Gräberstätten von Krieg & Gewaltherrschaft in Niedersachsen - Listenansicht

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Unterlüß, Waldfriedhof

Auf der sehr gepflegten Kriegsgräberstätte des Waldfriedhofs ruhen - nach Auskunft der Gemeinde Unterlüß, Herrn Rainer Vogeler vom 02.04.2012 - insgesamt 169 Opfer des 2. Weltkrieges und der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft.
- Deutsche Soldaten, gefallen in den Endkämpfen im April 1945;
- Angehörige vieler Nationen Ost- und Westeuropas: Zwangsarbeiterinnen, Kinder von Zwangsarbeiterinnen, Zwangsarbeiter, Kriegsgefangene und Militärinternierte.
Im Einzelnen:
- 1 Gräberfeld mit 32 überwiegend Deutschen,
- 2 Einzelgräber eines niederländischen & eines russischen Staatsangehörigen,
- 1 Sammelgrab mit 34 unbekannten Kindern sowjetischer Herkunft,
- 1 Sammelgrab mit 5 Italienern und 23 Kindern polnischer Herkunft, alle unbekannt,
- 1 Sammelgrab mit insgesamt 52 sowjetischen, polnischen, italienischen, französischen, serbischen sowie unbekannten Staatsangehörigen.

Fotos: Simone Plewik, Gemeinde Unterlüß 2012

Bilder von Unterlüß, Waldfriedhof

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Karte der Kriegsgräberstätten


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Landesinformation für Deutschland

Kriegsgräberabkommen in Deutschland

Die Gestaltung, der Bau, die Pflege und Unterhaltung von Kriegsgräberstätten wurden im Inland durch die Bundesregierung im "Gesetz über die Erhaltung der Gräber der Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft"(Gräbergesetz) sowie in der "Allgemeinen Verwaltungsvorschrift zum Gräbergesetz? (Gestaltungsrichtlinie Inland) festgeschrieben. Demnach wurde die Herrichtung, Pflege und Unterhaltung der Kriegsgräber im Inland den einzelnen Bundesländern übertragen. Die Länder delegieren die Aufgaben zur Pflege und Instandsetzung der Kriegsgräber in aller Regel an die nachgeordneten Verwaltungseinheiten (Friedhofsträger). Aufgrund der seitens der Bundesregierung vorgenommenen Aufgabenteilung ist der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. im Inland nur beratend tätig, setzt sich jedoch im Rahmen des Möglichen und in Zusammenarbeit mit den Friedhofsträgern für die Erhaltung und Pflege der Kriegsgräberstätten im Inland ein.

Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V.

Spendentelefon: 0561 700 90

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