Gräberstätten von Krieg & Gewaltherrschaft in Niedersachsen - Listenansicht

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Westerwalsede, Gemeindefriedhof

Auf der im Jahr 1964 eingerichteten und eindrucksvoll gestalteten Kriegsgräberstätte am rechten Rand des Friedhofs ruhen - nach den uns vorliegenden Informationen - insgesamt 101 deutsche Soldaten des Zweiten Weltkrieges, gefallen oder ihren Verwundungen erlegen im Zeitraum 21. - 27. April 1945. Es handelt sich vornehmlich um Soldaten der 2. MarInfDiv und um RAD-Personal, die in den harten Kämpfen um Westerwalsede fielen bezw. aus der Umgebung zu dieser zentralen Kriegsgräberstätte umgebettet wurden. 11 Soldaten aus diesen Kämpfen sind unbekannt geblieben.

Foto: Volker Fleig 2013Quellenhinweis zu den Kampfhandlungen siehe:Ulrich Saft: Krieg in der Heimat – Das bittere Ende zwischen Elbe und Weser, Walsrode 1988, Seite 322 f

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Bilder von Westerwalsede, Gemeindefriedhof

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Karte der Kriegsgräberstätten


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Landesinformation für Deutschland

Kriegsgräberabkommen in Deutschland

Die Gestaltung, der Bau, die Pflege und Unterhaltung von Kriegsgräberstätten wurden im Inland durch die Bundesregierung im "Gesetz über die Erhaltung der Gräber der Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft"(Gräbergesetz) sowie in der "Allgemeinen Verwaltungsvorschrift zum Gräbergesetz? (Gestaltungsrichtlinie Inland) festgeschrieben. Demnach wurde die Herrichtung, Pflege und Unterhaltung der Kriegsgräber im Inland den einzelnen Bundesländern übertragen. Die Länder delegieren die Aufgaben zur Pflege und Instandsetzung der Kriegsgräber in aller Regel an die nachgeordneten Verwaltungseinheiten (Friedhofsträger). Aufgrund der seitens der Bundesregierung vorgenommenen Aufgabenteilung ist der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. im Inland nur beratend tätig, setzt sich jedoch im Rahmen des Möglichen und in Zusammenarbeit mit den Friedhofsträgern für die Erhaltung und Pflege der Kriegsgräberstätten im Inland ein.

Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V.

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