Pressespiegel - BV Lüneburg/Stade

Lüneburg. Die Summe ist beeindruckend - über übertrifft das Ergebnis des Vorjahres um fast zentausend Euro: 89446 Euro haben aktive Soldaten und Reservisten im vergangenen Jahr für den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge (VdK) gesammelt. "Ein phantastische Ergebnis", bedankte sich der Volksbund Bezirksvorsitzende Harald Ottmar jetzt in einer Feierstunde im Casino der Theodor-Körner-Kaserne bei den Männern und Frauen, die in den vergangenen Monaten mit den Sammelbüchse in der Hand unterwegs waren.
Wie wichtig die Arbeit des Volksbundes nach wie vor ist, machte der Ehrenvorsitzende des Landesverbandes  Niedersachsen, Generalmajor Adalbert von der Recke deutlich. "Allein im vergangenen Jahr hat unser Verband 28000 Umbettungen ermöglicht, für dieses Jahr sind 26000 vorgesehen". Dass die Gefallenen auch mehr als 70 Jahre nach Kriegsende ein würdiges Grab erhalten, sei ihm und dem Volksbund Auftrag und Verpflichtung zugleich: "Dafür sammeln wir". Auch von der Recke selbst mit 86 Jahren noch. Dafür erhielt er vom Volksbund-Geschäftsführer Jan Effinger eine Urkunde.
Wichtig ist von der Recke aber auch die Werbung von Mitgliedern: "Wir sind die älteste Bürgerinitiative des Landes", sagte der Ehrenvorsitzende schmunzelnd. Ihre politische Bedeutung werde vor allem aber auch an der Zahl ihrer Mitglieder gemessen. Deshalb sei es so wichtig, Mitstreiter zu werden. Der Volksbund kümmert sich um die Pflege von rund zwei Millionen Kriegsgräbern auf 832 Friedhöfen in der mehr als 100 Ländern.
Dass die Mahnung zum Frieden auch heute die bedeutendste Aufgabe bleibt, machte der stellvertretende Standortälteste, Oberfeldarzt Dr. Markus Kretschmer, deutlich:" Für uns Soldaten ist aufgrund der Auslandseinsätze die Beschäftigung mit dem Tod unumgänglich." In allen Feldlagern der Bundeswehr gebe es inzwischen Ehrenhaine für die Gefallenen - und eine Gedenkstätte am Standort des Einsatzführungskommandos der Bundeswehr bei Potsdam: der "Wald der Erinnerung". Hier werde an die Bundeswehrangehörigen erinnert, die im Einsatz und im regulären Dienst starben.
Das Sammelergebnis beeindruckte auch Kretschmer: 60263 Euro sammelte die aktive Truppe, davon erzielte der Standort Lüneburg mit 9284 Euro das viertbeste Ergebnis in Niedersachsen - obwohl sich zahlreiche Lüneburger Soldaten im Auslandseinsatz befinden. 29182 Euro ist das Ergebnis der Reservisten

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