Gräberstätten von Krieg & Gewaltherrschaft in Niedersachsen - Listenansicht

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Einbeck, Zentralfriedhof

Nach den uns vorliegenden Informationen sind auf dem Zentralfriedhof Einbeck insgesamt 180 Tote beider Weltkriege und der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft in 3 Gräberfeldern bestattet. Man erreicht diese am besten über den Eingang bei der Friedhofskapelle am Weinbergsweg.

- Anlage 1. Weltkrieg in den Abteilungen 7 & 13 halbrechts von der Kapelle mit 43 deutschen Soldaten des 1. Weltkrieges, darunter auch eine Anzahl russischer Kriegsgefangener sowie 1 Soldaten des 2. Weltkrieges, verstorben in Einbecker Lazaretten.,

- Anlage 2. Weltkrieg in den Abteilungen 25, 27, 36 & 37 in Friedhofsmitte mit 93 Soldaten des 2. Weltkrieges, die in Einbecker Lazaretten gestorben oder im Frühjahr 1945 in Südniedersachsen gefallen sind und auf diesen Friedhof umgebettet wurden.

- Anlage Opfer der Gewaltherrschaft am Rundweg links von der Kapelle in der Abteilung 9 mit 43 Kriegsgefangenen u. Zwangsarbeitern aus Bulgarien, Frankreich, ehem. CSSR, Polen, ehem. Sowjetunion, darunter 21 Kinder.

Fotos: Jürgen Winkelbach 2010 & Volker Fleig 2013

Bilder von Einbeck, Zentralfriedhof

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Karte der Kriegsgräberstätten


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Landesinformation für Deutschland

Kriegsgräberabkommen in Deutschland

Die Gestaltung, der Bau, die Pflege und Unterhaltung von Kriegsgräberstätten wurden im Inland durch die Bundesregierung im "Gesetz über die Erhaltung der Gräber der Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft"(Gräbergesetz) sowie in der "Allgemeinen Verwaltungsvorschrift zum Gräbergesetz? (Gestaltungsrichtlinie Inland) festgeschrieben. Demnach wurde die Herrichtung, Pflege und Unterhaltung der Kriegsgräber im Inland den einzelnen Bundesländern übertragen. Die Länder delegieren die Aufgaben zur Pflege und Instandsetzung der Kriegsgräber in aller Regel an die nachgeordneten Verwaltungseinheiten (Friedhofsträger). Aufgrund der seitens der Bundesregierung vorgenommenen Aufgabenteilung ist der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. im Inland nur beratend tätig, setzt sich jedoch im Rahmen des Möglichen und in Zusammenarbeit mit den Friedhofsträgern für die Erhaltung und Pflege der Kriegsgräberstätten im Inland ein.

Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V.

Spendentelefon: 0561 700 90

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