Gräberstätten von Krieg & Gewaltherrschaft in Niedersachsen - Listenansicht

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Ganderkesee, Alter Ev.- luth. Friedhof

Auf alten Friedhof an der Kirche ruhen - nach den uns vorliegenden Informationen und neuen Forschungsergebnissen - insgesamt 41 deutsche und 2 britische Soldaten des Zweiten Weltkrieges. Im Einzelnen:

- neben der Kirche ein gepflegtes Gräberfeld mit 41 deutsche Soldaten, gefallen oder Tage danach ihren Verwundungen erlegen während der Kämpfe in diesem Raum vom 20. -30. April 1945, 4 von ihnen blieben unbekannt.

- links daneben, jetzt kenntlich durch einen kleinen Erinnerungsstein die Grabstätte von 2 britischen Fliegern. Ihr Wellington Bomber wurde bereits 1940 bei Ganderkesee abgeschossen und die bei der Bruchlandung Getöteten wurden danach anonym auf diesem Friedhof bestattet. Auch die britische Wargrave Commission wusste nichts von diesen Gräbern.

Fotos: Volker Fleig 2013

Bilder von Ganderkesee, Alter Ev.- luth. Friedhof

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Kriegsgräberabkommen in Deutschland

Die Gestaltung, der Bau, die Pflege und Unterhaltung von Kriegsgräberstätten wurden im Inland durch die Bundesregierung im "Gesetz über die Erhaltung der Gräber der Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft"(Gräbergesetz) sowie in der "Allgemeinen Verwaltungsvorschrift zum Gräbergesetz? (Gestaltungsrichtlinie Inland) festgeschrieben. Demnach wurde die Herrichtung, Pflege und Unterhaltung der Kriegsgräber im Inland den einzelnen Bundesländern übertragen. Die Länder delegieren die Aufgaben zur Pflege und Instandsetzung der Kriegsgräber in aller Regel an die nachgeordneten Verwaltungseinheiten (Friedhofsträger). Aufgrund der seitens der Bundesregierung vorgenommenen Aufgabenteilung ist der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. im Inland nur beratend tätig, setzt sich jedoch im Rahmen des Möglichen und in Zusammenarbeit mit den Friedhofsträgern für die Erhaltung und Pflege der Kriegsgräberstätten im Inland ein.

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