Gräberstätten von Krieg & Gewaltherrschaft in Niedersachsen - Listenansicht

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Hambühren - Waldfriedhof

Auf dem Waldfriedhof Hambühren ruhen - nach den uns vorliegenden Informationen - insgesamt 11 Tote des Zweiten Weltkrieges und der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft.

Im Einzelnen:

In einem gepflegten Gemeinschaftsgrab hinter der Kapelle auf Höhe des Glockenturmes rechts am Weg:
- 10 sowjetische und polnische Zwangsarbeiter/-innen, dabei 4 Kinder. Zwei der hier Ruhenden blieben unbekannt.

Sie mussten in der Lufthauptmunitionsanstalt Hambühren Zwangsarbeit leisten und starben in den Jahren 1943 - 45 an Krankheit und Unterernährung, die Kinder vermutlich an bewusster Vernachlässigung in einem Ausländerkinderheim.

Am Friedhofseingang ein Einzelgrab:
- 1 unbekannter deutscher Soldat, der erst 1947 gefunden und hier bestattet wurde.

Fotos: Volker Fleig 2014

Bilder von Hambühren - Waldfriedhof

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Karte der Kriegsgräberstätten


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Landesinformation für Deutschland

Kriegsgräberabkommen in Deutschland

Die Gestaltung, der Bau, die Pflege und Unterhaltung von Kriegsgräberstätten wurden im Inland durch die Bundesregierung im "Gesetz über die Erhaltung der Gräber der Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft"(Gräbergesetz) sowie in der "Allgemeinen Verwaltungsvorschrift zum Gräbergesetz? (Gestaltungsrichtlinie Inland) festgeschrieben. Demnach wurde die Herrichtung, Pflege und Unterhaltung der Kriegsgräber im Inland den einzelnen Bundesländern übertragen. Die Länder delegieren die Aufgaben zur Pflege und Instandsetzung der Kriegsgräber in aller Regel an die nachgeordneten Verwaltungseinheiten (Friedhofsträger). Aufgrund der seitens der Bundesregierung vorgenommenen Aufgabenteilung ist der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. im Inland nur beratend tätig, setzt sich jedoch im Rahmen des Möglichen und in Zusammenarbeit mit den Friedhofsträgern für die Erhaltung und Pflege der Kriegsgräberstätten im Inland ein.

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