Gräberstätten von Krieg & Gewaltherrschaft in Niedersachsen - Listenansicht

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Langenhagen, Städt. Friedhof Imhoffstraße

Auf der Kriegsgräberstätte dies Friedhofs ruhen - nach den uns vorliegenden Informationen - insgesamt 103 Tote beider Weltkriege und der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft in einem sehr gepflegten Gräberfeld 50 m rechts am Hauptweg.

Im Einzelnen:

- 10 deutsche Soldaten und 3 russische Kriegsgefangene des 1. Weltkrieges im rechten Teil,

- 65 deutsche Soldaten, bei Luftangriffen und in den Endkämpfen Anfang April 1945 gefallen, und zivile Bürger, Männer, Frauen & Kinder, die in mehreren Bombenangriffen 1944/45 ihr Leben verloren (Reihen 1 - 3),

- 33 namentlich bekannte sowjetische, polnische, serbische, niederländische, belgische und französische Kriegsgefangene und Zwangsarbeiter,Frauen und Männer sowie 2 unbekannte Ausländer, die 1943-45 bei der Arbeit, durch Unfälle, Krankheit und Luftangriffe gestorben sind (Reihen 4 & 5).

Fotos: Volker Fleig 2015

Bilder von Langenhagen, Städt. Friedhof Imhoffstraße

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Karte der Kriegsgräberstätten


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Landesinformation für Deutschland

Kriegsgräberabkommen in Deutschland

Die Gestaltung, der Bau, die Pflege und Unterhaltung von Kriegsgräberstätten wurden im Inland durch die Bundesregierung im "Gesetz über die Erhaltung der Gräber der Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft"(Gräbergesetz) sowie in der "Allgemeinen Verwaltungsvorschrift zum Gräbergesetz? (Gestaltungsrichtlinie Inland) festgeschrieben. Demnach wurde die Herrichtung, Pflege und Unterhaltung der Kriegsgräber im Inland den einzelnen Bundesländern übertragen. Die Länder delegieren die Aufgaben zur Pflege und Instandsetzung der Kriegsgräber in aller Regel an die nachgeordneten Verwaltungseinheiten (Friedhofsträger). Aufgrund der seitens der Bundesregierung vorgenommenen Aufgabenteilung ist der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. im Inland nur beratend tätig, setzt sich jedoch im Rahmen des Möglichen und in Zusammenarbeit mit den Friedhofsträgern für die Erhaltung und Pflege der Kriegsgräberstätten im Inland ein.

Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V.

Spendentelefon: 0561 700 90

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