Gräberstätten von Krieg & Gewaltherrschaft in Niedersachsen - Listenansicht

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Rastede, Ev. Friedhof an der St. Ulrich Kirche

Auf diesem Friedhof ruhen - nach den uns vorliegenden Informationen - insgesamt 231 Tote des Zweiten Weltkrieges und der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft in 2 nebeneinanderliegenden Gräberfeldern in der Nähe des Haupteingangs Am Friedhofsweg
- Gräberfeld deutsche Soldaten:
Hier ruhen insgesamt
- deutsche Soldaten und Zivilpersonen, die meisten von ihnen fielen in der ersten Maiwoche 1945 während der Kämpfe im Raum Rastede, starben bei Luftangriffen oder später an ihren Verwundungen. Einige von ihnen blieben unbekannt.

- Sog. Ausländergräberfeld
Hier ruhen insgesamt 191 meist polnische und weitere osteuropäische ZwangsarbeiterInnen, die im Lager Hahn-Lehmden untergebracht waren und in Rasteder Betrieben oder, ab 1943 im Lazarett Hahn arbeiten mussten.Die überwiegende Zahl der Opfer sind Kinder von polnischen Zwangsarbeiterinnen, die während des Krieges und nach Kriegsende im Lager Hahn-Lehmden und späteren Krankenhaus für sog. Displaced Persons zur Welt kamen und an Krankheit und Unterernährung verstorben sind.
An die Opfer erinnert seit 2011 ein Mahnmal am Eingang des ehemaligen Lagergeländes Hahn..

Fotos: Volker Fleig 2014

Bilder von Rastede, Ev. Friedhof an der St. Ulrich Kirche

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Landesinformation für Deutschland

Kriegsgräberabkommen in Deutschland

Die Gestaltung, der Bau, die Pflege und Unterhaltung von Kriegsgräberstätten wurden im Inland durch die Bundesregierung im "Gesetz über die Erhaltung der Gräber der Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft"(Gräbergesetz) sowie in der "Allgemeinen Verwaltungsvorschrift zum Gräbergesetz? (Gestaltungsrichtlinie Inland) festgeschrieben. Demnach wurde die Herrichtung, Pflege und Unterhaltung der Kriegsgräber im Inland den einzelnen Bundesländern übertragen. Die Länder delegieren die Aufgaben zur Pflege und Instandsetzung der Kriegsgräber in aller Regel an die nachgeordneten Verwaltungseinheiten (Friedhofsträger). Aufgrund der seitens der Bundesregierung vorgenommenen Aufgabenteilung ist der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. im Inland nur beratend tätig, setzt sich jedoch im Rahmen des Möglichen und in Zusammenarbeit mit den Friedhofsträgern für die Erhaltung und Pflege der Kriegsgräberstätten im Inland ein.

Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V.

Spendentelefon: 0561 700 90

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