
Der Applaus wollte einfach kein Ende nehmen – alle teilnehmenden Musiker der Musikparade in der Volkswagenhalle Braunschweig hatten sich zu einem großen Nationenorchester vereinigt und verabschiedeten sich zu den Klängen „Highland Cathedral“, dem „Radetzkymarsch“ und den „Alten Kameraden“. Dazu wurden die Flaggen aller beteiligten Nationen geschwenkt. So ging die große Musikparaden-Tournee auf niedersächsischen Boden für das Jahr 2012 zu Ende.
Oldenburg, Quakenbrück, Hannover und eben Braunschweig waren in diesem Frühjahr Schauplätze der Bundesmusikparade. Orchester aus vielen Nationen Europas und von Übersee begeisterten das Publikum mit landestypischer Musik, ausgefeilten Choreografien und grandiosen Showeinlagen. Das Publikum wurde mitgenommen in eine Welt voller Faszination.
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Eine bunte Mischung von ehrenamtlichen Helfern versammelte sich am 16. März 2012 um 11Uhr im Niedersächsischen Landtag. Grund für das Zusammenkommen von Jugendfeuerwehr, Lehrern, Schülern, aktiven Soldaten und Reservisten, sowie Rentner/Pensionäre und anderen Unterstützern des Volksbundes, war die nun schon zum fünften Mal alljährlich stattfindende Sammlerehrung durch den Präsidenten des Niedersächsischen Landtags, Hermann Dinkla.
Nicht weniger als 830.000,- € konnten im vergangenen Jahr durch das Engagement vieler ehrenamtlicher Helfer gesammelt werden. Die Bundeswehr erbrachte einen Anteil von 243.198,48,- €. Sammlungen der Schulen hatten einen Anteil von 137.581,94 € am Gesamtergebnis. Gelder die elementar für die Arbeit des Volksbundes sind.
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Ohne Angst verschieden sein...
ist eine Ausstellung über behinderte Menschen: Von Ihrer Ermordung im Nationalsozialismus und der Frage nach ihrer Teilhabe heute.

Die Wanderausstellung, die am 21. 02. 2012 von Landtagspräsident Hermann Dinkla eröffnet wurde, zeigt das Leben von Menschen mit Behinderungen und den Umgang der Gesellschaft mit ihnen im Wandel der Zeiten. Die vom Niedersächsischen Institut für Historische Regionalforschung zusammen mit den Organisatoren realisierte Ausstellung umfasst den Zeitraum vom Mittelalter über die ersten integrativen Ansätze in den 1970er Jahren bis hin zur aktuellen Frage der Inklusion. Schwerpunkte sind die Verfolgung und Ermordung behinderter Menschen im Nationalsozialismus sowie ihre gesellschaftliche Teilhabe heute. Erstmalig werden in dieser Ausstellung historisch-politische mit aktuellen gesellschaftlichen Sichtweisen verknüpft.
Die Ausstellung - m Landtagsgebäude Hannover bis zum 9. März zu sehen - eignet sich besonders für Schulen. Hierzu ist ergänzend eine umfangreiche pädagogische Handreichung in Kürze...
Im Gästehaus der Landesregierung hat Kultusminister Bernd Althusmann fünf niedersächsische Unterrichtsstätten mit dem Schülerfriedenspreis ausgezeichnet. Unter den Preisträgern ist als einzige emsländische Schule die Realschule Haren. Sie rangiert auf dem mit 600 Euro dotierten zweiten Platz.
Der Schülerfriedenspreis wird in Niedersachsen seit 1993 jedes Jahr für besondere Leistungen vergeben. Er soll der Förderung der Menschenrechte und der Menschenwürde sowie der Integration von Zuwanderern, der Vertiefung von Völkerverständigung und dem Abbau von Vorurteilen dienen.
Die Klasse 10b der Realschule Haren hatte sich mit ihrer Rote-Hand-Aktion gegen Kindersoldaten beworben. Ausgelöst worden war die Aktion durch einen Besuch der Klasse im Rahmen einer Projektwoche auf dem deutschen Soldatenfriedhof im belgischen Lommel. Hier hatten die Schüler festgestellt, dass die Mehrzahl der dort beerdigten Soldaten...

Ziel der Tagung ist es, Lehrkräfte der Geschichte und Politik, aber auch anderer Fächer zu motivieren, zu sensibilisieren und zu befähigen, das Thema „Völkermord“ im Unterricht zu behandeln. Dazu sollen ihnen didaktisch-methodische Anregungen und Hilfestellungen gegeben werden.
Vor dem Hintergrund globaler Entwicklungen und Herausforderungen wie Migration, Interkulturalität, Pluralismus und Integration ist eine nur auf Wissensvermittlung und historische Aufklärung ausgerichtete Unterrichtsgestaltung nicht ausreichend. Die Tagung zeigt daher auch Wege auf, wie Lehrkräfte im Unterricht gerade junge Menschen emotional ansprechen und motivieren können..
Weitere Einzelheiten finden Sie hier.

Die Termine und Ausschreibungen für die Workcamps des Landesverbandes Niedersachsen für das Jahr 2012 können ab sofort angesehen werden.
Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger in Niedersachsen!
'Die Erinnerung an die Toten gibt ihnen die Würde zurück.'
Dieser Satz stammt aus einer Präsentation von Schülern der Leibnizschule in Hannover zum Volkstrauertag im letzten Jahr. Sie hatten sich mit den Schicksalen der ermordeten Juden in Theresienstadt beschäftigt. Grausam und unabwendbar war deren Sterben im Konzentrationslager. Die Schüler fühlten sich hilflos und ohnmächtig auch fast siebzig Jahre nach Ende der nationalsozialistischen Schreckensherrschaft. Gern hätten sie die Geschichte zurückgedreht und die Menschen gerettet. Tröstlich war für sie schließlich der Gedanke, dass sie durch die Erinnerung den Ermordeten zwar nicht das Leben, aber doch ihre Würde zurückgeben können..
Ganzer Aufruf
Die vergessenen Gesichter des Krieges -
Kriegsgräber: Bildungschance und Projektangebot für die Heimatgeschichte, gesetzliche Grundlagen und Gestaltung

"Die Gräber sind in vielen Orten in Niedersachsen die letzten sichtbaren Zeugen des 2. Weltkrieges. Wenn wir sie nicht erhalten und uns mit der Geschichte der Toten nicht beschäftigen, wird ein wichtiger Teil unserer Heimatgeschichte verdrängt und als Chance für die Bildung junger Menschen vertan".
Prof. Rolf Wernstedt
Volksbund und Niedersächsischer Heimatbund wollen gemeinsam in einer Veranstaltungsreihe an Opfer des Krieges und der Gewaltherrschaft erinnern. Die Veranstaltungen hierzu beginnen ab November 2011.
Einzelheiten zu diesem Projekt in Kooperation mit dem Niedersächsischen Heimatbund finden Sie hier.
Totengedenken in drei Sprachen
Jugendbegegnung der Kriegsgräberfürsorge endet auf Stephani-Friedhof

„Der Mensch ist nur wirklich tot, wenn niemand mehr an ihn denkt“, zitierte Rolf-Dieter Backhauß in seiner Rede den Schriftsteller Bertolt Brecht bei der Gedenkfeier, die zum Abschluss des Workcamps des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge am Mittwoch, den 20. Juli auf dem St.-Stephani-Friedhof stattfand.
Dass sich die Teilnehmer aus Frankreich, Moldawien und Deutschland diesen Satz bereits zu Herzen genommen hatten, zeigte sich nicht nur in ihrer freiwilligen Arbeit für die Kriegsgräberfürsorge in den zurückliegenden zwei Wochen , sondern auch ...
Ganzen Artikel aus Helmstedter Zeitung vom 22.07.2011 lesen
Rede Rolf-Dieter Backhauß zur Gedenkfeier
Rede Manfred Schreiber zur Gedenkfeier

In Aurich, da ist´s schaurig" - ganz im Gegenteil: Konzerte, Tänze, Sport und viel Information - so präsentierte sich der 31. Tag der Niedersachsen in Aurich am vergangenen Wochenende. Rund 200.000 Besucher kamen zum großen Landesfest nach Ostfriesland! Auch wenn der Wind in Aurich heftig wehte, was ja durchaus nichts Ungewöhnliches ist, ließ sich die Stimmung kaum trüben. Die Besucher feierten ausgelassen an den Bühnen der Radiosender und ließen sich wohl gelaunt über das vielfältige Angebot der Vereine und Verbände informieren.
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Landesvertretertag 2011 in Bramsche/Kalkriese
Prof. Rolf Wernstedt zum Landesvorsitzenden wiedergewählt

Am 24. Juni fand der Vertretertag 2011 des Landesverbandes Niedersachsen im Museum und Tagungszentrum Kalkriese bei Bramsche statt.
Neben der Wahl des Landesvorsitzenden und des Landesvorstandes stand die Verabschiedung der Neufassung der Organisations- und Geschäftsordnung sowie die Finanzsituation des Volksbundes auf der Tagesordnung.
Nach einem kurzen Grußwort des Landrates des Landkreises Osnabrück, Manfred Hugo und der Bürgermeisterin der Stadt Bramsche, Liesel Höltermann, ging es dann zügig an die Arbeit: Landesvorsitzender und Landesvorstand wurden bis auf den auf eigenen Wunsch ausscheidenden Schatzmeister Helmut Bruhnke einstimmig wiedergewählt. Als neuer Schatzmeister bekam Peter Uhlig aus Verden die Stimmen der Vertreterversammlung.
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Unter der Flagge Europas …
… kamen etwa 50 Jugendliche und Erwachsene vom 28. bis 29. Mai 2011 in Wolfenbüttel zusammen,

um sich auf die Workcamps Costermano (Italien), Marigny (Frankreich), Moskau-Krasnogorsk (Russ. Föderation) sowie Helmstedt und Sandbostel vorzubereiten. Eingeladen hatte zu dieser Veranstaltung der Landesverband Niedersachsen. Neben der Vermittlung von Informationen zur An- und Abreise, Unterbringung, Verpflegung und zum Programm stand im Mittelpunkt dieses Wochenendes das gegenseitige Kennenlernen und die Feststellung der Erwartungen an das betreffende Camp. Dazu zählen aus der Geschichte zu lernen, Vorurteile abzubauen und sich mit den Teilnehmenden anderer Nationen gemeinschaftlich für die europäische Idee einzusetzen, wie natürlich auch schönes Wetter und Spaß zu haben. Abgerundet wurde das Vorbereitungstreffen mit einem Besuch des Wolfenbütteler Stadtfriedhofs und der Niederlegung von Blumen auf dem Gräbern der in deutschem Gewahrsam umgekommenen sowj. Kriegsgefangenen.

Am 14. Mai 2011 kommen 10 junge Menschen aus Niedersachsen auf der sowjetischen Kriegsgräberstätte bei Heiningen in der Samtgemeinde Oderwald zusammen. Gemeinsam wollen sie mit der Reservistenkameradschaft Wolfenbüttel und der Jung-Kyffhäuser Kameradschaft Heiningen die Gräber von 76 sowjetischen Kriegsgefangenen, die während des Zweiten Weltkrieges in und bei Heiningen ums Leben gekommen sind, pflegen.
Valeska Schimmelpfennig, Sprecherin des Jugendarbeitskreises Niedersachsen, betont: „Die Erinnerung an den gewaltsamen Tod dieser Menschen darf nicht vergessen werden. Deshalb möchten wir mit diesem Pflegeeinsatz einen Beitrag zum Frieden in Europa leisten. Wir freuen uns über die vielen helfenden Hände.“
Niedersächsischer Ministerpräsident David McAllister zeichnet Prof. Rolf Wernstedt mit dem Großen Verdienstkreuz des Niedersächsischen Verdienstordens aus
"Sie haben sich vielfältig um unser Niedersachsen verdient gemacht"

"Heute habe ich eine Aufgabe, die zu den angenehmsten eines Ministerpräsidenten zählt: Einen bedeutenden Bürger unseres Bundeslandes für seine besonderen Lebensleistungen auszuzeichnen.
Es ist mir eine besondere Freude, Ihnen, sehr geehrter Herr Professor Wernstedt, das Große Verdienstkreuz des Niedersächsischen Verdienstordens zu verleihen.
Sie sind in Niedersachsen und über die Landesgrenzen hinweg bekannt als engagierte Persönlichkeit. Sie haben sich vielfältig um unser Niedersachsen verdient gemacht..."
Ganze Laudatio des Niedersächischen Ministerpräsidenten vom 1. April lesen
Deutsch-französisch-moldauische Jugendbegegnung Helmstedt 2011
"Wer an Europa zweifelt, wer an Europa verzweifelt, der sollte Soldatenfriedhöfe besuchen!"

Unter diesem Leitspruch, der aus der Gedenkrede des luxemburgischen Premierministers Jean Claude Juncker anlässlich des Volkstrauertages am 16. November 2008 in Berlin stammt, richtet der Landesverband Niedersachsen in Kooperation mit dem Landkreis Helmstedt, der Stadt Helmstedt und dem Partnerschaftsverein Helmstedt eine 3-nationale Jugendbegegnung vom 8.7. bis 22.7.2011 in Helmstedt aus. 30 Jugendliche im Alter von 16 bis 22 Jahren aus Haldensleben in Sachsen-Anhalt, Vitré in Frankreich und Chisinau in der Republik Moldau nehmen daran teil. Gemeinsam wollen sie die Kriegsgräber des St.-Stephani-Friedhofs pflegen und mit Hilfe von biografischen Materialien mehr über die Lebensgeschichten dieser Kriegstoten erfahren.
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Ein wichtiger Beitrag für Frieden und Völkerverständigung
Landtagspräsident ehrt Sammlerinnen und Sammler des Volksbundes

Auf Einladung von Landtagspräsident Hermann Dinkla - Schirmherr des Volksbundes in Niedersachsen - sowie des Landesvorsitzenden des Volksbundes Prof. Rolf Wernstedt, fand am 4. März 2011 im Saal des Landtagsrestaurants eine Ehrung verdienter Sammlerinnen und Sammler des Landesverbandes Niedersachsen des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge statt. Zu dieser - bereits zum vierten Mal im Landesparlament stattfindenden - Ehrung waren 80 Personen aus den Bereichen Bundeswehr, Reservisten, Feuerwehr, Vereine und Schulen eingeladen, die sich im vergangenen Jahr an der Haus- und Straßensammlung des Volksbundes aktiv und besonders erfolgreich beteiligt haben.
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255.448,- Euro sammelten die freiwilligen Helfer der Truppenteile der Bundeswehr, der Wehrverwaltung sowie der Kameradschaften des Reservistenverbandes in Niedersachsen. Dies sind rund 10.000 Euro mehr als im Jahr 2009. Ein wahrhaft stolzes Sammelergebnis, für das sich der Volksbund Niedersachsen bei allen Sammlerinnen und Sammlern herzlich bedankt.
Am 1. März fand hierzu in Kiel die feierliche Scheckübergabe durch den Stv. Befehlshaber im Wehrbereich I, BrigGen Wolfgang Brüschke an die Vorsitzenden der norddeutschen Landesverbände des Volksbundes statt.
Ich nenn´euch die Zahl, die Namen, die Qual...
Friedenspädagogische Chancen des öffentlichen Kriegstotengedenkens

Dieses Editorial von Karin Hammer, Redakteurin an der Hessischen Stiftung für Konfliktforschung (HSFK) in Frankfurt a.M. führt ein in eine Untersuchung von Dr. Sabine Mannitz, wissenschaftliche Mitarbeiterin der HSFK, die unter dem Titel "Ich nenn' euch die Zahl, die Namen, die Qual... Friedenspädagogische Chancen des öffentlichen Kriegstotengedenkens" in "HSFK-Standpunkte", Nr. 8/2010 veröffentlicht wurde.
Editorial
In absehbarer Zeit wird es keine Zeitzeugen des Zweiten Weltkriegs mehr geben. Das hat für die deutsche Erinnerungskultur zwangsläufig Folgen...
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Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. ist anerkannter Träger der freien Jugendhilfe und betreibt als einziger Kriegsgräberdienst der Welt eine eigene schulische und außerschulische Jugendarbeit sowie eigene Jugendbegegnungs- und Bildungsstätten.
Im Sommer 2011 finden wieder zahlreiche Workcamps des Volksbundes in Deutschland und 16 weiteren Ländern Europas statt. Teilne3hmen können junge Menschen im Alter zwischen 16 und 25 Jahren, zum Teil schon ab 13, 14, oder 15 Jahren. - Siehe Gesamtkatalog 2011.
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Volkstrauertag 2010 in Niedersachsen
Zentrale Gedenkstunde im Opernhaus Hannover am 14. November

Über 400 Teilnehmer konnte der Landesvorsitzende des Volksbundes Niedersachsen, Prof. Rolf Wernstedt zur diesjährigen zentralen Gedenkstunde zum Volkstrauertag im Opernhaus Hannover begrüßen, darunter viele Ehrengäste aus Politik und Gesellschaft.
In seiner Begrüßungsrede erinnerte Prof. Wernstedt an die Versöhnungsarbeit des Volksbundes, den Wert des Friedens und die Verantwortung von Menschen in führenden Positionen die es im öffentlichen Bewusstsein nach wie vor wach zu halten gilt....
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Volksbund Niedersachsen im NDR 1 Niedersachsen - Berichte über die Volksbundarbeit - Zuhörer stellen Fragen zum Schicksal ihrer Angehörigen
"Die vergessenen Gesichter des Krieges – Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge sucht vermisste Soldaten der beiden Weltkriege"

So lautete der Titel der Sendung "Unser Thema" im Hörfunk NDR 1 Niedersachsen am Donnerstag, dem 4. November, in der die Arbeit des Volksbundes sowie die Schicksalsklärung von gefallenen oder vermissten Angehörigen im Mittelpunkt stand. In mehreren Studiogesprächen mit Mitarbeitern des Volksbundes Niedersachsen, anschließenden mehrstündigen Telefonaktionen und einer einstündigen Live-Sendung mit dem Moderator Lukas Sander am Abend, in der der Vorsitzende des Landesverbandes, Prof. Rolf Wernstedt ausführlich die vielfältigen Aufgaben des Volksbundes erläuterte.
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Einen Sendungsmitschnitt können Sie sich hier anhören

"Etwa ein Sechstel der benötigten Spenden für die Aufgaben des Volksbundes stammen aus der Haus- und Straßensammlung. Deshalb danke ich ihnen für ihren unermüdlichen Einsatz." Diese Worte richtete Bundespräsident Christian Wulff an 40 ehrenamtliche Spendensammler des Volksbundes. Die Gäste im Schloss Bellevue kamen am 26. Oktober aus ganz Deutschland in die Bundeshauptstadt und gaben so zugleich den Auftakt für die diesjährige Haus- und Straßensammlung.
Für die Helfer des Volksbundes ist der Termin beim deutschen Staatsoberhaupt, der nun bereits zum dritten Mal stattfindet, ein herausragendes Ereignis. Aus Niedersachsen nahmen Julia Höltje aus Braunschweig, Hans Heinrich Meyer aus Bad Fallingbostel sowie Fenna van Ferth und Ellie Hesping aus Samern an dem Empfang teil.

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger in Niedersachsen!
In den Wochen um den Volkstrauertag werden Ihnen wieder die freiwilligen Sammlerinnen und Sammler des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge begegnen. Es sind Junge und Alte, Männer und Frauen, Schülerinnen und Schüler, Hausfrauen und Rentner, Soldaten und Zivildienstleistende oder Reservisten der Bundeswehr. Sie bitten Sie um Ihren Beitrag, weil der Volksbund seine Arbeit zu mehr als 90% aus Spenden bestreitet. Jeder Einzelne von ihnen leistet damit einen Dienst für Frieden und Versöhnung in der Welt.
Sammlerinnen und Sammler helfen freiwillig. Bitte unterstützen Sie diesen Friedensdienst durch Ihre Spende.
Internationale Workcamps 2010
Feier im Zeichen des Friedens - Zevener Zeitung v.30.7.2010

Sandbostel. Zur Erinnerung an die Opfer, die im Lager Sandbostel während des Zweiten Weltkrieges leiden und sterben mussten, fand am Mittwochabend eine Gedenkfeier im Rahmen des internationalen Jugendworkcamps statt. Nicht nur das Gedenken an Opfer von Gewalt und Terror stand im Mittelpunkt der Veranstaltung: Auch sollte der jüngeren Generation ein Bewusstsein für den Frieden und die Versöhnung der Völker vermittelt werden – ein Hauptziel des Sandbosteler Jugendcamps.
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Reden:
Grußwort Landtagsabgeordnete Elke Twesten
Rede Landrat Hermann Luttmann

Nienburg - Heemsen: Ein Teil der 746 sowjetischen Opfer des Zweiten Weltkriegs, die in einem Massengrab in Heemsen ihre letzte Ruhestätte gefunden hatten, ist der Anonymität entrissen: Rund 50 "Namensziegel" installierten gestern im Rahmen einer bewegenden Gedenkfeier die 20 Teilnehmer eines internationalen Workcamps auf einem Metallgestell auf dem so genannten "Russenfriedhof".
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Reden:
Grußwort Landrat Heinrich Eggers
Ansprache des Bezirksvorsitzenden Hannover, Karl-Heinz Mönkemeyer

Vom 7. bis 9. Juli besuchte Hermann Dinkla, Präsident des Niedersächsischen Landtages und Schirmherr des Volksbundes Niedersachsen auf Einladung von Prof. Rolf Wernstedt zusammen mit einer Delegation des Volksbundes St. Petersburg.
Auf dem Programm standen Kranzniederlegungen in Sologubowka und auf dem Piskarewskij-Friedhof für die Opfer der Leningrader Blockade. Ferner führte die Delegation Gespräche mit Herrn Jagja, Vertreter der Gesetzgebenden Versammlung der Stadt St. Petersburg für internat. Beziehungen, informierte sich über die Volksbundarbeit im Leningrader Gebiet und besuchte auch das Workcamp St. Petersburg des Landesverbandes Niedersachsen.
Bilder vom Besuch

30 Jahre und kein bisschen leise, so präsentierte sich der 30. Tag der Niedersachsen in Celle. Da trafen sich Tradition und Moderne, Sport und Kultur, Natur und Technik, Rock und Pop und Menschen aus allen Teilen des Landes.
Natürlich war auch der Volksbund Niedersachsen mit einem Stand dabei und präsentierte sich und seine Arbeit im Stand 115 in der Rundestraße gegenüber dem Celler Schloss.
Neben dem Glücksrad für die Kleinen war bei diesem Tag der Niedersachsen vor die Schicksalsklärung von Angehörigen gefragt und hier konnten die Mitarbeiter des Volksbundes sehr oft positive Auskünfte über deren Verbleib geben.
Fazit: Es hat sich auch in diesem Jahr wieder gelohnt, trotz des teilweise ungemütlichen Wetters

Niedersachsens Ministerpräsident Christian Wulff hat am 8. Mai, zusammen mit dem Konsul der russischen Föderation Andrey Matvienko, Hannovers erstem Bürgermeister Bernd Strauch und der stellvertretenden Regionspräsidentin Angelika Walter aus Anlass des 65. Jahrestages der Befreiung vom Nationalsozialismus und der Beendigung des Zweiten Weltkrieges mit einer Kranzniederlegung der Opfer nationalsozialistischer Gewaltherrschaft gedacht.
Die Feierstunde auf dem Ehrenfriedhof am Nordufer des Maschsees stand ganz im Zeichen der Bedeutung, die die Erinnerung an das menschenverachtende System der Nazizeit für das Geschichtsbewusstsein junger Generationen als Grundlage zukunftsorientierten Zusammenlebens in Europa hat.
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Internationale Musikparade in Braunschweig, Hildesheim und Hannover
Ein hoffnungsvoller Neubeginn…. und Spenden von 15.000 €

Als im Oktober 2009 die letzte, vom Bezirksverband Hannover organisierte „Musikparade der Nationen“ durchgeführt wurde, war schon ein Hauch von Wehmut bei Aktiven und Zuschauern zu spüren, denn niemand war sich darüber im Klaren, wie es mit dieser beliebten Musikschau weitergehen sollte. Fest stand für die Organisatoren nur, dass neue Wege für eine Weiterführung gefunden werden mussten, um Aufwand und Ergebnis wieder in einen für den Volksbund positiven Zusammenhang zu bringen.
34 Jahre lang hat der Bezirksverband Hannover die Musikparade in Eigenregie durchgeführt, doch zu sehr sind die Kosten für die Organisation und Durchführung der alten Musikparade in den letzten Jahren gestiegen, zu hoch ist der Aufwand geworden, zu gering der Ertrag zugunsten des Volksbundes...
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So lautet eine von RTL RADIO und vom Volksbund getragene Kampagne. Gemeinsam erklärtes Ziel ist die Einwerbung von 126.000 EUR für die Jugendbegegnungs- und Bildungsstätte Niederbronn-les-Bains bis Juni 2010. In zahlreichen Beiträgen beschreiben RTL-Moderatoren, aber auch Ehrenamtliche und Mitarbeiter des Volksbundes die vielfältigen Aufgaben unseres Vereines. Ganzen Bericht lesen

