Grußwort


Der Volksbund erhält und betreut Gräber der Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft im Ausland. Er erfüllt damit einen wichtigen humanitären Auftrag. Zudem hilft er Familien das Schicksal ihrer Angehörigen zu klären, ihr Grab ausfindig zu machen. Dieser wertvolle Beitrag zum Erinnern verdient unser aller Wertschätzung.

So können Jugendliche in internationalen Workcamps erfahren, welchen Schrecken die Welt-kriege und der Holocaust über Europa gebracht haben. Außerdem helfen die Treffen den Jugendlichen Vorurteile abzubauen, Verständnis füreinander zu entwickeln und Freundschaften zu schließen - das ist ebenso ein wichtiger Beitrag zur Verständigung.

Gerade Schulen offeriert der Volksbund in Niedersachsen viele Angebote: Er erstellt Geschichts- und Erinnerungstafeln und sogenannte Namensziegel, die an Kriegsgefangene und Zwangsarbeiter erinnern.

Junge Menschen sehen, welch großes Gut der Friede ist, warum wir uns für die europäische Idee einsetzen und unsere Demokratien mit Leben füllen müssen. Die Katastrophe des 20. Jahrhunderts darf sich nicht wiederholen!

Diese Arbeit des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge möchte ich mit meiner Schirmherrschaft in Niedersachsen unterstützen. Der Volksbund setzt seine erinnerungspolitische Aufgabe zeitgemäß um: Mit dem Leitbild von 2016 und der sog. „Göttinger Erklärung“ wurden die Ziele des Vereins neu definiert und festgeschrieben. Ein bedeutsamer Schritt, der dem Erinnern und der Friedensarbeit neue Formen gibt und Traditionen modern fortschreibt.

Ich freue mich, diesen Weg die kommenden Jahre begleiten zu dürfen.

Dr. Gabriele Andretta, Präsidentin des Niedersächsischen Landtages

Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V.

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