Bezirksverband Koblenz-Trier

Feierstunde Spende über 4.600 EUR aus Stadt und VG Mendig an VDK übergeben

20. September 2017 Evi Bell - Rhein-Zeitung

Ein symbolischer Akt: Gerald und Ingeborg Frank, Bettina Hörter von der VDK-Geschäftsstelle und Kreisbeigeordneter Rudi Zenz freuen sich mit Verbandsgemeindebürgermeister Jörg Lemperz und Friedrich Hermes über die hohe Spendensumme, die die sammelbereiten Ehrenamtler im vergangenen Jahr gemeinsam erzielen konnte. Als besondere Geste des Dankes erhielt Gerald Frank vom VDK eine Armbanduhr.

Gräber sollen an Folgen von Krieg und Gewalt erinnern

Das Engagement der Sammler und die Spendenbereitschaft der Bürger aus der Stadt und aus der Verbandsgemeinde (VG) Mendig haben im vergangenen Jahr bei der Haus- und Straßensammlung zugunsten des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge (VDK) zu einer Spendensumme von 4.607,52 Euro geführt. Das sind rund 150 Euro mehr als im Vorjahr.

Federführend hatte Gerald Frank, der VDK-Beauftragte der VG Mendig, mit Unterstützung seiner Frau Ingeborg die Sammlung koordiniert. Nun erfolgte im historischen Ratssaal die sympolische Scheckübergabe.

Zuvor hatte VG-Bürgermeister Jörg Lempertz den ehrenamtlichen Sammlern für ihr Arbeit gedankt. "Sie alle, die an der Sammlung teilgenommen haben, und die Bürger, die diese finanziell unterstützt haben, tragen dazu bei, ein Zeugnis für den Frieden und die Aufarbeitung der schlimmsten Geschichte unserer Menschheit abzugeben." Stellvertretend für die neun Neunt-und Zehntklässler der Realschule plus Mendig nahm Monika Bühler an der Feierstunde teil. Dass gerade junge Menschen sich für den Volksbund einbringen, indem sie von Haustür zu Haustür gehen, sei in der heutigen Zeit keineswegs selbstverständlich, sagte Lempertz.

Anerkennung zollte auch Rudi Zenz, der Beigeordnete des Kreises Mayen-Koblenz. Ebenso wie Lempertz erinnerte Zens in seiner Ansprache daran, wie wichtig die Arbeit des VDK für eine friedliche Zukunft sei. "Sie zeigen den Menschen, dass es nicht nur Krieg und Leid, sonder dass es auch Menschen gibt, die sich für andere einsetzten, sich um deren Belange kümmern." Von seiner ehrenamtlichen Arbeit als stellvertretender  Vorsitzender des Bezirksverbandes Koblenz-Trier, aber auch von seinen Erfahrungen als Sammler in Thür berichtete Friedrich Hermes. Seit der Schließung des Bundeswehrstandortes sind in Thür zahlreiche Ehrenamtler unterwegs. "Viele offene Haustüren warten auf einen. Manchmal rufen uns die Leute auch an und fragen, ob wir schon da waren. Oder sie bringen uns ihren Spendenobolus sogar zu uns nach Hause." Viel Positives erlebt auch Rosi Weiler in ihrer Heimatgemeinde Thür. " Die Leute warten förmlich auf unsere Sammler. Wir halten ein Schwätzchen an der Haustür und kommen so auch mit den Menschen ins Gespräch, die man ansonsten nur selten trifft."  Rosi Weiler ist das Gedenken an die Kriegstoten sehr wichtig. "Ihre Grüber sollen die Lebenden an die Vergangenheit und an die Folgen von Krieg und Gewalt erinnern."

 

 

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