Gräberstätten von Krieg & Gewaltherrschaft in Niedersachsen - Listenansicht

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Duderstadt, Städtischer Friedhof

Auf dem St. Paulusfriedhof ruhen - nach Auskunft der Stadt Duderstadt vom 15.12.2011 - insgesamt 185 Opfer des Zweiten Weltkrieges und der Gewaltherrschaft in 4 Gräberfeldern:
- Feld 11a: 67 deutsche, 9 ungarische und 2 litauische Soldaten des Zweiten Weltkrieges,
- Feld 11b: 37 russische, polnische, jugoslawische u. tschechoslowakische Soldaten & Zwangsarbeiter in einem Sammelgrab. 2 Tafeln weisen provisorisch darauf hin, dass sich hier um eine Zwangsarbeitergrabstätte handelt. Diese soll in naher Zukunft würdig ausgestaltet werden.
- Feld 11c: 18 Zwangsarbeiter u. Soldaten aus Polen, Jugoslavvien und unbekannter Nationalität,
- Feld 12: 52 deutsche Soldaten und Zivilpersonen.
Weitere 69 Gräber von ausländischen Zwangsarbeitern u - innen - dabei 34 Kinder von Zwangsarbeiterinnen und Insassen des Lagers der volksdeutschen Mittelstelle sind heute nicht mehr auffindbar. Wahrscheinlich wurden sie eingeebnet. Ihre Namen und Daten sind auch in keiner Gräberliste verzeichnet aber in Dokumenten der Stadtverwaltung aus der unmittelbaren Nachkriegszeit nachweisbar.

zuletzt bearbeitet am 12.12.2016/Christian Christoph
Fotos: Stadt Duderstadt 2011

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Die Gestaltung, der Bau, die Pflege und Unterhaltung von Kriegsgräberstätten wurden im Inland durch die Bundesregierung im "Gesetz über die Erhaltung der Gräber der Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft"(Gräbergesetz) sowie in der "Allgemeinen Verwaltungsvorschrift zum Gräbergesetz? (Gestaltungsrichtlinie Inland) festgeschrieben. Demnach wurde die Herrichtung, Pflege und Unterhaltung der Kriegsgräber im Inland den einzelnen Bundesländern übertragen. Die Länder delegieren die Aufgaben zur Pflege und Instandsetzung der Kriegsgräber in aller Regel an die nachgeordneten Verwaltungseinheiten (Friedhofsträger). Aufgrund der seitens der Bundesregierung vorgenommenen Aufgabenteilung ist der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. im Inland nur beratend tätig, setzt sich jedoch im Rahmen des Möglichen und in Zusammenarbeit mit den Friedhofsträgern für die Erhaltung und Pflege der Kriegsgräberstätten im Inland ein.

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