Gräberstätten von Krieg & Gewaltherrschaft in Niedersachsen - Listenansicht

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Hannover - Döhren, Stadtfriedhof Seelhorst

Auf den drei ineinander übergehenden Kriegsgräberfeldern der Abteilungen 14, 18 und 19 des größten Stadtfriedhofs Hannover ruhen:

- 456 deutsche Soldaten des beider Weltkriege, die in Lazaretten und bei Luftangriffen starben,
- 1304 hannoversche Bürger, Opfer der schweren Luftangriffe auf Hannover,
- 1581 zivile Bürger und Kriegsgefangene aus 19 Nationen, die infolge der unmenschlichen Zwangsarbeitsbedingungen oder durch Luftangriffe sterben mussten,
- 291 KZ - Opfer der KZ Stöcken, Ahlem, Misburg und Limmer aus den Jahren 1944/45
- 38 Opfer, die im Gestapo - Gefängnis Hannover-Ahlem zu Tode kamen
- 279 Kinder von Zwangsarbeiterinnen, die im Wöchnerinnenheim Godshorn verstorben sind.

Wahrscheinlich sind die genauen Todeszahlen heute gar nicht mehr ermittelbar.
In der Nähe des alten Haupteingangs an der Gedenkstätte für die KZ - Opfer hat der Volksbund Niedersachsen eine Geschichts- & Erinnerungstafel aufgestellt.

Rechts neben den deutschen Kriegsgräbern befindet sich eine von zwei niederländischen Kriegsgräberstätten in Niedersachsen.

Fotos: Volker Fleig 2011

Bilder von Hannover - Döhren, Stadtfriedhof Seelhorst

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Karte der Kriegsgräberstätten


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Landesinformation für Deutschland

Kriegsgräberabkommen in Deutschland

Die Gestaltung, der Bau, die Pflege und Unterhaltung von Kriegsgräberstätten wurden im Inland durch die Bundesregierung im "Gesetz über die Erhaltung der Gräber der Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft"(Gräbergesetz) sowie in der "Allgemeinen Verwaltungsvorschrift zum Gräbergesetz? (Gestaltungsrichtlinie Inland) festgeschrieben. Demnach wurde die Herrichtung, Pflege und Unterhaltung der Kriegsgräber im Inland den einzelnen Bundesländern übertragen. Die Länder delegieren die Aufgaben zur Pflege und Instandsetzung der Kriegsgräber in aller Regel an die nachgeordneten Verwaltungseinheiten (Friedhofsträger). Aufgrund der seitens der Bundesregierung vorgenommenen Aufgabenteilung ist der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. im Inland nur beratend tätig, setzt sich jedoch im Rahmen des Möglichen und in Zusammenarbeit mit den Friedhofsträgern für die Erhaltung und Pflege der Kriegsgräberstätten im Inland ein.

Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V.

Spendentelefon: 0561 700 90

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