Migration in Hamburg Teil II

Unsere Vorlesungsreihe geht weiter

5. Oktober 2016

Das aktuelle Programm der Vorlesungsreihe

Der Volksbund Hamburg wird gemeinsam mit dem Forschungsverbund zur Kulturgeschichte Hamburgs seine Vorlesungsreihe zum Thema Migration in Hamburg im kommenden Wintersemester 2016/17 in der Universität Hamburg unter dem Titel "Andocken XIII. Migration in Hamburg: Flucht und Exil von der Frühen Neuzeit bis zur Gegenwart" fortsetzen. Die Vorträge sind öffentlich und werden - abweichend vom Veranstaltungsort der Vorträge des Sommersemesters - im Philosophenturm der Universität (Von-Melle-Park 6) in Hörsaal F stattfinden. Alle Vorträge sind Teil des Allgemeinen Vorlesungswesens der Universität, - alle Interessierten sind herzlich eingeladen, der Eintritt ist frei. Das Programm können Sie hier herunterladen.

Zeitraum: Wintersemester 2016/17 (17.10.2016 – 30.01.2017)
Ort: Hörsaal F, Universität Hamburg, Von-Melle-Park 6, 20146 Hamburg
Zeit: Montags, 18.00 - 20.00 Uhr

Programm
Die Fortsetzung der Vorlesungsreihe vom Sommersemester 2016 widmet sich den Aspekten von Migration und Exil im „langen 19. Jahrhundert“ (Hobsbawm), im „kurzen 20. Jahrhundert“ (Berend) und in der Zeitgeschichte in den Blickpunkt. Einen besonderen Schwerpunkt bilden dabei die vielfältigen Erfahrungen des Exils mit dem Fluchtpunkt Hamburg. Exil steht hier zum einen stellvertretend für ein abruptes Verlassen des bisherigen Lebensortes und den erzwungenen Übertritt in eine fremde unbekannte Welt. Exil kann zum anderen auch den Übergang an einen anderen topografischen Ort und einen neuen Lebensentwurf über eine längere zeitliche Perspektive bedeuten. Der Eintritt in eine lebensbedrohliche und die bisherige Lebensweise zerstörende Existenz konfrontiert die Betroffenen mit schwerwiegenden schicksalhaften Situationen mit geringen Handlungsoptionen (z. B.: Boatpeople, jüdische Ärzte in der Emigration).
Form und Grad der Mischung neuer und alter habitualisierter Lebensweisen wird als zentrales Thema um die vielfältigen Ausformungen von Integration ausgestaltet und in unterschiedlichen historischen, kulturellen und transnationalen Kontexten vorgestellt. Sie verbinden Hamburg mit Schauplätzen in Europa, den USA, Australien und Asien und umfassen das 17. bis 21. Jahrhundert. Neue Forschungsansätze erschließen beispielsweise die Geschichte des Wohnens als zentrale Kategorie für die Betrachtung der Migration, ebenso der Literatur- und Filmästhetik. Eine zusammenfassende Betrachtung der Vorlesungsreihe zur Migration in Hamburg als kulturhistorisches Forschungsfeld dient im Laufe des Semesters der Orientierung und dem reflektierenden Austausch mit dem Auditorium. Dabei sollen Anregungen aus aktuellen Debatten zum Thema Flucht auch im außeruniversitären, zivilgesellschaftlichen Kontext und im Bereich der städtischen Akteure aufgenommen werden.

Die Details zu den einzelnen Vorträgen finden Sie unter kommende Veranstaltungen.

Die Vorlesungsreihe wird gemeinsam vom Forschungsverbund zur Kulturgeschichte Hamburgs (FKGHH), Universität Hamburg, und dem Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V., Landesverband Hamburg veranstaltet. Sie wird gefördert durch die Stiftung Gedenken und Frieden.

Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V.

Spendentelefon: 0561 700 90

Spendenkonto

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