Schularbeit
"Unternehmen Barbarossa": Schüler gedenken des Überfalls auf die Sowjetunion - Erinnerung an grausiges Geschehen in Lagern.
Lüneburg. "Der Krieg, bisher als Eroberungskrieg geführt, wird zum Versklavungskrieg, er wird zum Vernichtungskrieg", berichtet John Cramer, Schulreferent des Bezirksverbands Lüneburg/Stade im Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge (VDK), den Schülern der Klasse 9 b der Lüneburger Wilhelm-Raabe-Schule. Cramer spricht vom Krieg Nazi-Deutschlands gegen die Sowjetunion.
Anlass für seinen Vortrag ist ein Datum, das sich morgen zum 70. Mal jährt: Der deutsche Überfall auf die Sowjetunion am 22. Juni 1941, bekannt unter dem Codenamen "Unternehmen Barbarossa". Mit einer Lesung in der vergangenen Woche und der Teilnahme am Projekt "Namensziegel" morgen auf dem Kriegsgräberfriedhof Hörsten gedenken die Wilhelm-Raabe-Schüler des historischen Datums.
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Landrat dankt Dahlenburger Schülern für Engagement
Fast 740 Euro Spenden sammelten 16 Schülerinnen und Schüler der Haupt- und Realschule Dahlenburg für den Volksbund Kriegsgräberfürsorge e.V.
Für ihren Einsatz bedankte sich Landrat Manfred Nahrstedt, Kreisvorsitzender des Volksbunds, gestern (Dienstag, 5. April 2011) mit Urkunden und dem Landkreis-Buch „Kreise zieh’n“ bei den Jugendlichen: „Das war die erste Sammlung in Dahlenburg seit zehn Jahren und gleich ein voller Erfolg.“
Auch Jan Effinger, der als Geschäftsführer für den Volksbund tätig ist, würdigte die Arbeit der Schüler.
Ganze Pressemitteilung LK Lüneburg vom 06.04.2011 lesen
Scharnebecker Hauptschüler pflegen Kriegsgräber auf dem Friedhof Lommel in Belgien
Scharnebeck. Die Schrecken und das Grauen des Krieges sehen die Zehntklässler des Hauptschulzweigs der Haupt- und Realschule Scharnebeck jetzt mit ganz anderen Augen - denn die schlimmen Folgen des Krieges haben sie eine Woche lang selbst gesehen. Die Klassen 10 a und 10 b haben ihre Abschlussfahrt ins belgische Lommel unternommen, wo auf dem dortigen Kriegsgräberfriedhof 40000 Tote und Gefallene der beiden Weltkriege begraben liegen. Die Eindrücke wurden in einem 45-minütigen Film zusammengefasst, der jetzt vorgestellt wurde.
"Starker Tobak für jugendliche Seelen", so Schulleiter Rainer Griebel, sei es, "sich mit den Themen Gewaltherrschaft, Tod und den abscheulichen Seiten des menschlichen Daseins zu beschäftigen". Der Film habe ihn sehr berührt, sagte Griebel. "Danke dafür."
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Weiße Fußstapfen gegen das Vergessen der NS-Zeit - Schüler leisten ihren Beitrag zum Pastor-Behrens-Gedenktag
Stade, 14.09.2010: Mit Farbe, Pinseln und Schablonen ausgestattet, weckten 17 Kunstschüler des Athenaeums die Neugier in der Stader Innenstadt. Geduldig beantworteten die Jugendlichen alle Fragen der Passanten, während sie hunderte weißer Fußstapfen auf den Straßen hinterließen.Ihr Ziel hatten sie auf diese Weise schnell erreicht: Indem sie seinen Leidensweg markierten, erinnerten die Schüler aktiv an den ehemaligen Stader Pastor Johann Behrens.
75 Jahre ist es her, dass Behrens von den Nazis bespuckt, beschimpft und durch die Stader Innenstadt getrieben wurde. Sein Schicksal ruft eine Arbeitsgruppe unter Leitung von Superintendent Thomas Kück am Donnerstag noch einmal ins Gedächtnis. "75 Jahre Pastor Behrens - Erinnern statt vergessen" lautet das Motto des Gedenktages, unter das auch zahlreiche Schülergruppen ihre Aktionen gestellt haben. Im Gymnasium Athenaeum galt es im Kunstunterricht der 11. Klasse, eine geeignete Idee zu finden. Schnell einigten sich die Schüler auf das Malen von Fußspuren. Eine Woche lang waren sie mit ihrer Ausrüstung immer wieder in der Stadt unterwegs. Auf der Strecke, die Pastor Behrens vor 75 Jahren zurücklegen musste, hatten sie die Aufmerksamkeit auf ihrer Seite. Am Donnerstag wird der Weg in Gedenken an den Nazi-Gegner erneut beschritten. Gestartet wird um 14 Uhr am Stadeum.
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Für ein Stück Würde - Realschüler nahmen an Projekt in Bergen-Belsen teil.

- Für ein Stück Würde Die Jugendlichen aus Rotenburg nahmen am Projekt Namensziegel teil. Foto: Rotenburger Rundschau
Rotenburg. Seit vielen Jahren stehen Besuche des ehemaligen Konzentrationslagers Bergen-Belsen auf dem Lehrplan der Realschule Rotenburg. Diesmal nahmen die Jugendlichen am Projekt Namensziegel teil.
Mit dabei waren die Klassen 9a und 9b. Zunächst gab es eine Einführung in die Historie. "In den Baracken, die für Bauarbeiter des Truppenübungsplatzes gebaut worden waren, wurden später Kriegsgefangene – anfangs Belgier und Franzosen, später Russen – untergebracht", berichten die Schülerinnen Nicole Klose und Vivien Glüß. Außerdem wurde ein Austauschlager für sogenannte "wertvolle Juden“ eingerichtet.
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