Gräberstätten von Krieg & Gewaltherrschaft in Niedersachsen - Listenansicht

Zur Kartenansicht wechseln

Steimbke - Lichtenhorst, Friedhof für Opfer der Gewaltherrschaft

Auf dieser Kriegsgräberstätte ruhen - nach den uns vorliegenden Informationen und den Forschungsergebnissen des Arbeitskreises Regionalgeschichte Neustadt a. Rbge. - insgesamt 111 Tote der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft.

Im Einzelnen:

- 31 polnische Kriegsgefangene/Zwangsarbeiter

- 80 Kriegsgefangene/Zwangsarbeiter der ehem. Sowjetunion sowie

- eine unbekannte kleine Anzahl russischer Kriegsgefangener aus dem Ersten Weltkrieg. Von ihnen ist nur einer erfasst.

Es sind Frauen und Männer. Auf ihre Gräber weisen zehn aus rotem Wesersandstein gefertigten Stelen hin. Nur ein Teil von von ihnen ist namentlich erfasst, die übrigen sind bis heute unbekannt. Der jüngste dreizehn, der älteste 45 Jahre alt, gestorben während des Zweiten Weltkriegs. 26 Polen und 72 Sowjetbürger wurden im Oktober 1961 aus dem Landkreis Hannover auf diese Gräberstätte des ehem. Gefangenenlagers Lichtenmoor aus dem Ersten Weltkrieg umgebettet.

Fotos: Volker Fleig 2015

Bilder von Steimbke - Lichtenhorst, Friedhof für Opfer der Gewaltherrschaft

Lichtenhorst_1.jpgLichtenhorst_6.jpgLichtenhorst_5.jpgLichtenhorst_4.jpgLichtenhorst_3.jpgLichtenhorst_2.jpg

Karte der Kriegsgräberstätten


Auf der Karte anzeigen

Landesinformation für Deutschland

Kriegsgräberabkommen in Deutschland

Die Gestaltung, der Bau, die Pflege und Unterhaltung von Kriegsgräberstätten wurden im Inland durch die Bundesregierung im "Gesetz über die Erhaltung der Gräber der Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft"(Gräbergesetz) sowie in der "Allgemeinen Verwaltungsvorschrift zum Gräbergesetz? (Gestaltungsrichtlinie Inland) festgeschrieben. Demnach wurde die Herrichtung, Pflege und Unterhaltung der Kriegsgräber im Inland den einzelnen Bundesländern übertragen. Die Länder delegieren die Aufgaben zur Pflege und Instandsetzung der Kriegsgräber in aller Regel an die nachgeordneten Verwaltungseinheiten (Friedhofsträger). Aufgrund der seitens der Bundesregierung vorgenommenen Aufgabenteilung ist der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. im Inland nur beratend tätig, setzt sich jedoch im Rahmen des Möglichen und in Zusammenarbeit mit den Friedhofsträgern für die Erhaltung und Pflege der Kriegsgräberstätten im Inland ein.

Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V.

Spendentelefon: 0561 700 90

Spendenkonto

IBAN:
DE23520400210322299900

BIC: COBADEFFXXX

Commerzbank Kassel



Commonwealth Kriegsgräberstätten in Niedersachsen


Niederländische Kriegsgräberstätten in Niedersachsen


Polnische Kriegsgräberstätten in Niedersachsen

Sowjetische Kriegsgräberstätten in Niedersachsen