Bezirksverband Rheinhessen-Pfalz:

37. Kontaktlehrerseminar im Kloster Neustadt

4. Oktober 2017

Die Bildungsarbeit des Volksbundes wird sowohl auf Bundesebene als auch in den einzelnen Landesverbänden immer weiter vertieft: Carsten Baus (Landesgeschäftsführer Landesverbandes Saar), Dr. Sonja Czekaj (Leiterin des Kompetenzcenters Schulen und Hochschulen der Bundesgeschäftsstelle des Volksbundes in Kassel), Judith Sucher (Bildungsreferentin des Landesverbandes Hessen), Dennis Köppl (Bildungsreferent des Landesverbandes Rheinland-Pfalz), Ulrich Johann (Bezirksgeschäftsführer), Dr. Irmtraud Heym und Helmut Schröer (v.l.n.r.)

Neustadt a.d.W.: Zum 37. Mal fand am 14. September 2017 das Seminar für die Kontaktlehrerinnen und Kontaktlehrer des Volksbundes aber auch für andere interessierte Lehrkräfte und Mittler politischer Bildung im Kloster Neustadt/Weinstraße statt. Das vom Pädagogischen Landesinstitut als Fortbildung anerkannte Seminar hat eine lange Tradition im Bezirksverband und auch in diesem Jahr konnten wieder zahlreiche Teilnehmerinnen und Teilnehmer durch die stv. Bezirksvorsitzende Frau Dr. Irmtraut Heym begrüßt werden. Das Seminar wurde von dem Bezirksgeschäftsführer Herrn Ulrich Johann und der stv. Bezirksvorsitzenden Frau Dr. Irmtraud Heym gemeinsam geleitet.

Die Veranstaltung wurde sowohl von der Stiftung Gedenken und Frieden als auch vom Ministerium für Bildung in Mainz und der Stiftung der ehemaligen Kreis- und Stadtsparkasse Speyer finanziell gefördert.

Die Arbeit des Volksbundes: Gräberfürsorge und Bildungsarbeit

In einem gut strukturierten Vortrag informierte der Beauftragte des Bezirksverbandes für Rheinhessen Pfalz Bruno Schwarz die Anwesenden über die aktuellen Themen auf internationaler Ebene wie Ausgrabungen von Gebeinen in Belgien und die Situation auf der Halbinsel Krim sowie über die sehr vielschichtige Arbeit auf Bezirksebene.

Bruno Schwarz, langjähriger Mitarbeiter des Bezirksverbandes in Speyer bei seinem Vortrag über die Arbeit des Volksbundes auf internationaler und lokaler Ebene

Über die neu strukturierte Bildungsarbeit berichtete die Leiterin des Kompetenzcenters Friedenspädagogisches Arbeiten: Schulen und Hochschulen Frau Dr. Sonja Czekaj von der Bundesgeschäftsstelle des Volksbundes in Kassel und stellte u.a. die Jahresthemen und Bildungspakete und die damit verbunden pädagogischen Konzepte sowie die Jugendbegegnungsstätten näher vor, die in der Jugendarbeit sinnvoll genutzt werden können.

Dennis Köppl, Bildungsreferent des Landesverbandes präsentierte die konkreten Angebote für die Schulen, die in Rheinland-Pfalz zur Verfügung stehen. Dazu gehören vor allem Informationsfahrten nach Verdun, Schulprojekte auf Kriegsgräberstätten, das Projekt „19 für 19“ und Ausstellungen (Nähere Informationen hierzu auf den Internetseiten des Volksbundes).

Eine dieser Ausstellungen die von allen Schulen kostenlos angefordert werden können, nennt sich „Krieg und Menschrechte“ und stand bei dem Seminar zur Betrachtung bereit.

Der Landesgeschäftsführer des Landesverbandes Saar, Herr Carsten Baus, brachte eine weitere Ausstellung mit und informierte die Zuhörer über den Inhalt und die verschiedenen Einsatzmöglichkeiten an Schulen. Auch diese Ausstellung „Spurensuche“ steht für eine Ausleihe bereit.

Prävention durch Information: Ulrike Meyer-Strötges von der der Verbraucherzentrale Ludwigshafen referierte über den richtigen Umgang mit Geld von Jugendlichen

Als weitere Referentin des Tages sprach Frau Ulrike Meyer-Strötges von der Verbraucherzentrale Ludwigshafen. Sie ist dort als Fachberaterin tätig und zeigte den Seminarteilnehmerinnen Wege und Möglichkeiten auf, wie besonders Jugendliche den Umgang mit Geld erlernen können und Überschuldung vermieden werden kann.

Gewaltprävention und Friedenserziehung sind zwei wichtige Aspekte der Volksbund-Arbeit.

Helmut Schröer, leitender Regierungsschuldirektor und Leiter des Referates Grundschulen bei der ADD-Außenstelle Schulaufsicht in Neustadt betonte die wichtige Position des Volksbundes bei der Erziehung zu einem friedlichen Miteinander und bedankte sich bei den anwesenden Lehrkräften aller Schularten für ihre Engagement in diesem Bereich. Gemeinsam  mit der stv. Bezirksvorsitzenden Frau Dr. Irmtraud Heym ehrte Herr Schröer einige Schulen für ein besonders gutes Ergebnis bei der Schulsammlung oder eine langjährige Tätigkeit als Kontaktlehrer. Zum Dank erhielten die Geehrten eine Urkunde.

Dr. Irmtraud Heym, stv. Bezirksvorsitzende des Volksbundes und Helmut Schröer, leitender Regierungsschuldirektor und Leiter des Referates Grundschulen bei der ADD-Außenstelle Schulaufsicht in Neustadt sagen gemeinsam Dank den engagierten Lehrerinnen und Lehrern für die Unterstützung des Volksbundes: hier Thomas Kern, Nikolaus-von -Weiß Gymnasium Speyer (mitte)
Sowohl die Kofferausstellung passend zum Jahresthema „Krieg und Menschenrechte“ als auch ein Teil der Ausstellung „Spurensuche“ des Landesverbandes Saar konnte von den Seminarteilnehmern angesehen werden.

Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V.

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