Vortag Volkstrauertag 2016

Würdevolle Reden und berührendes Zeitzeuginnengespräch

22. November 2016

Karen Koop mit Aydan Özoğuz

Am Samstag, 12. November, fanden im Zuge des Volkstrauertages wieder die alljährlichen Kranzniederlegungen auf dem Ohlsdorfer Friedhof statt. Nach der Begrüßung durch die Landesvorsitzende Karen Koop sprachen die Staatsministerin Aydan Özoğuz und der Staatsrat a.D. Hans-Peter Strenge (Gegen Vergessen – Für Demokratie e.V.) ihre Gedenkworte an der Internationalen Kriegsgräberstätte und dem Mahnmal für Bombenopfer. Özoğuz betonte, dass es unsere Verpflichtung sei Friede und Freiheit nach den zwei schrecklichen Weltkriegen des letzten Jahrhunderts zu halten. „Wehret den Anfängen" zitierte sie hierbei den römischen Dichter Ovid mit Blick auf die angespannte Situation in Europa und der Welt. Ihre Rede in voller Länge finden Sie hier. Strenge sprach danach über die zahlreichen Aktivitäten des Volksbundes, u.a. das Ohlsdorfer Friedensfest, und deren wichtige Bedeutung für unsere Gesellschaft. An den Gräberflächen des Ersten und Zweiten Weltkrieges hielten zwei Schülerinnen der Max-Brauer-Schule eine bewegende Ansprache. Sie bezogen eigene Erlebnisse und Gefühle von ihrer Gedenkstättenfahrt nach Polen, die im Oktober in Kooperation mit dem Volksbund stattfand, mit ein. „Wir sind die letzten Zeitzeugen der Zeitzeugen" beschrieben sie das Privileg, noch Gespräche mit Kriegsüberlebenden führen zu können. Ihre Rede können Sie hier in Gänze lesen. Anschließend gab es ausreichend Kaffee und Kuchen bevor abschließend Maja Krapina, eine Zeitzeugin, die das Minsker Ghetto überlebt hat, in einem moderierten Gespräch von ihren Kriegserlebnissen als Kind berichtete und damit viele Gäste zu Tränen rührte.

 

 

 

 

 

Schülerinnen der Max-Brauer-Schule

Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V.

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