Lesereihe „Kriegskinder – historische und gegenwärtige Perspektiven“

Harald Hinsch und Aleksander Kovarski berichten an Hamburger Schulen

23. Mai 2016

Podium und Publikum

Die Kriegskinder Harald Hinsch und Aleksander Kovarski waren vom 10.-13. Mai zu Gast an vier verschiedenen Hamburger Schulen, wo sie von ihren Erfahrungen während und nach dem Zweiten Weltkrieg berichteten. Harald Hinsch wurde 1937 in Barmbek geboren und hat als Sechsjähriger die Operation Gomorrha erlebt. Aleksander Kovarski stammt aus Leningrad, dem heutigen St. Petersburg, und musste nach dem Angriff der deutschen Wehrmacht auf die Sowjetunion nach mit seiner Familie Usbekistan fliehen, wo er in ärmlichen Verhältnissen überlebte. Die Erfahrungen von Hunger und Angst haben das Leben der beiden Zeitzeugen geprägt. Zum Auftakt erzählten sie über 100 Schülerinnen und Schülern am Charlotte-Paulsen-Gymnasium von ihren Erlebnissen und beantworteten die Fragen der interessierten Jugendlichen. Weitere Lesungen fanden an der Max-Brauer-Schule, der Stadtteilschule Bergedorf und der Stadtteilschule Blankenese statt.

Das Projekt „Kriegskinder – historische und gegenwärtige Perspektiven" findet in Kooperation mit dem Deutsch-Russischen Begegnungszentrum in St. Petersburg statt und wird gefördert durch die Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration.

Das Hamburger Wochenblatt hat über die Lesereihe berichtet: http://www.hamburger-wochenblatt.de/wandsbek/lokales/charlotte-paulsen-gymnasium-kriegskinder-berichten-d32121.html

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