Tagung "Kriegslandschaften"

Informativ, inspirierend, interdisziplinär

2. April 2015

Nils Köhler, Markus Meckel, Karen Koop

Am vergangenen Wochenende veranstaltete der Volksbund Hamburg zusammen mit der Universität Hamburg (Historisches Seminar und Institut für Volkskunde/Kulturanthropologie) eine internationale Konferenz mit dem Titel "Kriegslandschaften: Gewalt, Zerstörung, Erinnerung (19.-21. Jh.)".

Der Auftakt am Freitagabend war bereits prominent und eloquent besetzt: Markus Meckel sprach ein Grußwort, und legte dabei dar, wie wichtig solche Veranstaltungen für den Volksbund im Sinne des neuen Leitbildes seien. Neben ihm sprachen Lutz Rehkopf als Vertreter des Ohldorfer Friedhofs und Sabine Kienitz als Mitorganisatorin und Repräsentantin des Instituts für Volkskunde/Kulturanthropologie. Anschließend hielt Christian Fuhrmeister einen Vortrag über das Konzept der "Totenburgen", durch Volksbund-Chefarchitekt Robert Tischler in der Zeit des Nationalsozialismus implementiert. Der Abend endete mit einem Weinempfang und regem Austausch - letzteres war wegweisend für die folgenden zwei Tage.  

So bot die Tagung neben qualitativ sehr hochwertigen Vorträgen (vor allem von den jungen NachwuchswissenschaftlerInnen) eine echte Vernetzungs- und Austauschplattform. Das interdisziplinäre Konzept, durch den Aufbau der Panels unterstützt, ging voll auf und heraus kam eine sehr reichhaltige Tagung, von der alle viel mitnehmen konnten. Einen ausführlichen Tagungsbericht finden Sie unter http://www.hsozkult.de/conferencereport/id/tagungsberichte-6100 oder hier.

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