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Über die Schwierigkeiten des korrekten Erinnerns

"Es gibt nichts auf der Welt, was so unsichtbar wäre wie Denkmäler", lautet ein Satz des Schriftstellers Robert Musil. Er findet sich in einem Werk, das nach dem Ersten Weltkrieg entstand, als überall in Deutschland Denkmäler für die gefallenen Soldaten errichtet wurden. Musils Aussage lässt sich schnell bestätigen: Auch im Gedächtnis der meisten Hamelner sind die zahlreich vorhandenen Kriegerdenkmäler und Gedenktafeln nicht immer präsent.

Und wenn man sie sich genauer anschaut, ergeben sich oft mehr Fragen als Antworten, so etwa die: Haben Kriegerdenkmäler heute noch einen Sinn? Wer versteht überhaupt ihre Zeichensprache? Welche Aussagen treffen sie über die Vergangenheit und möglicherweise über die Gegenwart?

In Hameln haben Bernhard Gelderlohn und Heinz Georg Schneider versucht, Antworten zu geben und haben nach dem Beispiel etlicher anderer Städte erläuternde Texte zum Garnisonsfriedhof und drei Kriegerdenkmälern erarbeitet. Dank der Förderung durch die Bürgerstiftung Weserbergland und die Stiftung "Gedenken und Frieden" sowie durch die Hilfe der Stadt Hameln konnte die Aufstellung dieser Geschichts- und Erinnerungstafeln jetzt realisiert werden. Gestern wurden sie offiziell eingeweiht. Landrat Rüdiger Butte, zugleich Vorsitzender des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge in Hameln-Pyrmont, Bürgermeister Herbert Rode, Joachim Storch als Vorstandsmitglied der Bürgerstiftung der Sparkasse Weserbergland sowie der Historiker Gelderblom, der auch in das Projekt einführte, hatten sich ebenso dazu eingefunden wie Prof. Rolf Wernstedt, Vorsitzender des Volksbundes in Niedersachsen und ehemaliger Landtagspräsident. Er sprach "Über die Schwierigkeit, in Deutschland gerecht und korrekt zu erinnern".

DEWEZET vom 06.10.2011


Bezirksverband Hannover präsentierte sich beim Sommerbiwak 2011 in Hannover

Kamele und Bauchtänzerinnen – Tanz, Musik und Spektakel, so präsentierte sich die 38. Auflage des Sommerbiwaks der 1. Panzerdivision Hannover. Unter dem Motto Orient & Okzident waren Gäste aus Politik, Wirtschaft, Sport und Gesellschaft geladen, um mit der Bundeswehr im Stadtpark Hannover ein sommerliches Fest zu feiern.

Der Stab der 1. Panzerdivision habe es sich mit der Entscheidung, auch in diesem Jahr zum Sommerbiwak zu laden, nicht leicht gemacht, sagte Brigadegeneral Heinz Wagner, stellvertretender Kommandeur der 1. Panzerdivision. "Erst vor wenigen Wochen haben wir in der Epiphanias Kirche hier in Hannover unter großer Anteilnahme der Öffentlichkeit unsere gefallenen Kameraden geehrt und betrauert." Trotz der schwierigen und lebensbedrohlichen Situation in Afghanistan habe er sich in entschieden, dass Fest durchzuführen.

Da die Zusammenarbeit zwischen Bundeswehr und Volksbund eine lange Tradition hat, war es eine Selbstverständlichkeit, der Einladung des Kommandeurs zu folgen und einen Informationsstand aufzustellen. Neben allgemeinen Fragen zur Arbeit des Volksbundes nutzten viele Gäste das Angebot der Gräbersuche-Online, um nach gefallenen oder vermissten Familienangehörigen zu forschen. Unter fachkundiger Beratung konnten viele Angehörigenschicksale direkt vor Ort geklärt werden.

Nach vielen interessanten Gesprächen ließ sich das Publikum wieder vom Motto des Abends inspirieren. Für die musikalische Umrahmung der Gesamtveranstaltung sorgte wieder das Heeresmusikkorps 1 und das Bundespolizeiorchester Niedersachsen mit einem Platzkonzert.  Höhepunkt des offiziellen Teils war ein gigantisches Feuerwerk.

Für den Volksbund, Bezirksverband Hannover, war es ein schöner und erfolgreicher Abend!

Text & Foto: Christian Christoph

Vorsitzender wiedergewählt - Karl-Heinz Mönkemeyer für weitere vier Jahre im Amt

Im Bild von links: Adalbert Mark (Beisitzer), Wilfried Lorenz (Beisitzer), Heike Eberhardt (2. Schatzmeisterin), Jörg Gusmag (1. Schatzmeister), Karl-Heinz Mönkemeyer (Vorsitzender), Clemens Gebauer (Beisitzer) und

Karl-Heinz Mönkemeyer ist am 04. Mai 2011 für weitere vier Jahre zum Vorsitzenden des Bezirksverbandes Hannover gewählt worden. Er wurde während des Bezirksvertretertages des Volksbundes in Nienburg einstimmig im Amt bestätigt.

Als neue Mitglieder des Bezirksvorstandes wurden Jörg Gusmag zum ersten Schatzmeister, Dr. Sabine Meschkat-Peters sowie Wilfried Lorenz als Beisitzer gewählt.

Nicht mehr zur Wahl standen Stadtrat a.D. Peter Halm als stellv. Vorsitzender, Runhild Porthun als Beisitzerin sowie der Kommodore des Luftransportgeschwaders 62, Oberst Bernhard Altersberger, der innerhalb der Bundeswehr versetzt wird. Die weiteren Vorstandsmitglieder sind: Dr. Michael Arndt (stellv. Vorsitzender), Heike Eberhardt (2. Schatzmeisterin), Clemens Gebauer (Beisitzer), Ulrich Schoppe (Beisitzer) und Klaus Jürgen Fenske als Ehrenvorsitzender.

 

Mit Gedenktafeln gegen das Vergessen

Teile eines Projekts von Einstein-Schüler wieder aufgearbeitet - Redner erinnern an Schicksal

Bild: Volksbund

Hameln (red). Seit Ende des Jahres 2005 hatten sieben Geschichts- und Erinnerungstafeln auf dem Friedhof am Wehl an die Schicksale der in Kriegsgräberstätten begrabenen Toten erinnert. Gestaltet worden waren sie in einem Projekt von Schülerinnen und Schülern des Albert-Einstein-Gymnasiums in Zusammenarbeit mit dem Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge. Doch der Zahn der Zeit hatte heftig an den Gedenktafeln genagt, sie waren Witterungseinflüssen und Beschädigungen ausgesetzt...

 

Ganzen Artikel aus DWZ vom 08.04.2011 lesen

 

Internationale Musikparade in Hannover

Dietrich-Bonhoeffer-Schüler sammeln für Frieden und Völkerverständigung

Björn Gehrmann von Musikparade GmbH (im Bild li.) übergibt nach dem Konzert einen Scheck von 12.500 Euro an den Landesvorsitzenden des Volksbundes Niedersachsen, Prof. Rolf Wernstedt. Zusätzlich im Bild rechts: Ottmar Strehler, Geschäftsführer des Bezirksverbandes Hannover

Die Schülerinnen und Schüler der Dietrich-Bonhoeffer Schule aus Hannover hatten am vergangenen Freitag einen ganz besonderen Auftritt. Es galt den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge bei einer Sammelaktion im Rahmen der Internationalen Musikparade zu unterstützen.

 

Mal zackig, mal langsam-tragend und dann wieder schwungvoll. Bei der diesjährigen Musikparade in Hannover präsentierten mehr als 400 Musiker aus fünf Ländern Stücke aus ihrem großen Repertoire. Insgesamt 4000 Besucher verfolgten das Spektakel der Internationalen Musikparade, die als die erfolgreichste Tournee der Militär- und Blasmusik gilt. Höhepunkt war das große Finale mit dem Auftritt von Patruta Küpper mit ihrerPanflöte, bekannt aus der Fernsehsendung „Das Supertalent“ aus der Staffel von 2009.

In dieser fantastischen und gleichzeitig sehr emotionalen Atmosphäre hatten die Schüler ersichtlichen Spaß, mit ihren Sammeldosen für die humanitäre Arbeit des Volksbundes einzutreten und kräftig Geld zu sammeln. „Wir möchten einfach nur helfen“, so die Aussage eines Jungen. Durch den Moderator Björn Gehrmann angekündigt, erwartete das Publikum die fleissigen Helfer in ihren blauen und gelben T-Shirts herzlich und spendeten bereitwillig. Das Ergebnis konnte sich dann auch sehen lassen. Mit insgesamt 1.100,00 Euro war der Abend ein riesiger Erfolg für die Schüler und den Volksbund. Einhellig war man der Meinung, „dass man dem Volksbund auf jeden Fall wieder helfen möchte“. Auch der Volksbund ist den 15 Schülern und allen beteiligten Personen der Dietrich-Bonhoeffer-Schule sehr dankbar.

Zum Abschluss der Tournee der internationalen Musikparade in Niedersachsen – am Ende des Konzertes in der AWD-hall in Hannover am 18. März – übergab der Veranstalter dem Landesvorsitzenden des Volksbundes für seine Jugend- und Schularbeit einen Scheck von 12.500 Euro.

Diese erfolgreiche Kooperation zwischen der Musikparade und dem Volksbund in Niedersachsen wird auch im Jahr 2012 weiter fortgesetzt.


Bundeswehr und Reservisten unterstützen den Volksbund - Sammlung für die Kriegsgräberfürsorge erreicht das Ergebnis vom Vorjahr

Einen symbolischen Scheck nimmt der Bezirksvorsitzende, Karl-Heiz Mönkemeyer (Mitte) vom Kdr des Landeskommandos Niedersachsen, Oberst Ulrich Tebbel (li.) und dem Landesverbandsvorsitzenden der Reservisten, OTL. d. R. Manfred Schreiber entgegen. Foto: sowi

Wunstorf: Eine vor­bild­li­che Ak­tion fand jetzt ih­ren krö­nen­den Höhe­punkt: Im Of­fi­zier­ca­sino des Flie­ger­hors­tes ü­ber­ga­ben der Kom­man­deur des Lan­des­kom­man­dos Nie­der­sach­sen der Bun­des­wehr, Oberst Ul­rich Teb­bel und der Vor­sit­zende des Ver­ban­des der Re­ser­vis­ten der Lan­des­grup­pe, Oberst­leut­nant d.R. Man­fred Schrei­ber, sym­bo­lisch einen Scheck an den Be­zirks­vor­sit­zen­den des Volks­bun­des Han­no­ver, Re­gie­rungs­vi­ze­prä­si­dent a.D. Karl-Heinz Mön­ke­meyer. Das letzt­jäh­rige Sam­mel­er­geb­nis von Bun­des­wehr und Re­ser­vis­ten be­trug 75.125 Eu­ro, ähn­lich wie im Vor­jahr. Diese Summe ver­wen­det der Volks­bund für seine Frie­dens­ar­beit. Zur Be­grüßung wür­digte Kom­mo­dore Bern­hard Al­ters­ber­ger als Gast­ge­ber das En­ga­ge­ment so­wohl der Sol­da­ten als auch Re­ser­vis­ten, dass es durch die all­jähr­li­chen Samm­lun­gen mög­lich ist, den ge­fal­le­nen Sol­da­ten ihre Würde wie­der­zu­ge­ben.
Ganzen Artikel aus Wunstorfer Stadtanzeiger v. 24.02.2011 lesen


Eine gute alte Tradition findet ihre Fortsetzung – Prominente sammeln für den Volksbund!

Am vergangenen Samstag, den 13.11.2010, sammelten in der Innenstadt von Hannover Prominente zugunsten der Arbeit des Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge.

Aufgerufen hatte der Kreisverband Hannover-Stadt, unter dem Vorsitz des CDU Ratsmitgliedes, Wilfried Lorenz. Seinem Ruf gefolgt sind 20 Sammlerinnen und Sammler aus Kreisen der Bundeswehr, des Reservistenverbandes, der Politik und des öffentlichen Lebens von Hannover.

Trotz des widrigen Novemberwetters konnten in der zweistündigen Sammlungsaktion am Hauptbahnhof und in der Passerelle ein Betrag in Höhe 770,-- Euro für die Jugend- und Schularbeit des Volksbundes erzielt werden.

Neben Prof. Rolf Wernstedt als Landesvorsitzenden des Volksbundes in Niedersachsen, konnte sich u.a. Oberst i.G. Reinhold Janke von der 1. Panzerdivision mit 203,45 € und Polizeipräsident Uwe Binias in die Bestenliste eintragen. Für die musikalische Umrahmung sorgten wiederholt die Original Calenberger aus Gehrden, die unter der Leitung von Olaf Nitsch mit zünftiger Blasmusik die Passanten und Besucher des Ernst-August-Platzes erfreuten.

Für die Musiker war es eine Selbstverständlichkeit, ohne Gage zugunsten des Volksbundarbeit ein Platzkonzert am Hauptbahnhof zu geben. Diese Bereitschaft wurde vom Publikum mit viel Applaus und Spenden gewürdigt.

Mit einem Informationsstand am Haupteingang des Bahnhofs konnte der Kreisverband über die aktuelle Situation der Arbeit des Volksbundes berichten und viele hilfreiche Auskünfte geben. Neben den Prominenten sammeln noch bis zum 05. Dezember 2010 viele freiwillige Sammlergruppen während der Haus- und Straßensammlung für den Volksbund.

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Musikparade 2012

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Mönkemeyer

Geschäftsführer

 

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seit 15.01.2011

 

Schulreferentin

 



 

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