Panzerbergung in Rostock wird fortgesetzt

Enthält auch der untere Teil des T-34 menschliche Gebeine?

Spektakulärer Fund an der Schleusenbrücke in Rostock: Im November bargen Mitarbeiter des Munitionsbergungsdienstes den Turm und die Kanone eines sowjetischen Panzers vom Typ T-34. (Foto: Joachim Kozlowski)

Kassel. 20. Februar 2012 - Die Suche nach weiteren Teilen des sowjetischen Panzerwracks in Rostock wird morgen fortgesetzt. Nachdem im November an der Schleusenbrücke der Turm und die Kanone eines T-34 geborgen wurden, soll nun nach dem unteren Teil des Fahrzeuges gesucht werden. Er wird auf der gegenüberliegenden Straßenseite vermutet. Die Stadtverwaltung rechnet damit, dass auch in der Panzerwanne neben gefährlicher Munition noch menschliche Gebeine zu finden sind.

Im November hatte Volksbund-Mitarbeiter Joachim Kozlowski Gebeinteile der Besatzung sichergestellt. Auch bei der Suche, die am Dienstag gegen neun Uhr beginnt und auf ein oder zwei Tage anberaumt ist, wird er vor Ort sein.

Der gefundene T-34 war wahrscheinlich der erste sowjetische Panzer, der am 1. Mai 1945 in die Stadt rollen sollte. Als er sich auf der Brücke am Mühlendamm befand, wurde diese gesprengt. Die Explosion zerriss den T-34 in zwei Teile.

 

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