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Benefizkonzert des Heeresmusikkorps I im Theater Lüneburg am 30. August 2011

 Rund 500 Gäste begeisterte das Heeresmusikcorps 1 aus Hannover im vergangenen Jahr bei seinem Konzert in Lüneburg. Mit dem Reinerlös unterstützten das Theater Lüneburg und das Heeresmusikcorps die Friedensarbeit des Volksbunds Kriegsgräberfürsorge e.V. in Lüneburg, der insbesondere internationale Workcamps für Jugendliche anbietet, die Gräber von Kriegstoten pflegt und bei der Suche nach Vermissten hilft.

Die erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem Theater möchte der Volksbund nun fortführen.

Das nächste Benefizkonzert findet am Dienstag, dem 30. August 2011, um 19:30 Uhr im Theater Lüneburg, An den Reeperbahnen 3 in Lüneburg statt.


Workcamp im ehemaligen NS-Kriegsgefangenenlager

Die Organisatoren des Internationalen Jugend-Workcamps Foto: Zevener Zeitung

Sandbostel. Vom 29. Juli bis 12. August veranstaltet die Stiftung Lager Sandbostel gemeinsam mit der Gemeinde Sandbostel und dem Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge in Sandbostel erneut ein internationales Workcamp.

„Dieses Jahr wird es ein trilaterales Camp mit Jugendlichen aus Polen, der Russischen Förderation und Deutschland“, teilen die Organisatoren mit. Unterstützt wird es vom Verein „Pro Europa“, der EuropeDirect-Vertretung in Lüneburg und der Bundeswehr. 24 Teilnehmer werden Gelegenheit haben, zwei Wochen lang Jugendliche aus anderen Ländern kennen zu lernen, Freizeit zusammen zu verbringen und zusammen auf dem Gelände des Lagers Sandbostel an archäologischen Arbeiten teilzunehmen.
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Heilanstalt Lüneburg: Namenslisten von getöteten behinderten Kindern aufgetaucht - NS-Opfer erhalten Namen

Lüneburg: Rund 350 behinderte Kinder aus Norddeutschland wurden zwischen 1941 und 1945 in Lüneburg ermordet. Die damalige Landesheil- und Pflegeanstalt war die einzige niedersächsische Psychiatrie mit Kinderfachabteilung, in der das NS-Regime Kinder gezielt töten ließ. Jan Effinger vom Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge hat nun eine überraschende Entdeckung gemacht. Im Begräbnisbuch des Nord-Westfriedhofes - dem früheren Anstaltsfriedhof - existieren Listen mit den Namen der Kinder...
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Von Lob und Trinkgeld bis zur Beleidigung - Schüler berichten über ihre Erfahrungen bei Spendensammlung für den VDK

Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums in Lüchow sammelten im vergangenen November Spenden für den Volksbund. Die grüppchen waren bei der Haussammlung in 80 Straßen der Kreisstadt unterwegs. Bild: A. Schmidt

Von Lob und Trinkgeld bis zur Beleidigung Schüler berichten über ihre Erfahrungen bei Spendensammlung für den VDK as Lüchow. Unterschiedlicher können die Erfahrungen von Schülerinnen und Schülern aus Lüchow und Gartow bei der Spendensammlung für den Volksbund Deutsche Kriegs- gräberfürsorge  im vergangenen November kaum sein: »Wir wurden gelobt, freundlich ins Haus gebeten und haben sogar - zusätzlich zur Spende - ein Trinkgeld erhalten», schildert eine Schülerin. Es wurden Mandarinen und Getränke angeboten.

Andernorts wurden den Jugendlichen aber auch vielfach die Haustüren vor der Nase zugeschlagen. Die Schüler wurden einige Male unfreundlich abgewiesen und in einem Fall sogar derb beleidigt.

Vor Mehrfamilienhäusern sei es schwierig gewesen, mit den Bewohnern in Kontakt zu treten. So manches Mal seien die Jugendlichen über die Sprechanlage abgewimmelt worden. Häufigste Anworten: Ich habe schon gespendet. Meine Spende wird überwiesen. Nur in Ausnahmefällen hätten sich die Spender zuvor den Sammlerausweis des VDK zeigen lassen. Allerdings sei es häufiger vorgekommen, dass die Schüler bei Nachfragen Skepsis, Bedenken und Vorbehalte ausräumen mussten.
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Neuer Geschäftsführer im Kreisverband Uelzen

Peter Sühnhold übergab Kreisgeschäftsführung der Kriegsgräberfürsorge an Matthias Rüger 

Fast eine Generation liegt zwischen dem alten und neuen ehrenamtlichen Kreisgeschäftsführer des Volksbundes Deutscher Kriegsgräberfürsorge VDK. Jetzt gab Peter Sühnhold (68) nach fast 15 Jahren der Arbeit den Staffelstab weiter an Matthias Rüger (48). Sühnhold behält sich allerdings vor, und dafür wurde er vom Landrat Theodor Elster per Urkunde bevollmächtigt, sich weiterhin um die Erfassung der Kriegsgräber im Landkreis Uelzen zu kümmern.

Der Bezirksgeschäftsführer Jan Effinger dankte dem scheidenden Geschäftsführer in seiner Rede für eine immer unproblematische Zusammenarbeit und nannte es „keine Selbstverständlichkeit“, dass ein Nachfolger gewonnen werden konnte, denn gerade das sei anderswo ein großes Problem.

 

Tafeln erinnern an Kriegstote - Raabe-Schüler starten Projekt auf dem Zentralfriedhof und hoffen auf Hilfe der Hinterbliebenen


Lüneburg, 23.09.2010 - "Die Kriegsgräber auf dem Zentralfriedhof stehen unter Denkmalschutz, sie sollten schon richtig geordnet, die Daten darauf korrekt sein, sind sie aber nicht alle", sagt Laura Mielmann. Und Marie Burmann ergänzt: "Sie sollten auch schön gepflegt sein, sind aber völlig unansehnlich, obwohl für jedes Grab pro Jahr 20 Euro zur Verfügung stehen." Die 16 Jahre alten Schülerinnen der Wilhelm-Raabe-Schule gehen mit mehr als 20 Mitstreitern des Geschichtskurses in der Jahrgangsstufe 11 ein ehrgeiziges Projekt an. Und dafür brauchen sie die Hilfe von Zeitzeugen und Hinterbliebenen der Kriegsopfer.

Der Kursus realisiert mit Unterstützung des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge das für einen Lüneburger Friedhof erste Projekt "Geschichts- und Erinnerungstafeln". Mehr als 800 Kriegstote sind auf dem Zentralfriedhof bestattet. Ihnen wollen die Schüler Gesichter und die dazugehörenden Geschichten geben. Die Idee dazu hatte Geschichtslehrerin Uta Strecker, die in dem Lüneburger Volksbund-Schulreferenten John Cramer sofort einen Mitstreiter fand. Der erläutert den Hintergrund: "Es geht darum, Schülern die Geschichte des Nationalsozialismus und des daraus resultierenden Krieges in ihrer Heimatstadt nahe zu bringen und sie so anzuregen, über die Entstehung von Konflikten und die politische wie auch gesellschaftliche Bedeutung eines friedlichen Miteinanders nachzudenken."
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