Gräberstätten von Krieg & Gewaltherrschaft in Niedersachsen - Listenansicht

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Syke - Barrien, Ev.- luth. Friedhof

Auf diesem Friedhof ruhen - nach den uns vorliegenden Informationen - insgesamt 29 Tote des Zweiten Weltkrieges und der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft. Nur die 4 deutschen Soldaten sind in der Gräberliste erfasst. Im Einzelnen:
- 4 junge deutsche Soldaten in einer sehr gepflegten Reihengrabanlage links vom hohen Friedhofskreuz, die in den Endkämpfen Anfang April 1945 im Raum Barrien gefallen oder später ihren Verwundungen erlegen sind,
- 25 Säuglinge und Kleinkinder von polnischen Zwangsarbeiterinnen aus dem Polenkinderheim Barrien, die 1944/45 durch Krankheit, Mangelernährung und bewusster Vernachlässigung ums Leben kamen und auf diesem Friedhof bestattet wurden. Erst ein im Jahr 2005 errichtetes Mahnmal erinnert an ihre Namen und ihr Schicksal.

Fotos: Volker Fleig 2014

Bilder von Syke - Barrien, Ev.- luth. Friedhof

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Landesinformation für Deutschland

Kriegsgräberabkommen in Deutschland

Die Gestaltung, der Bau, die Pflege und Unterhaltung von Kriegsgräberstätten wurden im Inland durch die Bundesregierung im "Gesetz über die Erhaltung der Gräber der Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft"(Gräbergesetz) sowie in der "Allgemeinen Verwaltungsvorschrift zum Gräbergesetz? (Gestaltungsrichtlinie Inland) festgeschrieben. Demnach wurde die Herrichtung, Pflege und Unterhaltung der Kriegsgräber im Inland den einzelnen Bundesländern übertragen. Die Länder delegieren die Aufgaben zur Pflege und Instandsetzung der Kriegsgräber in aller Regel an die nachgeordneten Verwaltungseinheiten (Friedhofsträger). Aufgrund der seitens der Bundesregierung vorgenommenen Aufgabenteilung ist der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. im Inland nur beratend tätig, setzt sich jedoch im Rahmen des Möglichen und in Zusammenarbeit mit den Friedhofsträgern für die Erhaltung und Pflege der Kriegsgräberstätten im Inland ein.

Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V.

Spendentelefon: 0561 700 90

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