Gräberstätten von Krieg & Gewaltherrschaft in Niedersachsen - Listenansicht

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Bergen - Belsen, KZ - Gedenkstätte

Die Gedenkstätte ist auf dem Gelände des ehemaligen Konzentrationslagers Bergen-Belsen errichtet. In 14 Massengräbern ruhen nach Schätzungen von Historikern etwa 52.000 Tote. Amtlich erfasst durch die Bezirksregierung Lüneburg sind 23.215 Tote. Von 1940-1943 war hier ein Kriegsgefangenenlager, das vorwiegend mit russischen Kriegsgefangenen belegt war.
1943 wurde das Lager an die SS übergeben, die daraus ein Aufenthaltslager für Juden machte, die gegen internierte Deutsche ausgetauscht werden sollten.
Seit 1944 erfolgte außerdem im Lager die Unterbringung arbeitsunfähiger Insassen verschiedener Konzentrationslager. 1944 Vergrößerung des Lagers und Umwandlung in ein Konzentrationslager.Von Januar 1945 an wurden in das Lager zahllose Häftlinge aus frontnahen KZ verlegt, ohne das Voraussetzungen für die Unterbringung vorhanden waren. Unerträgliche Überfüllung des Lagers, Hunger, Seuchen, hohe Sterblichkeit waren die Folge. Am 15. 4. 1945 Befreiung des Lagers durch britische Truppen. Sie versuchten, die noch Lebenden zu retten. lm Mai 1945 wurde das Lager wegen Seuchengefahr niedergebrannt.

1946 errichtete die britische Militärregierung zum Gedenken an die hier Getöteten eine Inschriftenwand und einen Obelisken.

Fotos: Volker Fleig 2012

Bilder von Bergen - Belsen, KZ - Gedenkstätte

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Die Gestaltung, der Bau, die Pflege und Unterhaltung von Kriegsgräberstätten wurden im Inland durch die Bundesregierung im "Gesetz über die Erhaltung der Gräber der Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft"(Gräbergesetz) sowie in der "Allgemeinen Verwaltungsvorschrift zum Gräbergesetz? (Gestaltungsrichtlinie Inland) festgeschrieben. Demnach wurde die Herrichtung, Pflege und Unterhaltung der Kriegsgräber im Inland den einzelnen Bundesländern übertragen. Die Länder delegieren die Aufgaben zur Pflege und Instandsetzung der Kriegsgräber in aller Regel an die nachgeordneten Verwaltungseinheiten (Friedhofsträger). Aufgrund der seitens der Bundesregierung vorgenommenen Aufgabenteilung ist der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. im Inland nur beratend tätig, setzt sich jedoch im Rahmen des Möglichen und in Zusammenarbeit mit den Friedhofsträgern für die Erhaltung und Pflege der Kriegsgräberstätten im Inland ein.

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