Volkstrauertag 2017

Gedenkstunde in der Hauptkirche St. Michaelis

15. November 2017

Der Jugendbeitrag beschäftigte sich mit dem Thema Flucht

Am 19. November fand der diesjährige Volkstrauertag statt. Sehr gut besucht bei stimmungsvoller Atmosphäre erwarteten die knapp 800 Gäste die Gedenkstunde, deren vollständiges Programm Sie hier finden. Die Begrüßungsrede hielt, wie im Vorjahr, die Vorsitzende des Landesverbands Hamburg, Karen Koop. Eine würdevolle Gedenkansprache hielt Erzbischof Dr. Stefan Heße, Erzbistum Hamburg. Eindrucksvoll waren die Jugendbeiträge von Carolin Abraham, Rieke Bassen und Nizam Zakarie. Im ersten Teil widmeten sich die Jugendarbeitskreismitglieder ihrem Interviewprojekt, in dem Mitglieder des Landesverbandes als Zeitzeuginnen und Zeitzeugen zu ihren Erinnerungen an den Krieg befragt wurden. Im zweiten Teil berichtete der junge Nizam von seiner Fluchtgeschichte aus Afghanistan und seinem Ankommen in Hamburg. Er hatte in diesem Jahr an dem Projekt Hamburg Memory teilgenommen.

Das Totengedenken sprach die Zweite Bürgermeisterin der Freien und Hansestadt Hamburg, Katharina Fegebank. Musikalisch begleitet wurde die Gedenkstunde wie in den Jahren zuvor durch das Felix Mendelssohn Jugendsinfonieorchester unter der Leitung von Prof. Clemens Malich.

 

Vor der Gedenkstunde im Michel fanden wieder die Kranzniederlegungen in den Bezirken und die Zentrale Kranzniederlegung statt; in diesem Jahr erstmals am Gedenkort Hannoverscher Bahnhof (Lohsepark). Unter anderem sprach hier der Geschäftsführer der "Notgemeinschaft der von den Nürnberger Rassegesetzen Betroffenen", Dr. Detlev Landgrebe.

 

Erzbischof Heße hielt die Gedenkansprache.

 

 

 

 

 

 

 

 

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