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Bad Münstereifel

Kriegsgräberstätte Bad Münstereifel

Hier ruhen 477 deutsche und 2 polnische Kriegstote des Zweiten und 9 deutsche Kriegstote des Ersten Weltkrieges. Auf dem angrenzenden Gräberfeld haben 29 russische Kriegstote ihre letzte Ruhestätte gefunden.

Die meisten der hier Bestatteten erlagen während der schweren Kämpfe im Hürtgenwald in den Lazaretten und auf dem Hauptverbandsplatz in Bad Münstereifel ihren Verwundungen. Zudem forderten Fliegerangriffe auf den Ort Opfer unter der Zivilbevölkerung.

Die Beisetzungen fanden zunächst auf dem Zivilfriedhof statt, bevor der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge eine eigenständige Kriegsgräberstätte anlegte, auf der auch Gefallene von den Friedhöfen der umliegenden Gemeinden zugebettet wurden.

Die Kriegstoten liegen in Einzelgräbern; je vier Gräber haben ein gemeinsames Kreuz, das auf beiden Seiten mit jeweils zwei Namen beschriftet ist.

Die Kriegsgräberstätte Bad Münstereifel wurde am 01. November 1954 (Allerheiligen) durch Regierungspräsident Dr. Wilhelm Warsch, Köln eingeweiht und an den Bürgermeister der Stadt, Laurenz Frings, übergeben. Die kirchliche Weihe übernahmen Oberpfarrer Dr. Edmund Rothkranz und Pfarrer Ernst Glaubitt.

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Kriegsgräberabkommen in Deutschland

Die Gestaltung, der Bau, die Pflege und Unterhaltung von Kriegsgräberstätten wurden im Inland durch die Bundesregierung im "Gesetz über die Erhaltung der Gräber der Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft"(Gräbergesetz) sowie in der "Allgemeinen Verwaltungsvorschrift zum Gräbergesetz? (Gestaltungsrichtlinie Inland) festgeschrieben. Demnach wurde die Herrichtung, Pflege und Unterhaltung der Kriegsgräber im Inland den einzelnen Bundesländern übertragen. Die Länder delegieren die Aufgaben zur Pflege und Instandsetzung der Kriegsgräber in aller Regel an die nachgeordneten Verwaltungseinheiten (Friedhofsträger). Aufgrund der seitens der Bundesregierung vorgenommenen Aufgabenteilung ist der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. im Inland nur beratend tätig, setzt sich jedoch im Rahmen des Möglichen und in Zusammenarbeit mit den Friedhofsträgern für die Erhaltung und Pflege der Kriegsgräberstätten im Inland ein.

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