Volkstrauertag 2015

Gedenkstunde in der Hauptkirche St. Michaelis und in den Bezirken

17. November 2015

Romani Rose, Vorsitzender des Zentralrats Deutscher Sinti und Roma

Am 15. November fand der diesjährige Volkstrauertag statt. Er ist seit seiner Gründung im Jahr 1922 einer der wichtigsten deutschen Gedenktage und wird seit 1952 jedes Jahr im November am Ende des Kirchenjahres durchgeführt. Würdevoll und dem Anlass entsprechend wird er in Hamburg seit 2009 in der Hauptkirche St. Michaelis abgehalten, so auch in diesem Jahr. Das vollständige Programm finden Sie hier. Gut besucht bei stimmungsvoller Atmosphäre erwarteten die knapp 600 Gäste die Gedenkstunde. Die Begrüßungsrede hielt die Vorsitzende des Landesverbands Hamburg, Karen Koop. Die aktuellen Geschehnisse gaben Anlass, in den Gedenkworten dieses Tages auch die Opfer in Paris zu berücksichtigen. Eine würdevolle Gedenkrede (und ebenfalls zuerst darauf Bezug nehmend) hielt Romani Rose, der Vorsitzende des Zentralrats Deutscher Sinti und Roma. Eindrucksvoll war auch die Rede von Carolin Abraham vom Jugendarbeitskreis des Volksbunds Hamburg, die vielschichtig ihre Gedanken zum Volkstrauertag mitteilte und dies anschaulich an der Jugendarbeit des Volksbundes verdeutlichte. Das Totengedenken sprach die Zweite Bürgermeisterin der Stadt Hamburg, Katharina Fegebank. Musikalisch begleitet wurde die Gedenkstunde wie in den Jahren zuvor durch das Felix Mendelssohn Jugendsinfonieorchester unter der Leitung von Prof. Clemens Malich. (Foto re.: B. Oertel, The Young ClassX e.V.).

Am selben Tag besuchten die Vorsitzende Karen Koop und der ehemalige Vorsitzende Reinhard Soltau die Feierlichkeiten in Neuengamme und in Ohlsdorf, die vormittags stattfanden. Mariane Pöschel vom Jugendarbeitskreis hielt eine Rede vor der Kirchengemeinde Niendorf und nahm dort an der Gedenkstunde zum Volkstrauertag teil. Irmgard Wenzel und Matthias Kneissl nahmen stellvertretend für den Volksbund in Harburg und Bergedorf an den Gedenkstunden teil.

 

 

 

Karen Koop begrüßte die Gäste

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