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News Beiträge 1-4
Ohne Angst verschieden sein...
ist eine Ausstellung über behinderte Menschen: Von Ihrer Ermordung im Nationalsozialismus und der Frage nach ihrer Teilhabe heute.

Die Wanderausstellung, die am 21. 02. 2012 von Landtagspräsident Hermann Dinkla eröffnet wurde, zeigt das Leben von Menschen mit Behinderungen und den Umgang der Gesellschaft mit ihnen im Wandel der Zeiten. Die vom Niedersächsischen Institut für Historische Regionalforschung zusammen mit den Organisatoren realisierte Ausstellung umfasst den Zeitraum vom Mittelalter über die ersten integrativen Ansätze in den 1970er Jahren bis hin zur aktuellen Frage der Inklusion. Schwerpunkte sind die Verfolgung und Ermordung behinderter Menschen im Nationalsozialismus sowie ihre gesellschaftliche Teilhabe heute. Erstmalig werden in dieser Ausstellung historisch-politische mit aktuellen gesellschaftlichen Sichtweisen verknüpft.
Die Ausstellung - m Landtagsgebäude Hannover bis zum 9. März zu sehen - eignet sich besonders für Schulen. Hierzu ist ergänzend eine umfangreiche pädagogische Handreichung in Kürze...
Im Gästehaus der Landesregierung hat Kultusminister Bernd Althusmann fünf niedersächsische Unterrichtsstätten mit dem Schülerfriedenspreis ausgezeichnet. Unter den Preisträgern ist als einzige emsländische Schule die Realschule Haren. Sie rangiert auf dem mit 600 Euro dotierten zweiten Platz.
Der Schülerfriedenspreis wird in Niedersachsen seit 1993 jedes Jahr für besondere Leistungen vergeben. Er soll der Förderung der Menschenrechte und der Menschenwürde sowie der Integration von Zuwanderern, der Vertiefung von Völkerverständigung und dem Abbau von Vorurteilen dienen.
Die Klasse 10b der Realschule Haren hatte sich mit ihrer Rote-Hand-Aktion gegen Kindersoldaten beworben. Ausgelöst worden war die Aktion durch einen Besuch der Klasse im Rahmen einer Projektwoche auf dem deutschen Soldatenfriedhof im belgischen Lommel. Hier hatten die Schüler festgestellt, dass die Mehrzahl der dort beerdigten Soldaten...

Ziel der Tagung ist es, Lehrkräfte der Geschichte und Politik, aber auch anderer Fächer zu motivieren, zu sensibilisieren und zu befähigen, das Thema „Völkermord“ im Unterricht zu behandeln. Dazu sollen ihnen didaktisch-methodische Anregungen und Hilfestellungen gegeben werden.
Vor dem Hintergrund globaler Entwicklungen und Herausforderungen wie Migration, Interkulturalität, Pluralismus und Integration ist eine nur auf Wissensvermittlung und historische Aufklärung ausgerichtete Unterrichtsgestaltung nicht ausreichend. Die Tagung zeigt daher auch Wege auf, wie Lehrkräfte im Unterricht gerade junge Menschen emotional ansprechen und motivieren können..
Weitere Einzelheiten finden Sie hier.

Die Termine und Ausschreibungen für die Workcamps des Landesverbandes Niedersachsen für das Jahr 2012 können ab sofort angesehen werden.
Weitere aktuelle Meldungen finden Sie in unserer Rubrik "Im Blickpunkt".







