Pressespiegel - BV Hannover

Nienstädt (wa). Die meisten Gemeinden spenden eine pauschale Summe von 150 Euro im Jahr. In Nienstädt ist das noch anders. Hier gehen seit vier Jahren Saskia Solbach und bereits zum zweiten Mal Finn Blanke auf die Straße um für den Volksbhund Deutsche Kriegsgräberfürsorge Spenden an der Haustür zu sammeln. In 2016 kamen dabei insgesamt 1.147,50 Euro zusammen. Saskia Solbach sammelte in Nienstädt, Meinefeld und Sülbeck. Finn Blanke im gesamten Bereich Liekwegen. Saskia schätzt, dass sie von Oktober bis Dezember knapp 16 bis 18 Stunden abends mit Klinkenputzen verbracht hat. "Die meisten Menschen im Ort kennen mich und das ist das ganz einfach", erzählt Saskia. Auch Finn meint:" Manche geben sogar Trinkgeld." Zum Verständnis haben die beiden Sammler aber auch immer Informationsmaterial zur Spendenaktion der Kriegsgräberfürsorge dabei. Als kleines Dankeschön erhalten Finn und Saskia von der Gemeinde jeweils zwei Kino-Gutscheine. Zusätzlich noch 10 Prozent von ihrer persönlich gesammelten Summe. "Wir spenden zudem unsere 10 Prozent für die Gemeinde freiwillig den beiden Sammlern", ergänzt Nienstädts Bürgermeister Gerhard Widdel. Insgesamt erhalten die beiden also 20 Prozent ihrer gesammelten Summe. "Es ist schwierig, junge Menschen dafür zu motivieren, umso glücklicher können wir uns schätzen mit Finn und Saskia so fleißige Helfer zu haben, die jedes Jahr wieder losziehen", lobt Birgit Bleidißel, Verwaltungsangestellte in der Gemeinde Nienstädt und für die Organisation der Sammlung zuständig. Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. ist eine humanitäre Organisation. Er widmet sich im Auftrag der Bundesregierung der Aufgabe, die Gräber der deutschen Kriegstoten im Ausland zu erfassen, zu erhalten und zu pflegen. Der Volksbund betreut Angehörige in Fragen der Kriegsgräberfürsorge, er berät öffentliche und private Stellen, er unterstützt die internationale Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Kriegsgräberfürsorge und fördert die Begegnung junger Menschen an den Ruhestätten der Toten.m In seiner Obhut befinden sich heute 833 Kriegsgräberstätten in 46 Staaten mit etwa 2,7 Millionen Kriegstoten. Mehrere tausend ehrenamtliche und 566 hauptamtliche Mitarbeiter erfüllen die vielfältigen Aufgaben der Organisation. Näheres auf www.volksbund.de

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