Gräberstätten von Krieg & Gewaltherrschaft in Niedersachsen - Listenansicht

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Rhauderfehn - Westrhauderfehn, Kath. Friedhof Langholt

Auf diesem Friedhof ruhen in mehreren gepflegten Grabreihen vorne links hinter der Kapelle - nach den uns vorliegenden Informationen - insgesamt 46 Tote des Zweiten Weltkrieges und der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft.

Im Einzelnen:

- 36 Ehemalige polnische Zwangsarbeiter - Frauen, Männer und Kinder, die in einem sog. Displaced Persons Camp in Langholt 1945 - 1948 verstorben sind. 19 von ihnen blieben unbekannt.

- 10 deutsche Soldaten von Heer und Marine in der letzten Grabreihe. Sie fielen am 22./23. April 1945 bei den Kämpfen bei und südlich Langholt beim Vorstoß von Teilen der 1. Polnischen Panzerdivision auf die Leda-Übergänge bei Potshausen.

Fotos: Volker Fleig 2014

Bilder von Rhauderfehn - Westrhauderfehn, Kath. Friedhof Langholt

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Landesinformation für Deutschland

Kriegsgräberabkommen in Deutschland

Die Gestaltung, der Bau, die Pflege und Unterhaltung von Kriegsgräberstätten wurden im Inland durch die Bundesregierung im "Gesetz über die Erhaltung der Gräber der Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft"(Gräbergesetz) sowie in der "Allgemeinen Verwaltungsvorschrift zum Gräbergesetz? (Gestaltungsrichtlinie Inland) festgeschrieben. Demnach wurde die Herrichtung, Pflege und Unterhaltung der Kriegsgräber im Inland den einzelnen Bundesländern übertragen. Die Länder delegieren die Aufgaben zur Pflege und Instandsetzung der Kriegsgräber in aller Regel an die nachgeordneten Verwaltungseinheiten (Friedhofsträger). Aufgrund der seitens der Bundesregierung vorgenommenen Aufgabenteilung ist der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. im Inland nur beratend tätig, setzt sich jedoch im Rahmen des Möglichen und in Zusammenarbeit mit den Friedhofsträgern für die Erhaltung und Pflege der Kriegsgräberstätten im Inland ein.

Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V.

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