Gräberstätten von Krieg & Gewaltherrschaft in Niedersachsen - Listenansicht

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Hildesheim, Nordfriedhof

Der Nordfriedhof (früher "Zentralfriedhof") ist heute - nach den uns vorliegenden Informationen - die letzte Ruhestätte von 2253 Kriegstoten, die zumeist auf vier räumlich voneinander getrennten Gräberfeldern beigesetzt wurden. Unterschiedliche Quellen und vorläufige Schätzungen ergeben die folgende Anzahl und Verteilung der Kriegstoten:

- über 400 im Ersten Weltkrieg gefallene Soldaten, einschließlich 24 russische Kriegsgefangene
- über 360 im Zweiten Weltkrieg getötete Soldaten
- über 700 Opfer der Luftangriffe auf Hildesheim
- über 700 ausländische Opfer des Zweiten Weltkriegs

Weitere Informationen enthalten die Erinnerungstafeln an den vier
großen Gräberfeldern für die Kriegsopfer.

Fotos: Volker Fleig 2012

Bilder von Hildesheim, Nordfriedhof

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Karte der Kriegsgräberstätten


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Landesinformation für Deutschland

Kriegsgräberabkommen in Deutschland

Die Gestaltung, der Bau, die Pflege und Unterhaltung von Kriegsgräberstätten wurden im Inland durch die Bundesregierung im "Gesetz über die Erhaltung der Gräber der Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft"(Gräbergesetz) sowie in der "Allgemeinen Verwaltungsvorschrift zum Gräbergesetz? (Gestaltungsrichtlinie Inland) festgeschrieben. Demnach wurde die Herrichtung, Pflege und Unterhaltung der Kriegsgräber im Inland den einzelnen Bundesländern übertragen. Die Länder delegieren die Aufgaben zur Pflege und Instandsetzung der Kriegsgräber in aller Regel an die nachgeordneten Verwaltungseinheiten (Friedhofsträger). Aufgrund der seitens der Bundesregierung vorgenommenen Aufgabenteilung ist der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. im Inland nur beratend tätig, setzt sich jedoch im Rahmen des Möglichen und in Zusammenarbeit mit den Friedhofsträgern für die Erhaltung und Pflege der Kriegsgräberstätten im Inland ein.

Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V.

Spendentelefon: 0561 700 90

Spendenkonto

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