Nachrichten

 

 

 

Osnabrück. 18 Schülerinnen und Schüler des Graf-Stauffenberg-Gymnasiums haben am vorletzten Schultag im Rahmen eines Projekttages das Kriegsgräberfeld aus dem Ersten Weltkrieg auf dem Johannisfriedhof gestaltet. Aufgrund der 100-jährigen Wiederkehr des Ausbruchs dieser „Urkatastrophe“ finden 2017 und 2018 viele Veranstaltungen statt, die der Menschen gedenken, die an der Front starben und in der Heimat in vielfältiger Weise litten. Die Schüler wurden am Aktionstag von der Stadt Osnabrück, dem Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V. und dem Verband der Reservisten der Deutschen Bundeswehr e. V. unterstützt. Grabsteine und Wege wurden mühevoll von Hand gepflegt, ungewolltes Grün gezupft und neue Pflanzen gesetzt. Ausgangspunkt für die Aktion ist ein zwei-jähriges Schulprojekt im Zuge dessen sich die Schüler mit den Kriegsgräbern des Ersten Weltkrieges beschäftigen. Die Schüler haben Archive...

8. August 2017

Wir sind Juden aus Breslau

Filmvorführung am Freitag 08. September um 19 Uhr im Casablanca Kino in Oldenburg

Ein Film von aktueller Brisanz, der ein eindringliches Zeichen setzt gegen stärker werdende nationalistische  und antisemitische Strömungen in Europa. Ein Film, der aufzeigt, wohin eine katastrophale Abschottungspolitik gegenüber Flüchtlingen führt. Ein Film, der anhand der Lebensschicksale der Protagonisten auch die Gründung des Staates Israel mit den Erfahrungen des Holocaust in Verbindung setzt.Sie waren jung, blickten erwartungsfroh in die Zukunft, fühlten sich in Breslau, der Stadt mit der damals in Deutschland drittgrößten jüdischen Gemeinde, beheimatet. Dann kam Hitler an die Macht. Ab diesem Zeitpunkt verbindet diese Heranwachsenden das gemeinsame Schicksal der Verfolgung durch Nazi-Deutschland als Juden: Manche mussten fliehen oder ins Exil gehen, einige überlebten das Konzentrationslager Auschwitz. Der Heimat endgültig beraubt, entkamen sie in alle rettenden Himmelsrichtungen und bauten sich...

22. Februar 2017

400 Musiker begeistern Oldenburg

Volksbund sammelt für seine Projekte

Europas größte Tournee der Marschkapellen hat wieder Station in Oldenburg gemacht. Bei der Internationalen Musikparade zeigten einige der besten Orchester des Kontinents ihr Können. Formationen aus vielen Nationen, wie der Ukraine, Polen, Moldawien sowie den Niederlanden sind nach Oldenburg gekommen. Moderiert wurde der Abend wieder von Björn Gehrmann, der die Tournee schon seit den Anfängen begleitet. Auch optisch war die Internationale Musikschau ein Hochgenuss – mit ihren prächtigen, bunten Uniformen und teils überraschenden und einfallsreichen Choreographien gab es viel zu sehen. Nach der Eröffnung durch das “Nationenorchester” musiziert und marschiert jedes Orchester allein. Höhepunkt war dann das große Finale, bei dem sich alle Orchester mit ihren insgesamt rund 400 Mitwirkenden zusammenschließen, um gemeinsam zu musizieren. Die rund 4000 begeisterten Zuschauer feierten die Musiker, Tänzer und...

11. Januar 2017

Jugendbegegnungen und Workcamps sind online

Jetzt reinschauen, informieren, anmelden

Die Workcamps 2017 sind online! ... Neue Freundschaften schließen und andere Länder kennen lernen, sich Gedanken machen über Grenzen auf der Karte und im eigenen Kopf, gemeinsam arbeiten und eine Menge Spaß haben – in den Workcamps und Jugendbegegnungs- und Bildungsstätten des Volksbundes kommen jedes Jahr Tausende junger Menschen aus ganz Europa zusammen. Wem Offenheit wichtig ist, wer an der Vielfalt Europas teilhaben und wer sich mit dem Thema Frieden beschäftigen möchte, findet hier spannende Angebote!    



Franz-Josef Sickelmann übernimmt Bezirksvorsitz von Dietmar Schütz

Der scheidende Bezirksvorsitzende Diemar Schütz (2. v. li.) übergab sein Amt an Franz-Josef Sickelmann (3. v. li.). Landesgeschäftsführer Roland Behrmann und Bezirksgeschäftsführerin Evelyn Kremer-Taudien freuen sich auf die Zusammenarbeit. Foto: Marco Wingert

Wechsel an der Spitze des Bezirksverbandes

Oldenburg. Nach sieben Jahren an der Spitze des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge im Bezirk Weser-Ems übergab Oberbürgermeister a. D. Dietmar Schütz nun offiziell den Vorsitz. Nachfolger ist seit dem 1. Dezember 2012 der Leiter der Regierungsvertretung Oldenburg, Franz-Josef Sickelmann.

Herr Sickelmann wurde von den Delegierten auf dem Bezirksvertretertag im Juni 2012 in Vechta einstimmig gewählt. Mit der Übernahme des Vorsitzes knüpft er an eine lange Tradition an: Bis zur Auflösung der Bezirksregierungen hatten die jeweiligen Regierungspräsidenten das Ehrenamt des Bezirksvorsitzenden inne.

Der Landesgeschäftsführer des Volksbundes in Niedersachsen, Roland Behrmann, ehrte Schütz mit einer ganz besonderen Auszeichnung: Er erhielt für sein großes Engagement im Ehrenamt die Theodor-Heuss-Medaille.

 

Kreisverband Wittmund bekommt neuen Geschäftsführer

Karl Hinrichs hört nach 33 Jahren als ehrenamtlicher Geschäftsführer des Kreisverbandes Wittmund auf. Sein Nachfolger wird Der Kreisbeamte Marco Börgmann.
Weitere Einzelheiten siehe Artikel des Anzeigers für Harlingerland vom 08.05. 2012

 

86-Jährige suchte in Russland nach Grab

Die Leeranerin wurde gemeinsam mit sieben anderen von der Kriegsgräberfürsorge geehrt

Die Mitglieder des Volksbundes erhielten Auszeichnungen wegen ihrer langjährigen Treue.
Bei der Veranstaltung in Leer wurde auch eine Spende von Heseler Schülern übergeben.
Den ganzen Artikel aus der Ostfriesen Zeitung vom 27.04.2012 finden Sie hier

 

Tafel erinnert an Schicksal sowjetischer Kriegsgefangener

Auf deutsch und russisch: Die Geschichts- und Erinnerungstafel Tannenhausen
Die Geschichts- und Erinnerungstafel Tannenhausen

Auricher Schüler erarbeiten Geschichts- und Erinnerungstafel

Genau 70 Jahre nach dem Überfall auf die Sowjetunion hat Aurichs Bürgermeister Heinz-Werner Windhorst am 22. Juni 2011 die Geschichts- und Erinnerungstafel Tannenhausen eingeweiht. Die rund 1,60 hohe Tafel, die an ein Edelstahlgestell montiert wurde, klärt detailliert über das Schicksal der sowjetischen Kriegsgefangenen auf, die von 1942 bis 1945 im Marineartielleriezeugamt (MAZ) Tannenhausen arbeiten mussten. Recherchen von Schülerinnen und Schülern der Hauptschule Aurich hatten ergeben, dass wahrscheinlich über 230 Rotarmisten dabei gestoben sind in auf dem Friedhof am Stürenburgweg begraben wurden. Hunger, Krankheiten, die schwere Arbeit und nicht zuletzt Misshandlungen waren Ursachen für den Tod der Männer. Der menschenunwürdige Umgang mit den sowjetischen Kriegsgefangene war auf die nationalsozialistische Rassenidelogie zurückzuführen, derzufolge es sich bei den sowjetischen Soldaten um "Untermenschen" handelte. Besonders deutlich wird dies im Vergleich zur Behandlung anderer Kriegsgefangener, zum Beispiel solchen aus westlichen Ländern.

Die Geschichts- und Erinnerungstafel Tannenhausen ist die vierte Tafel, auf der über die Hintergründe einer Kriegsgräberstätte informiert wird. Frühere Projekte führten bereits zu Tafeln in Wilhelmshaven, Varel und Edewecht. Die neue Tafel in Aurich ist jedoch die erste, die zweisprachig konzipiert wurde, so dass auch Besucher aus russischsprachigen Ländern die Möglichkeit haben, sich zu informieren. Der Bezirksverband Weser-Ems plant weitere solcher Projekte und ist auf der Suche nach Partnern aus dem Bildungsbereich.

Besonderen Dank sprachen sowohl die Schüler als auch Vertreter des Volksbundes den Firmen und Institutionen aus, die das Projekt durch finanzielle Hilfe förderten. Dies sind zum einen die Stiftung Gedenken und Frieden wie auch die Firma Omnisbusbetrieb Andreesen in Aurich. Hilfestellung bekam die Projektgruppe zudem vom Staatsarchiv Aurich, dem Historischen Museum Aurich, der Stiftung Niedersächsische Gedenkstätten sowie Stadt und Landkreis Aurich.



Schüler sammeln 13.000 Euro

Viele Sammler haben zum guten Ergebnis im Vorjahr beigetragen und wurden dafür vom Kreisvorsitzenden Landrat Friedrich Kethorn geehrt.

Rekordergebnis zugunsten der Kriegsgräberfürsorge

Aus sechs Schulen der Grafschaft kamen die engagierten Jugendlichen, die sich auf ihre Art für die Völkerverständigung eingesetzt haben. Der Nordhorner Wolff-Rüdiger Kopper, langjähriger Direktor der Nordhorner Freiherr-vom-Stein-Realschule wurde mit der Spinoza-Medaille geehrt.

gn Nordhorn.  „Das ist ein hervorragendes Ergebnis, das ohne Ihren Einsatz nicht zustande gekommen wäre“, zeigte sich Landrat Friedrich Kethorn erfreut. Kethorn ehrte am Dienstagnachmittag in seiner Funktion als Kreisvorsitzender des Volksbundes Deutsche
Kriegsgräberfürsorge die rund 150 Sammler, die 2010 in der Grafschaft Bentheim „von Haus zu Haus“ gegangen waren. Mehr als 13000 Euro kamen dieses Mal zusammen – ein Rekordergebnis. Unter den engagierten Sammlern waren – wie auch in den vergangenen Jahren – zahlreiche Schülerinnen und Schüler aus sechs Schulen der Grafschaft Bentheim: der Haupt- und Realschule Nordhorn-Süd, des Lise-Meitner-Gymnasiums Neuenhaus, die Realschule Emlichheim, des Schulzentrums Lohne, der Freiherr-vom-Stein-Realschule Nordhorn und des Burg-Gymnasiums Bad Bentheim. „Sie alle haben durch Ihren Einsatz einen Beitrag für Völkerverständigung und Frieden geleistet“, lobte Landrat Kethorn. Mit dieser Unterstützung sei es unter anderem möglich gewesen, ein deutsch-russisches Jugendlager in Aurich durchzuführen. In diesem hätten sich die Jugendlichen mit dem Schicksal von 21 russischen Kriegsgefangenen auseinander gesetzt, die in einem Marinearsenal Zwangsarbeit leisten mussten. Bei der Ehrung im Sitzungssaal des Kreistags waren neben Marco Wingert (Schulreferent des Volksbund-Bezirksverbandes Weser-Ems) auch Vertreter des Schießplatzkommandos der Bundeswehr in Klausheide, der Landfrauen, des Sportvereins Quendorf und des Sozialverbandes Deutschland anwesend. Zu Beginn wurde der Nordhorner Wolff-Rüdiger Kopper mit der Spinoza-Medaille geehrt. Kopper, der dem Volksbund seit mehr als 20 Jahren verbunden ist, hatte als Leiter der Freiherr-vom-Stein-Realschule über viele Jahre hinweg die Sammlung der Schüler organisiert und begleitet. „Wir brauchen solche engagierten jungen Leute wie Sie“, machte Kethorn abschließend deutlich. „Seien Sie darum auch in Zukunft weiter dabei“, so lautete sein Schlussappell an die Schülerinnen und Schüler. 

 



Sammler aus dem Bezirk Weser-Ems in Hannover geehrt

Landtagspräsident Dinkla und Volksbund-Landesvorsitzender Wernstedt überreichen Urkunden

Stellvertretend für viele andere wurden diese Sammler in Hannover für ihr Engagement geehrt. Foto: Wingert

Hannover. Ein tolles Dankeschön für großen Einsatz: Schüler, Bundeswehrangehörige, Reservisten und engagierte Vereinsmitglieder erhielten im Niedersächsischen Landtag Auszeichnungen für ihr Engagement bei der Haus- und Straßensammlung des Volksbundes. Hermann Dinkla, Landtagspräsident und Schirmherr des Volksbundes Niedersachsen, ging in seiner Ansprache auf die erfolgreiche Arbeit des Kriegsgräberdienstes ein und betonte, dass die Sammler mit ihrem Einsatz auch die Völkerverständigung gefördert haben. Hierfür stünden unter anderem die Workcamps des Volksbundes, in denen sich junge Menschen aus unterschiedlichen Ländern kennenlernen.

Rolf Wernstedt, Landesvorsitzender des Volksbundes Niedersachsen und früherer Landtagspräsident, verwies auf die Kriegsgräberstätten in Niedersachsen. Diese gebe es in fast allen Gemeinden des Landes. Unter den rund 250.000 Kriegstoten, die auf ihnen ruhen, seien viele Gruppen vertreten. Außer Soldaten umfasse dies zivile Opfer von Kampfhandlungen oder Bombenangriffen sowie Opfer der Verfolgung durch das nationalsozialistische Regime. Dazu kämen ausländische Todesopfer wie Zwangsarbeiter oder Kriegsgefangene.

Unter den Geehrten waren Sammler aus Vechta, Bockhorn und Ostercappeln sowie Soldaten der Standorte Wilhelmshaven und Schortens. Stellvertretend für eine ganze Anzahl von Sammlern nahmen Schülerinnen und Schüler der Realschulen Hilter (Kreisverband Osnabrück-Stadt) und Friesoythe (Kreisverband Cloppenburg) ihre Auszeichnungen entgegen. Paul Weber, Ortsverbandsvorsitzender in Bockhorn (Landkreis Friesland), dankte den Schülern der Haupt- und Realschule Bockhorn, die das gute Sammelergebnis im Ort erst möglich gemacht hätten.

 

Auricher Hauptschüler forschen zur Geschichte einer Kriegsgräberstätte

Ziel ist es, eine Geschichts- und Erinnerungstafel für den Friedhof in Aurich-Tannenhausen zu erstellen - Bereits über 70 Namen ermittelt

Warum hat es mit der Kriegsgräberstätte in Tannenhausen auf sich? Wer ist dort beerdigt? Unter welchen Bedingungen lebten und starben diese Menschen? Diese und viele andere Fragen versuchen derzeit Zehntklässler der Hauptschule Aurich zu beantworten. Sie beschäftigen sich dabei mit einem Thema, das gründliche Recherche und viel Einsatz erfordert.

Von 1941 bis 1945 nahm die Wehrmacht Millionen sowjetischer Kriegsgefangener gefangen. Diese mussten in den besetzten Gebieten oder in Deutschland selbst ein Leben jenseits aller Abkommen zum Kriegsgefangenewesen führen. Hunger, Krankheiten, Misshandlungen, schwere Arbeit und nicht zuletzt Hinrichtungen bestimmten das Schicksal dieser Menschen. Über die Hälfte von ihnen starb infolge der unemenschlichen Behandlung.

Dazu gehörten auch die Rotarmisten, die im Marineartilleriearsenal Tannenhausen arbeiten mussten. Viele von ihnen wurden auf dem Friedhof am Stürenburgweg beerdigt. Dokumente aus der Nachkriegszeit nennen Zahlen von 89 bis mehr als 200 Menschen, die hier ihre letzte Ruhe fanden.

Um genauere Angaben bemüht sich derzeit Alwin de Buhr. Der Lehrer der Hauptschule Aurich durchkämmt dafür eine russische Datenbank mit Quellen zu den sowjetischen Kriegsgefangenen nach jenen, die in Tannenhausen in Einzel- und Massengräbern bestattet wurden. Mittlerweile kann er auf über 70 Menschen verweisen, die historisch gesichert in Tannenhausen gestorben sind und beerdigt wurden. Auch für weitere Tote, die in den 1950er-Jahren aus Wiesmoor umgebettet wurden, hat de Buhr Belege gefunden.

Im nächsten Schritt werden die Schüler nun dararn gehen, die gesammelten Informationen für eine Tafel zusammenzustellen. Diese soll auf russisch und deutsch über das Schicksal der Soldaten informieren. Wichtig für die Realisierung des Projekts ist dabei, dass sich von Anfang an alle beteiligten Institutionen - von der Schule über den Volksbund, die Stadt, dem Ortsteil Tannenhausen und den Landkreis bis hin zum Staatsarchiv Aurich - über das Ziel verständigt und ihre Unterstützung zugesichert haben.

 

Russische und deutsche Jugendliche machen 21 Namen sichtbar

Nach sieben Jahrzehnten rührt das Schicksal sowjetischer Kriegsgefangener, die in Aurich-Tannenhausen beerdigt wurden, immer noch

Aurich-Tannenhausen. Sie hießen Michail Laschenko, Wasilii Poduraew oder Ignatii Sinatarenok, ihre Namen aber waren zumindest an ihrem Begräbnisort vergessen: 21 sowjetische Kriegsgefangene, die während des Zweiten Weltkriegs im Marinearsenal Tannehausen Zwangsarbeit leisten mussten, sind mittlerweile durch Recherchen bekannt. Um diesen Menschen den Namen und damit auch einen Teil ihrer Würde wieder zu geben, haben sich zehn Jugendliche aus Archangelsk sowie sechs Jugendliche aus Aurich zwei Tage lang im Rahmen eines Seminars engagiert.

Dabei ging es im Europahaus Aurich zunächst um Werte, die den sowjetischen Kriegsgefangenen seinerzeit verwehrt wurden und die auch heute noch in vielen Teilen der Welt nicht alltäglich sind: Menschenrechte, Toleranz und Mitbestimmung. 

Im zweiten Teil des Seminars beschäftigten sich die Jugendlichen dann mit dem Schicksal der Menschen, die während des Zweiten Weltkriegs in Tannenhausen begraben wurden. Dabei wurde klar: Sowjetische Kriegsgefangene standen in der nationalsozialistischen Rassenideologie auf der untersten Stufe und wurden menschenverachtend behandelt. Hunger, Krankheiten, schwere Arbeit sowie Erschießungen führten dazu, dass allein im Bezirk Weser-Ems 25.000 bis 30.000 Angehörige der Roten Armee auf den Kriegsgräberstätten beerdigt wurden.

In einem weiteren Schritt machten sich die Seminarteilnehmer daran, die ermittelten Namen auf dem Friedhof in Tannenhausen sichtbar zu machen. Dazu erstellten sie Holzkreuze, auf denen die Namen der Gestorbenen auf russisch wie auf deutsch lesen sind. Die Kreuze wurden anschließend im Rahmen einer von den Jugendlichen selbst gestalteten Veranstaltung der Öffentlichkeit präsentiert.

 

Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V.

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Vorsitzender

Franz-Josef Sickelmann,
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Bildungsreferent

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Wingert

Sekretariat


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