Pressespiegel - BV Braunschweig

Wolfsburg. Das Ausstellungsprojekt "Zeit zum Erinnern" der Künstlerin Corinna Luedtke gibt bis
zum 29. September im Rathaus Einblicke in die Pflege, Gestaltung und den Aufbau von Soldatengräbern.
Der Eintritt zur Ausstellung ist frei.
Das Projekt vermittelt die Informationen der Themenbereiche auf drei Ebenen. Dazu zählen je eine
objekthafte Rauminstallation, eine Audioinstallation (in jedem der Themenbereiche werden
unterschiedliche Klangkompositionen zu hören sein) un die Informationstafeln. Zudem wird ein künstlerischer Film im zentralen Bereich zu sehen sein.
In der Ausstellung wird auch bislang nicht veröffentlichtes Material präsentiert - so in der Station "VI. Sonnenblumenfeld" mit dem Themenbereich "Deutsche Soldaten jüdischen Glaubens im Ersten Weltkrieg". Anhand von Zeitdokumenten und Fotos aus dem Familienbesitz des Vorsitzenden des Landesverbandes der Jüdischen Gemeinden von Niedersachsen, Michael Fürst, wird das Thema dokumentiert.
Im Ausstellungsbereich "IV. Der Karren", in dem die unterschiedlichen Verwendungsarten des Karrens - vom Babykarren bis zum Leichenkarren - dokumentiert werden,  ist auch ein Handwagen aus dem Ersten Weltkrieg zu sehen, der vor rund 100 Jahren zur Flucht genutzt wurde - sowie erneut im Zweiten Weltkrieg. Der Handwagen stammt von einer Familie aus Burgdorf.
Mit objekthaften Installationen wie einer stilisierten Baumkrone im Zentrum der Ausstellung und einer in Anlehnung an einen Schützengraben gebauten Konstruktion und ihren Vermittlungsebenen hat diese Exposition ein Alleinstellungsmerkmal.
In Kooperation mit dem Niedersächsischen Kultusministerium werden Schulen in und um Wolfsburg und Hannover zum Besuch von "Zeit zum Erinnern" eingeladen, um jungen Menschen die Auseinandersetzung mit den Themenbereichen der Ausstellung zu ermöglichen.
Die Ausstellung "Zeit zum Erinnern" von Corinna Luedtke ist eine Kooperation mit der Stadt Wolfsburg und dem Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge Hannover.

Foto:regios24/Anja Weber

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