Gräberstätten von Krieg & Gewaltherrschaft in Niedersachsen - Listenansicht

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Hitzacker, Ev.- luth. Friedhof

Auf diesem Friedhof ruhen in einer gepflegten Kriegsgräberstätte am Eingang vorn links (ausgeschildert) - nach den uns vorliegenden Informationen insgesamt 82 Tote des beider Weltkriege und der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft.

Im Einzelnen:

- 13 deutsche Soldaten, davon 3 Unbekannte, die am 23./24. April 1945 im Raum Hitzacker gefallen oder später an ihren Verwundungen gestorben sind;

- 54 evakuierte Ausgebombte und Flüchtlinge aus den Ostgebieten, darunter viele Frauen und Kinder, die in Hitzacker und in Meudelfitz 1944 - 1946 verstorben sind;

- 12 Kriegsgefangene/Zwangsarbeiter aus der ehem. Sowjetunion, verstorben 1944/45
- 1 holländischer Zwangsarbeiter, verstorben 1943 in Penkefitz
- 1 polnischer Zwangsarbeiter, verstorben 1943 in Penkefitz sowie

- 2 russische Kriegsgefangene des Ersten Weltkrieges, verstorben 1918/19.

Fotos: Volker Fleig 2014

Bilder von Hitzacker, Ev.- luth. Friedhof

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Karte der Kriegsgräberstätten


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Landesinformation für Deutschland

Kriegsgräberabkommen in Deutschland

Die Gestaltung, der Bau, die Pflege und Unterhaltung von Kriegsgräberstätten wurden im Inland durch die Bundesregierung im "Gesetz über die Erhaltung der Gräber der Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft"(Gräbergesetz) sowie in der "Allgemeinen Verwaltungsvorschrift zum Gräbergesetz? (Gestaltungsrichtlinie Inland) festgeschrieben. Demnach wurde die Herrichtung, Pflege und Unterhaltung der Kriegsgräber im Inland den einzelnen Bundesländern übertragen. Die Länder delegieren die Aufgaben zur Pflege und Instandsetzung der Kriegsgräber in aller Regel an die nachgeordneten Verwaltungseinheiten (Friedhofsträger). Aufgrund der seitens der Bundesregierung vorgenommenen Aufgabenteilung ist der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. im Inland nur beratend tätig, setzt sich jedoch im Rahmen des Möglichen und in Zusammenarbeit mit den Friedhofsträgern für die Erhaltung und Pflege der Kriegsgräberstätten im Inland ein.

Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V.

Spendentelefon: 0561 700 90

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