Pressespiegel - BV Braunschweig

Salzgitter. Beinahe sprachlos war Oberbürgermeister Frank Klingebiel gestern Nachmittag, als er mehr als 30 Schüler im Lebenstedter Rathaus begrüßte: So groß war der Andrang anlässlich der Auftaktveranstaltung zur Haus- und Straßensammlung des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge noch nie in seiner Amtszeit.

Die zehnjährige Leonie Santoro ist in diesem Jahr zum ersten Mal bei der Aktion dabei. "Ich mache mit, weil ich möchte, dass die Kriegsgräber nicht ignoriert werden", sagte die Schülerin der Realschule Gebhardshagen. Genau wie alle anderen Schüler hat sie sich freiwillig als Sammlerin gemeldet, als ihre Lehrer davon berichteten. Klingebiel zollte den Mädchen und Jungen Respekt für ihren Einsatz, der auch einen gewissen Mut erfordere. "Es ist gar nicht so leicht, an einer Haustür zu klingeln und dann auch mal mit der Frage konfrontiert zu werden. was willst du denn", sagte er.

Aus Sicht der Schüler ist ihr Einsatz absolut lohnenswert und sinnvoll. " Es ist wichtig, dass die Gräber in Ordnung gehalten werden und nicht in Vergessenheit geraten, weil zum Beispiel die Schrift auf den Grabsteinen nicht mehr zu lesen ist", sagt Lukas Klose, der in Lesse einige einige Kriegsgräber kennt. Genau um solche Dinge kümmere sich der Volksbund auch, berichtete Carsten Bauerochse anhand eines Beispiels. "Vor zwei Jahren sind mit Geldern des Volksbundes die Inschriften an einem Ehrenmal in Lichtenberg erneuert worden", sagte der Geschäftsführer des Volksbundes, Kreisveband Salzgitter.

Klingebiel dankte neben den Schülern auch den Lehrern. "Ohne ihren Einsatz würde das Ganze nicht laufen."

Sammlung

Im Zeitraum vom 01. Oktober bis zum 30. November läuft die Haus- und Straßensammlung in diesem Jahr. Die Schüler sind grundsätzlich mindestens zu zweit unterwegs und können sich ausweisen. Schüler von fünf Schulen machen in diesem Jahr bei der Aktion mit:
Gottfried-Linke-Realschule, Realschule Salzgitter-Bad, Realschule Gebhardshagen, IGS Salzgitter und Gymnasium Salzgitter-Bad.

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