Schularbeit

 

Neuer Newsletter zur Volksbund-Schularbeit im Bezirk Weser-Ems erschienen

Fortbildungen, Schulprojekte und weitere Neuigkeiten für Lehrerinnen und Lehrer sowie Kooperationspartner des Volksbundes

Um den Newsletter zu lesen, klicken Sie bitte auf diesen Link um das Dokument als Webseite zu sehen (leider keine Bilder) oder hier für ein pdf-Dokument (leider keine Links).

Sollten Sie Interesse daran haben, unseren Newsletter regelmäßig zu bekommen, senden Sie bitte eine E-Mail an den Schulreferenten für den Bezirk Weser-Ems, Marco Wingert.

 

Volksbund an preisgekrönten Projekten beteiligt

Niedersächsischer Schülerfriedenspreis in Hannover verliehen - Minister Althusmann lobt Engagement

Seit 1993 lobt die niedersächsische Landesregierung den Schülerfriedenspreis aus und auch für das Jahr 2011 haben zahlreiche Schulen im ganzen Land Projekte dokumentiert und eingeschickt. Zu den Preisträgern, die am 25. Januar im Gästehaus der Landesregierung geehrt wurden, gehören auch zwei Schulen, die ihre Projekte gemeinsam mit dem Volksbund durchgeführt haben.

So hat die Realschule Haren/Ems für die Aktion "Rote Hand" gegen den Einsatz von Kindersoldaten den zweiten Platz belegt. Auslöser war eine Projektfahrt, zu der der Volksbund-Landesverband eingeladen hatte. Eine Klasse dieser Schule gestaltete im November 2010 den Volkstrauertag auf der Kriegsgräberstätte in Lommel mit. Dabei gelang es den Schülern unter anderem, eine Verbindung zwischen ihrer Heimat und dem Friedhof, auf dem 39.000 Kriegstote des Zweiten Weltkriegs ruhen, herzustellen. Per Zietungsaufruf hatten sie Angehörige, deren Verwandte in Lommel ruhen, aufgefordert, sich mit biographischen Angaben, Fotos oder Feldpostbriefen zu melden. Und tatsächlich - mehrere Familien steuerten Materialien für das Projekt bei.

Im Anschluss an die sehr würdige und nachdenklich stimmende Volkstrauertags-Gedenkstunde auf dem Friedhof führten die jungen Harener die Aktuion "Rote Hand" durch, bei der sich zahlreiche Gäste, darunter Diplomaten und andere Würdenträger, gerne bereit erklärten, mit ihrem Handabdruck gegen den Einsatz von Kindersoldaten zu protestieren.

Ebenfalls mit Volksbund-Beteiligung lief das Projekt "Sandbostel - Vom Leiden und Sterben sowjetischer Kriegsgefangener im Stalag XB". Hierbei hat das Gymnasium Harsefeld einen Dokumentarfilm gedreht, der sich die unmenschliche Behandlung sowjetischer Soldaten im deutschen Gewahrsam zeigt.

 


Kreuze für Iwan und Wladimir - Geschichtsbewältigung Schüler setzen sich mit Vergangenheit auseinander

Sechs Kreuze wurden am Dienstag von Schülern für russische Kriegsopfer auf dem Bockhorner Friedhof aufgestellt. Bild: Kai Hippen

Bislang unbekannte Kriegsopfer erhalten ihre Namen zurück. Und damit die Würde, „die sie in ihrer Leidenszeit nicht hatten“. von Kai Hippen Bockhorn -

 „Arbeit für den Frieden, Versöhnung über den Gräbern“: Das ist nach Auskunft von Paul Weber der Leitspruch des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge. In diesem Sinne haben Schüler und Lehrer der Haupt- und Realschule Bockhorn, Sponsoren, der Heimatforscher Holger Frerichs und Weber selbst zusammengewirkt. Das Ergebnis wurde am Dienstag präsentiert: Sechs Kreuze mit Namensschildern für russische Kriegsgefangene, die auf dem Bockhorner Friedhof begraben sind.
Ganzen Artikel aus NWZ-Online vom 06.07.2011 lesen

Neuer Newsletter steht bereit

Neues aus der Volksbund-Schularbeit in Weser-Ems abrufbar

Der erste Newsletter des Jahres steht nun bereit. Wer ihn nicht per E-Mail bekommen hat, kann ihn sich hier anschauen. Die zu den Artikeln gehörigen Bilder sind leider noch nicht sichtbar.

Interessenten, die den zweimal jährlich erscheinenden Newsletter gerne abonnieren möchten, können dies per e-Mail an den Bezirksverband machen: marco.wingert (at) volskbund.de

Der Newsletter ist jederzeit abbestellbar und behandelt ausschließlich Themen, die für die Schularbeit relevant sind.

 

Schüler besuchen Gedenkstätte Bergen-Belsen und legen Namensziegel nieder

Schüler legen Rosen an den neu aufgestellten Namensziegeln nieder

Das Schulzentrum Saterland als Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage hat erneut einen Beitrag zur Friedenserziehung durchgeführt. Die im Rahmen des letzten Projekttags in Zusammenarbeit mit dem Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge erstellten 32 Namensziegel mit den Daten von russischen Kriegsgefangenen wurden in einer kleinen Feierstunde an der Kriegsgräberstätte Hörsten/Bergen-Belsen niedergelegt.

"Ihr erweist damit den hier ruhenden Kriegstoten des zweiten Weltkriegs die letzte Ehre und gebt ihnen ein Stück ihrer Identität wieder", so John Cramer, Schulreferent des Volksbund im Bezirk Lüneburg.
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Gemeinsam gegen Rassismus

Schulzentrum Auszeichnung an mutige Schüler hängt jetzt am Schulgebäude

Schüler des Schulzentrums bringen das Schild der Auszeichnung „Schule ohne Rassismus, Schule mit Courage" im Beisein vieler Gäste am Schulgebäude an. Bild: Thomas Neunaber

Das Schulzentrum ist die erste Schule im Landkreis Cloppenburg, die den Titel erhält. Die Auszeichnung verpflichtet alle an der Schule, für Toleranz einzutreten.

von Thomas Neunaber
Ramsloh - Als 118. Schule in Niedersachsen und erste im Landkreis Cloppenburg trägt das Schulzentrum Saterland ab sofort den Titel „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage".

In einer Feierstunde in der Schulaula im Beisein zahlreicher Gäste übergab am Montagmorgen Dr. Peter Kaufmann vom Niedersächsischen Kultusministerium die Ernennungsurkunde an Schulleiter Manfred Broek.
Ganzen Artikel aus Nordwest-Zeitung vom 25.01.2011 lesen

Visbecker Schüler helfen Volksbund

Schüler wollen helfen: In der Benedikt-Schule informierte Schulreferent Marco Wingert (Mitte rechts) die 10. Klassen über den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge. Foto: Koopmeiners

Visbek, 26.10.2010:  "Die Benedikt-Schule unterstützt den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge und seine Arbeit für den Frieden", bestätigte der neue Leiter der Schule, Dietmar Seide, bei der Begrüßung von Marco Wingert. Der Schulreferent des Volksbundes aus Oldenburg sprach vor den zehnten Klassen der Haupt- und Realschule und informierte die Schüler über Geschichte und Aufgaben der humanitären Organisation.

Wingert erklärte den Jugendlichen, warum der "Volksbund" im Jahre 1919 als Bürgerinitiative gegründet wurde...
Ganzen Artikel aus Oldenburgische Volkszeitung lesen

 

Nach fast 70 Jahren: Edewechter Schüler machen Namen sichtbar

Namenziegel

Im rahmen eines Besuchs in der Gedenkstätte Bergen-Belsen legten die Schüler der Astrid-Lindgren-Schule Edewecht ihre Ziegel auf dem Friedhof Bergen-Hörsten nieder. Foto: Cramer

Projekt zum ersten Mal im Bezirk Weser-Ems durchgeführt

Edewecht.  Er hieß Egor Bobrov, wurde nur 22 Jahre alt und stammte aus einem Dorf in der Nähe von Kanash in der russischen Republik Tschuwaschien. Am 9. Oktober 1941 starb der junge Rotarmist im Kriegsgefangenenlager Bergen-Belsen. Seine letzte Ruhestätte fand er anschließend auf dem Waldfriedhof des Kriegsgefangenenlagers XI C.
Diese und weitere Angaben zu dem jungen Mann, der mehrere Tausend Kilometer von zu Hause entfernt starb, haben Schüler der Astrid-Lindgren-Schule Edewecht Dokumenten entnommen, die vor einigen Jahren in russichen, ukrainischen und weißrussischen Archiven gefunden wurden. Die Aktenfunde bieten einerseits den Angehörigen der zu Millionen in deutscher Gefangenschaft gestorbenen Rotarmisten die Gelegenheit, etwas über das Schicksal ihrer Ehemänner, Väter oder Großväter zu erfahren. Andererseits ist es nun möglich, diesen zumeist in Massengräbern nahe den Kriegsgefangenenlagern verscharrten Menschen den Namen und ihre Identität und damit etwas von ihrer Würde zurückzugeben.

Projekt "Namensziegel"

Die Edewechter Förderschüler haben zur Vorbereitung eines Besuchs in der Gedenkstätte Bergen-Belsen am Projekt "Namensziegel" teilgenommen. Im Laufe der thematischen Einführung durch den Schulreferenten des Volksbundes erfuhren sie unter anderem von den katastrophalen Bedingungen, unter denen die sowjetischen Kriegsgefangenen ab 1941 in Deutschland lebten. Allein im Herbst und Winter 1941/1942 starben Hunderttausende Rotarmisten an Krankheiten und Kälte, dazu kam der Hunger durch die völlig unzureichenden Verpflegung. Ihre letzte Ruhestätte fanden diese Menschen in der Regel in anonymen Massengräbern, beispielsweise in Bergen-Hörsten.
Um die Namen einiger dieser Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft wieder sichtbar zu machen, haben die Edewechter Neunt- und Zehntklässler im Rahmen des Projekts "Namensziegel" Tonziegel angefertigt, auf denen jeweils ein Name sowie das Geburts- und Sterbedatum vermerkt sind. Im Rahmen einer selbst gestalteten kleinen Zeremonie legten die Schülerinnen und Schüler diese Ziegel auf der Kriegsgräberstätte Hörsten nieder und beendeten 69 Jahre nach deren Tod die Anonymität von elf früheren Rotarmisten.

Teilnahme steht allen Schulen offen

Die Teilnahme am Projekt "Namensziegel" steht allen interessierten Schulen offen. Es eignet sich gut als Vorbereitung für einen Besuch in der Gedenkstätte Bergen-Belsen. Zur Vorbereitung informiert dabei der Schulreferent des Bezirks die Schulklasse(n) über das Thema "Sowjetische Kriegsgefangene". Hier steht die Einordnung in den Themenkomplex Zweiter Weltkrieg/Nationalsozialistische Herrschaft im Vordergrund. Hilfestellung bekommen Lehrkräfte und Schüler auch bei der Anfertigung der Tonziegel, die auf der Kriegsgräberstätte ihren Platz finden sollen: Es gibt eine detaillierte Anleitung, die Schritt für Schritt den Weg vom Tonklumpen zum fertigen "Namensziegel" zeigt. Erfahrungsgemäß fällt die Umsetzung nicht schwer. Im Fall der Astrid-Lindgren-Schule hat ein Werklehrer innerhalb kürzester Zeit die benötigten Formen hergestellt.

Bei Interesse am Projekt "Namensziegel" steht der Schulreferent des Bezirks Weser-Ems gerne zur Verfügung. Kontakt unter: marco.wingert(at)volksbund.de

 

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Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V.

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