Gräberstätten von Krieg & Gewaltherrschaft in Niedersachsen - Listenansicht

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Fredenbeck - Helmste, Ev.- luth. Friedhof

Auf diesem Friedhof ruhen in einer gepflegten kleinen Anlage in der rechten hinteren Friedhofsecke - nach den uns vorliegenden Informationen - 7 Tote des Zweiten Weltkrieges und der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft. Es handelt sich um

- 7 sowjetische Kriegsgefangene des Gefangenenlagers Sandbostel, die zu Forstarbeiten im Forstdorf Rüstje bei Helmste als Arbeitskommandos abgestellt waren. Sie alle starben im Dezember 1941 an Krankheiten, Unterernährung und schwerer körperlicher Arbeit.

Zum Volkstrauertag 2015 enthüllte die Samtgemeinde Fredenbeck auf dem Friedhof Helmste einen neuen Gedenkstein mit den eingravierten Namen der damals im Aussenlager Rüstje verstorbenen sowjetischen Kriegsgefangenen.

zuletzt bearbeitet am 05.12.16

Fotos: Michael Quelle 2016

Bilder von Fredenbeck - Helmste, Ev.- luth. Friedhof

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Landesinformation für Deutschland

Kriegsgräberabkommen in Deutschland

Die Gestaltung, der Bau, die Pflege und Unterhaltung von Kriegsgräberstätten wurden im Inland durch die Bundesregierung im "Gesetz über die Erhaltung der Gräber der Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft"(Gräbergesetz) sowie in der "Allgemeinen Verwaltungsvorschrift zum Gräbergesetz? (Gestaltungsrichtlinie Inland) festgeschrieben. Demnach wurde die Herrichtung, Pflege und Unterhaltung der Kriegsgräber im Inland den einzelnen Bundesländern übertragen. Die Länder delegieren die Aufgaben zur Pflege und Instandsetzung der Kriegsgräber in aller Regel an die nachgeordneten Verwaltungseinheiten (Friedhofsträger). Aufgrund der seitens der Bundesregierung vorgenommenen Aufgabenteilung ist der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. im Inland nur beratend tätig, setzt sich jedoch im Rahmen des Möglichen und in Zusammenarbeit mit den Friedhofsträgern für die Erhaltung und Pflege der Kriegsgräberstätten im Inland ein.

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