Gräberstätten von Krieg & Gewaltherrschaft in Niedersachsen - Listenansicht

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Emden, Ev.- luth. Friedhof Auricher Str.

Auf diesem Friedhof ruhen in einem großen gepflegten Gräberfeld im hinteren Teil - nach den uns vorliegenden Informationen - insgesamt 163 Tote des beider Weltkriege und der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft.

Im Einzelnen:

-139 deutsche Soldaten von Heer und Marine, verstorben in Emder Lazaretten oder nach hier überführt.
Unter den Toten befinden sich viele ältere Soldaten des Landsturms und Tote der Besatzung des Unterseebootes U 30, welches am 22. Juni 1915 in der Ems untergegangen ist. (Gedenkstein)

- 24 russische Kriegsgefangene, verstorben in Emden 1915 - 1918
.
zusätzlich in Einzelgräbern in der Fläche:
- 3 französische Zivilpersonen, die nicht in der Gräberliste erfasst sind, verstorben 1943 durch Krankheit, Arbeitsunfall und Luftangriff.

Fotos: Volker Fleig 2015

Bilder von Emden, Ev.- luth. Friedhof Auricher Str.

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Landesinformation für Deutschland

Kriegsgräberabkommen in Deutschland

Die Gestaltung, der Bau, die Pflege und Unterhaltung von Kriegsgräberstätten wurden im Inland durch die Bundesregierung im "Gesetz über die Erhaltung der Gräber der Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft"(Gräbergesetz) sowie in der "Allgemeinen Verwaltungsvorschrift zum Gräbergesetz? (Gestaltungsrichtlinie Inland) festgeschrieben. Demnach wurde die Herrichtung, Pflege und Unterhaltung der Kriegsgräber im Inland den einzelnen Bundesländern übertragen. Die Länder delegieren die Aufgaben zur Pflege und Instandsetzung der Kriegsgräber in aller Regel an die nachgeordneten Verwaltungseinheiten (Friedhofsträger). Aufgrund der seitens der Bundesregierung vorgenommenen Aufgabenteilung ist der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. im Inland nur beratend tätig, setzt sich jedoch im Rahmen des Möglichen und in Zusammenarbeit mit den Friedhofsträgern für die Erhaltung und Pflege der Kriegsgräberstätten im Inland ein.

Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V.

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