Im Blickpunkt 2012


Musikparaden 2012 in Niedersachsen

Der Applaus wollte einfach kein Ende nehmen – alle teilnehmenden Musiker der Musikparade in der Volkswagenhalle Braunschweig hatten sich zu einem großen Nationenorchester vereinigt und verabschiedeten sich zu den Klängen „Highland Cathedral“, dem „Radetzkymarsch“ und den „Alten Kameraden“. Dazu wurden die Flaggen aller beteiligten Nationen geschwenkt. So ging die große Musikparaden-Tournee auf niedersächsischen Boden für das Jahr 2012 zu Ende.

Oldenburg, Quakenbrück, Hannover und eben Braunschweig waren in diesem Frühjahr Schauplätze der Bundesmusikparade. Orchester aus vielen Nationen Europas und von Übersee begeisterten das Publikum mit landestypischer Musik, ausgefeilten Choreografien und grandiosen Showeinlagen. Das Publikum wurde mitgenommen in eine Welt voller Faszination.
weiterlesen


Völkermord als Thema im Unterricht - 3. Fachdidaktische Tagung für Geschichte und Politik

Zu den politischen Leitmotiven des 20. Jahrhunderts gehört nach dem Historiker Wolfgang Benz die staatliche Verfolgung und Vernichtung von ethnischen und religiösen Gruppen und Minderheiten im Zeichen ideologischer Prämissen.

Die Konsequenz daraus wurde, unter dem Eindruck der Katastrophe des Zweiten Weltkriegs und insbesondere des Holocausts, auf völkerrechtlicher Ebene mit der „Konvention über die Verhütung und Bestrafung des Völkermordes“ der Vereinten Nationen vom 9. Dezember 1948 gezogen. Seither gilt die Absicht, „eine nationale, ethnische, rassische oder religiöse Gruppe ganz oder teilweise zu zerstören“ als Verbrechen gegen die Menschlichkeit und wird als Straftatbestand durch internationale Gerichtshöfe verfolgt.

Ziel der Tagung ist es, Lehrkräfte der Geschichte und Politik, aber auch anderer Fächer zu motivieren, zu sensibilisieren und zu befähigen, das Thema „Völkermord“ im Unterricht zu behandeln. Dazu sollen ihnen didaktisch-methodische Anregungen und Hilfestellungen gegeben werden.
weiterlesen


Im Blickpunkt 2011

 

 

Niedersachsen zu Besuch in Aurich - 31. Tag der Niedersachsen hat sich auch für den Volksbund gelohnt

Volksbund-Stand

"In Aurich, da ist´s schaurig" - ganz im Gegenteil: Konzerte, Tänze, Sport und viel Information - so präsentierte sich der 31. Tag der Niedersachsen in Aurich am vergangenen Wochenende. Rund 200.000 Besucher kamen zum großen Landesfest nach Ostfriesland! Auch wenn der Wind in Aurich heftig wehte, was ja durchaus nichts Ungewöhnliches ist, ließ sich die Stimmung kaum trüben. Die Besucher feierten ausgelassen an den Bühnen der Radiosender und ließen sich wohl gelaunt über das vielfältige Angebot der Vereine und Verbände informieren.
Weiterlesen


Landesvertretertag in Bramsche/Kalkriese - Prof. Rolf Wernstedt zum Landesvorsitzenden wiedergewählt

Am 24. Juni fand der Vertretertag 2011 des Landesverbandes Niedersachsen im Museum und Tagungszentrum Kalkriese bei Bramsche statt.

Neben der Wahl des Landesvorsitzenden und des Landesvorstandes stand die Verabschiedung der Neufassung der Organisations- und Geschäftsordnung sowie die Finanzsituation des Volksbundes auf der Tagesordnung.
Weiterlesen

 

Ein wichtiger Beitrag für Frieden und Völkerverständigung

Landtagspräsident ehrt Sammlerinnen und Sammler des Volksbundes

Auf Einladung von Landtagspräsident Hermann Dinkla - Schirmherr des Volksbundes  in Niedersachsen - sowie des Landesvorsitzenden des Volksbundes  Prof. Rolf Wernstedt, fand am 4. März 2011 im Saal des Landtagsrestaurants eine Ehrung verdienter Sammlerinnen und Sammler des Landesverbandes Niedersachsen des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge statt. Zu dieser - bereits zum vierten Mal im Landesparlament stattfindenden - Ehrung waren 80 Personen aus den Bereichen Bundeswehr, Reservisten, Feuerwehr, Vereine und Schulen eingeladen, die sich im vergangenen Jahr an der Haus- und Straßensammlung des Volksbundes aktiv und besonders erfolgreich beteiligt haben.
weiterlesen

 

Ich nenn´euch die Zahl, die Namen, die Qual...

Friedenspädagogische Chancen des öffentlichen Kriegstotengedenkens

Angehörige vor den Stelen mit den Namen der Gefallenen auf der deutschen Kiregsgräberstätte in Kursk/Russland Foto: Uwe Zucchi

Dieses Editorial von Katrin Hammer, Redakteurin an der Hessischen Stiftung für Konfliktforschung (HSFK) in Frankfurt a.M. führt ein in eine Untersuchung von Dr. Sabine Mannitz, wissenschaftliche Mitarbeiterin der HSFK, die unter dem Titel "Ich nenn' euch die Zahl, die Namen, die Qual... Friedenspädagogische Chancen des öffentlichen Kriegstotengedenkens" in "HSFK-Standpunkte", Nr. 8/2010 veröffentlicht wurde.

Editorial
In absehbarer Zeit wird es keine Zeitzeugen des Zweiten Weltkriegs mehr geben. Das hat für die deutsche Erinnerungskultur zwangsläufig Folgen. Denn während in der offiziellen Erinnerung, spätestens nach den Auschwitzprozessen, das Eingeständnis der Schuld am systematischen Massenmord an den Juden und am Ausbruch des Krieges fest verankert wurde, überwiegen im privaten Bereich andere Erinnerungsmuster. Familiäre Erfahrungen von Flucht, Hunger, Bombardierungen und den Gräueln des Krieges schaffen den emotionalen Kontext für eine eigene Bewertung der Geschichte. Die Schuld Deutschlands wird oftmals zum Kapitel im Geschichtsbuch, überlagert von der persönlichen Not der Kriegs- und Nachkriegsjahre....
Weiterlesen

 

Von Lob und Trinkgeld bis zur Beleidigung - Schüler berichten über ihre Erfahrungen bei Spendensammlung für den VDK

Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums in Lüchow sammelten im vergangenen November Spenden für den Volksbund. Die grüppchen waren bei der Haussammlung in 80 Straßen der Kreisstadt unterwegs. Bild: A. Schmidt

Von Lob und Trinkgeld bis zur Beleidigung Schüler berichten über ihre Erfahrungen bei Spendensammlung für den VDK as Lüchow. Unterschiedlicher können die Erfahrungen von Schülerinnen und Schülern aus Lüchow und Gartow bei der Spendensammlung für den Volksbund Deutsche Kriegs- gräberfürsorge  im vergangenen November kaum sein: »Wir wurden gelobt, freundlich ins Haus gebeten und haben sogar - zusätzlich zur Spende - ein Trinkgeld erhalten», schildert eine Schülerin. Es wurden Mandarinen und Getränke angeboten.

Andernorts wurden den Jugendlichen aber auch vielfach die Haustüren vor der Nase zugeschlagen. Die Schüler wurden einige Male unfreundlich abgewiesen und in einem Fall sogar derb beleidigt.

Vor Mehrfamilienhäusern sei es schwierig gewesen, mit den Bewohnern in Kontakt zu treten. So manches Mal seien die Jugendlichen über die Sprechanlage abgewimmelt worden. Häufigste Anworten: Ich habe schon gespendet. Meine Spende wird überwiesen. Nur in Ausnahmefällen hätten sich die Spender zuvor den Sammlerausweis des VDK zeigen lassen. Allerdings sei es häufiger vorgekommen, dass die Schüler bei Nachfragen Skepsis, Bedenken und Vorbehalte ausräumen mussten.
Ganzen Artikel aus Elbe-Jeetzel-Zeiung lesen

 

Workcamps 2011

Workcamp Marigny 2010

Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. ist anerkannter Träger der freien Jugendhilfe und betreibt als einziger Kriegsgräberdienst der Welt eine eigene schulische und außerschulische Jugendarbeit sowie eigene Jugendbegegnungs- und Bildungsstätten.

Im Sommer 2011 finden wieder zahlreiche Workcamps des Volksbundes in Deutschland und 16 weiteren Ländern Europas statt. Teilne3hmen können junge Menschen im Alter zwischen 16 und 25 Jahren, zum Teil schon ab 13, 14, oder 15  Jahren. - Siehe Gesamtkatalog 2011

Die Workcamps führen an Orte der Erinnerung an Kriege und Gewaltherrschaft. Hier können Jugendliche die Spuren der Geschichte suchen und diese auf einzigartige Weise nachvollziehen. An ihnen können Jugendliche teilnehmen, die freiwillig ca. 14 Tage lang bei der Pflege und Instandsetzung von Kriegsgräber- und Gedenkstätten helfen wollen.
Ganzen Bericht lesen

 

Im Blickpunkt 2010

Volksbund Niedersachsen im NDR 1 Niedersachsen - Berichte über die Volksbundarbeit - Zuhörer stellen Fragen zum Schicksal ihrer Angehörigen

"Die vergessenen Gesichter des Krieges – Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge sucht vermisste Soldaten der beiden Weltkriege"

Moderator Michael Thürnau mit Landesgeschäftsführer Roland Behrmann nach dem Auftaktinterview im Landesfunkhaus Hannover

So lautete der Titel der Sendung "Unser Thema" im Hörfunk NDR 1 Niedersachsen am 4. November, in der die Arbeit des Volksbundes sowie die Schicksalsklärung von gefallenen oder vermissten Angehörigen im Mittelpunkt stand.

In mehreren Studiogesprächen mit Mitarbeitern des Volksbundes Niedersachsen, anschließenden mehrstündigen Telefonaktionen und einer einstündigen Live-Sendung mit dem Moderator Lukas Sander am Abend, in der der Vorsitzende des Landesverbandes, Prof. Rolf Wernstedt ausführlich die vielfältigen Aufgaben des Volksbundes erläuterte.
Ganzen Bericht lesen



65. Jahretag der Befreiung vom Nationalsozialismus - Gedenkfeier auf dem Friedhof "Maschsee-Nordufer in Hannover

Niedersachsens Ministerpräsident Christian Wulff hat am 8. Mai, zusammen mit dem Konsul der russischen Föderation Andrey Matvienko, Hannovers erstem Bürgermeister Bernd Strauch und der stellvertretenden Regionspräsidentin Angelika Walter aus Anlass des 65. Jahrestages der Befreiung vom Nationalsozialismus und der Beendigung des Zweiten Weltkrieges mit einer Kranzniederlegung der Opfer nationalsozialistischer Gewaltherrschaft gedacht.

Die Feierstunde auf dem Ehrenfriedhof am Nordufer des Maschsees stand ganz im Zeichen der Bedeutung, die die Erinnerung an das menschenverachtende System der Nazizeit für das Geschichtsbewusstsein junger Generationen als Grundlage zukunftsorientierten Zusammenlebens in Europa hat.
Ganzen Bericht lesen

 


Internationale Musikparade in Braunschweig, Hildesheim und Hannover - Ein hoffnungsvoller Neubeginn…. und Spenden von 15.000 €

Musikparade Hannover am 7. April 2010

Als im Oktober 2009 die letzte, vom Bezirksverband Hannover organisierte „Musikparade der Nationen“ durchgeführt wurde, war schon ein Hauch von Wehmut bei Aktiven und Zuschauern zu spüren, denn niemand war sich darüber im Klaren, wie es mit dieser beliebten Musikschau weitergehen sollte. Fest stand für die Organisatoren nur, dass neue Wege für eine Weiterführung gefunden werden mussten, um Aufwand und Ergebnis wieder in einen für den Volksbund positiven Zusammenhang zu bringen.

34 Jahre lang hat der Bezirksverband Hannover die Musikparade in Eigenregie durchgeführt, doch zu sehr sind die Kosten für die Organisation und Durchführung der alten Musikparade in den letzten Jahren gestiegen, zu hoch ist der Aufwand geworden, zu gering der Ertrag zugunsten der Kriegsgräberfürsorge.
Ganzen Bericht lesen


Volksbund Niedersachsen unterstützt RTL RADIO-Kampagne

Auf dem Foto sind v.l.n.r. zu sehen: Alex John (RTL-Moderator), Jörg Schgalin und Svenja-Clara Schmidt.

„Mit RTL RADIO gemeinsam für den Frieden!“ – So lautet eine von RTL RADIO und vom Volksbund getragene Kampagne. Gemeinsam erklärtes Ziel ist die Einwerbung von 126.000 EUR für die Jugendbegegnungs- und Bildungsstätte Niederbronn-les-Bains bis Juni 2010. In zahlreichen Beiträgen beschreiben RTL-Moderatoren, aber auch Ehrenamtliche und Mitarbeiter des Volksbundes die vielfältigen Aufgaben unseres Vereines.
Ganzen Bericht lesen

 

 


Es ist schon zur Tradition geworden -

Landtagspräsident Hermann Dinkla ehrte Sammlerinnen und Sammler des Volksbundes im Niedersächsischen Landtag für ihr ehrenamtliches Engagement

"Ich freue mich, Sie heute zu einer ganz besonderen Veranstaltung hier im Restaurant des Leineschlosses begrüßen zu können. Sie sind besonders verdiente Sammlerinnen und Sammler des Volksbundes und haben im vergangenen Jahr ein herausragendes Spendenergebnis eingeworben. Das ist gerade in einer Zeit, in der nicht nur der Staat, sondern auch viele Bürgerinnen und Bürger sehr sparsam mit ihrem Geld umgehen, alles andere als selbstverständlich und verdient daher, besonders gewürdigt zu werden. Deshalb sind sowohl der Landesvorsitzende des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge, Herr Professor Wernstedt, als auch ich besonders gern heute hierher gekommen, um Ihnen Dank zu sagen für Ihr ehrenamtliches Engagement, von dem ich hoffe, dass es noch viele Nachahmer finden wird."
Ganzen Bericht lesen



Der Volksbund wird 90 Jahre alt – und wandelt sich

Vom Soldatengedenken zur Vermittlung von Erinnerung an die kommende Generation - Volkstrauertag am 15. November 2009

Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge, 1919 als Verein für die Errichtung von Kriegsgräbern des 1. Weltkrieges gegründet, hat sich in seinem Selbstverständnis gewandelt. Während er sich jahrzehntelang und bis heute im Auftrag der Bundesregierung in erster Linie um den Bau und die Pflege von Soldatenfriedhöfen und um die Angehörigenbetreuung gekümmert hat, stellt sich nun zunehmend die Frage, wie die Erinnerung an den Nationalsozialismus und die Toten der Weltkriege – und eben nicht nur der Soldaten! - in die Gesellschaft hinein vermittelt werden kann. Was kann die Generation der im 21. Jahrhundert Geborenen und Lebenden aus der politischen und humanitären Katastrophe des Krieges und der Vernichtung für ihr eigenes Handeln lernen?

Für den Volksbund, der weltweit, besonders aber in Europa, mehr als 800 Friedhöfe betreut, steht das Kriegsgrab als Ausgangspunkt und oft einziges sichtbares Zeugnis der Schrecken des Krieges im Vordergrund. Der Ort wird zum Lernort, wenn seine Geschichte erzählt werden kann. Für Jugendliche ist die Tatsache von Millionen Toten heute kaum vorstellbar. Gräber und deren menschliche Einzelschicksale allerdings sind ein Zugang, der für sie nachvollziehbar ist.

Wichtig dabei ist, dass "Verantwortlichkeiten nicht verschwiegen werden", wie Prof. Rolf Wernstedt, Vorsitzender des Volksbundes in Niedersachsen, betont.
Ganzen Bericht lesen

 

Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V.

Spendentelefon: 0561 700 90

Spendenkonto: 3 222 999
Commerzbank Kassel
Bankleitzahl 520 400 21

Aus dem Ausland
Commerzbank Kassel
IBAN DE23 5204 0021 0322 2999 00
BIC COBADEFF520