Landesfeier zum Volkstrauertag in Hannover

Schüler der Leibniz Schule mit Demo für Menschenrechte

28. November 2017

Zur gemeinsamen Veranstaltungen des Landtages und der Landesregierung, von Stadt und Region Hannover und des Volksbundes waren Landtagsabgeordnete sowie hannoversche Rats- und Regionsmitglieder erschienen, daneben viele Vertreter verschiedener Institutionen.

Die musikalische Umrahmung übernahm das Kammerorchester Pro Artibus unter der Leitung von Christian Fiedler Pastorin Hanna Kreisel-Liebermann sprach für den Stadtsuperintenden die Begrüßungsrede.  Landtagspräsident a.D. Bernd Busemann sprach ein Grußwort.

Nach der Begrüßungsansprache durch den Vorsitzenden des Landesverbandes des Volksbundes Niedersachsen, Professor Dr. Axel Saipa, stellten Schülerinnen und Schüler der Leibniz Schule Hannover in einem sehr bewegenden szenischen Spiel zum Jahresthema Krieg und Menschenrechte des Volksbundes individuelle Biografien nach. Sie erinnerten an den Wehrmachtssoldaten Feldwebel Anton Schmidt, der in Wilnius 300 bis 400 Juden vor dem Tod im Vernichtungslager rettete und im April 1942 von den Nazis hingerichtet wurde. Un sie schlugen einen Bogen zu einem syrischen Flüchtling, der für keine Seite in den Krieg ziehen wollte und den es nun - in seinem Heimatland vom Tode bedroht - nach Deutschland gebracht hat.

„Kriegsgräber sind keine ,fake news‘“, erinnerte der Ehren­vor­sitzende des Landesverbandes, Professor Rolf Wernstedt, in seiner Gedenk­rede die Zuhörer in der gut gefüllten Markt­kirche Hannover. Sich die Bedeutung der Millionen Kriegs­gräber vor Augen zu führen, sei ein wichtiger Teil des Volks­trauertages und gebe ihm fort­dauernden Sinn.

Im Anschluss der Gedenkstunde fanden Kranzniederlegungen am Holocaust Mahnmal am Opernplatz und in der Gedenkstätte Aegidienkirche statt.

Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V.

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