Gräberstätten von Krieg & Gewaltherrschaft in Niedersachsen - Listenansicht

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Weyhe - Leeste, Alter Ev. Friedhof

Auf dem alten Friedhof an der Kirche in Leeste ruhen in einem großen, gepflegten Gräberfeld rechts hinter der Kirche -nach den uns vorliegenden Informationen - insgesamt 107 Opfer der Weltkriege und der Gewaltherrschaft.
Im Eizelnen:
- 1 deutscher Soldat des Ersten Weltkrieges,
- 20 Zivilpersonen, die durch Unfälle, Luftangriffe und während der Kämpfe im April 1945 ums Leben kamen,
- 19 meist polnische & sowjetische Staatsbürger, die Zwangsarbeit leisten mussten sowie
- über 60 meist junge deutsche Soldaten des SS - PzGrenErsBtl 18 und anderer TrTeile der Jahrgänge 1927/28, davon sehr viele unbekannt. Die überwiegende Zahl der hier Ruhenden fiel in den Kämpfen um Leeste am 15. April 1945 oder verstarb später an den erlittenen Verwundungen.

Fotos: Volker Fleig 2012

Bilder von Weyhe - Leeste, Alter Ev. Friedhof

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Landesinformation für Deutschland

Kriegsgräberabkommen in Deutschland

Die Gestaltung, der Bau, die Pflege und Unterhaltung von Kriegsgräberstätten wurden im Inland durch die Bundesregierung im "Gesetz über die Erhaltung der Gräber der Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft"(Gräbergesetz) sowie in der "Allgemeinen Verwaltungsvorschrift zum Gräbergesetz? (Gestaltungsrichtlinie Inland) festgeschrieben. Demnach wurde die Herrichtung, Pflege und Unterhaltung der Kriegsgräber im Inland den einzelnen Bundesländern übertragen. Die Länder delegieren die Aufgaben zur Pflege und Instandsetzung der Kriegsgräber in aller Regel an die nachgeordneten Verwaltungseinheiten (Friedhofsträger). Aufgrund der seitens der Bundesregierung vorgenommenen Aufgabenteilung ist der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. im Inland nur beratend tätig, setzt sich jedoch im Rahmen des Möglichen und in Zusammenarbeit mit den Friedhofsträgern für die Erhaltung und Pflege der Kriegsgräberstätten im Inland ein.

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