Gräberstätten von Krieg & Gewaltherrschaft in Niedersachsen - Listenansicht

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Leer, Ev.- luth. Friedhof

Auf diesem Friedhof ruhen in 2 gepflegten Gräberfeldern unmittelbar hinter dem Eingang Heisfelder Str. beiderseits des Hauptweges - nach den uns vorliegenden Informationen - insgesamt 396 Tote des Zweiten Weltkrieges.

Im Einzelnen:

1. Großes Gräberfeld links:
Hier sind in Gemeinschaftsgräbern etwa 340 deutsche Soldaten von Heer, Marine sowie Zivilpersonen bestattet, die bei einem Luftangriff auf die Kaserne Leer am 19. April 1945 und während der dreitägigen harten Kämpfe um die Stadt mit Verbänden der 3. Kanadischen Infanteriedivision vom 26. - 28. April ums Leben kamen.

2. Kleineres Einzelgräberfeld rechts:
Hier ruhen über 50 deutsche Soldaten und einige Wehrmachtshelferinnen, die in den Jahren 1941 - 1944 wahrscheinlich in Leeraner Lazaretten verstorben sind.

Fotos: Volker Fleig 2014

Bilder von Leer, Ev.- luth. Friedhof

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Karte der Kriegsgräberstätten


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Landesinformation für Deutschland

Kriegsgräberabkommen in Deutschland

Die Gestaltung, der Bau, die Pflege und Unterhaltung von Kriegsgräberstätten wurden im Inland durch die Bundesregierung im "Gesetz über die Erhaltung der Gräber der Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft"(Gräbergesetz) sowie in der "Allgemeinen Verwaltungsvorschrift zum Gräbergesetz? (Gestaltungsrichtlinie Inland) festgeschrieben. Demnach wurde die Herrichtung, Pflege und Unterhaltung der Kriegsgräber im Inland den einzelnen Bundesländern übertragen. Die Länder delegieren die Aufgaben zur Pflege und Instandsetzung der Kriegsgräber in aller Regel an die nachgeordneten Verwaltungseinheiten (Friedhofsträger). Aufgrund der seitens der Bundesregierung vorgenommenen Aufgabenteilung ist der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. im Inland nur beratend tätig, setzt sich jedoch im Rahmen des Möglichen und in Zusammenarbeit mit den Friedhofsträgern für die Erhaltung und Pflege der Kriegsgräberstätten im Inland ein.

Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V.

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