungen und die kulturelle sowie die politische Verständigung fördern.

Zwei Zeitzeugen, zwei Städte, zwei Länder, ein Krieg: Ein russisches und ein deutsches Kriegskind – das eine überlebte die Operation Gomorrha 1943 in Hamburg und das andere die Leningrader Blockade 1941-1944 im heutigen St. Petersburg – werden mit Jugendlichen (und Erwachsenen) Anfang Mai in Hamburg anlässlich des Gedenkens zum Ende des Zweiten Weltkriegs und im September vier Tage lang in St. Petersburg über ihre Kindheitserlebnisse im Krieg sprechen. Nicht nur die historischen, auch die aktuellen Kriege und Flüchtlingswellen, sowie die Involvierung von Staaten in Kriege und Konflikte sowie die jeweilige Staatspolitik sollen dabei eine Rolle spielen.

Wir suchen noch Schulklassen zur Durchführung des Projektes in Hamburg! Haben Sie Interesse? Rufen Sie uns an! 040-259091.

Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V.

Spendentelefon: 0561 700 90

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