"die von Krieg [Terror und Gewalt] geschaffene Kluft überwinden"

Anmeldeschluss für Workcamps und Jugendbegegnungen

24. Mai 2017

Aktion Rote Hand - Gemeinsamer Einsatz gegen den Einsatz von Kindersoldaten

Münster. Nach dem schrecklichen Attentat in Manchester schließen wir uns einmal mehr dem Aufruf an, sich in diesen Sommerferien bei einem Jugendbegegnungsprojekt (Workcamps) des Volksbundes anzumelden. So naiv der Ausspruch "wer sich kennt und schätzt, der bekämpft sich nicht" auch sein mag, so bringt er doch die einzigartige Chance der Projekte auf den Punkt.

"Bi-, tri- oder internationale Jugendbegegnungen, zu denen der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge alljährlich einlädt, sind Treffpunkte für junge Menschen im Alter von 12 bis 27 Jahren. Die Teilnehmenden setzen sich mit den Kriegs- und Gewalterfahrungen des 20. [und 21.] Jahrhunderts auseinander, entwickeln gemeinsam Botschaften für ein friedlich-tolerantes Miteinander und gestalten so die Erinnerungskulturen Europas aktiv mit." lautet es folgerichtig in einer Meldung, in der die Bundesgeschäftsstelle auf die letzten freien Plätze verweist (s. Link). http://www.volksbund.de/meldungen/meldungen-detail/artikel/letzte-chance-auf-freie-plaetze.html

Dass das Konzept der Jugendbegegnungsprojekte in jedem Jahr neu aufgeht, dafür lassen sich viele Beispiele und vor allem die Erfahrungen der Teilnehmenden anführen. Ein besonderer Erfahrungsbericht, aus dem das Titelzitat "die vom Krieg geschaffene Kluft zu überwinden", stammt, möchten wir allen Interessierten hiermit einmal veröffentlichen. Es handelt sich dabei um das spannende Tagebuch eines Deutsch-Russischen Jugendcamp, das im letzten Jahr in Rshew (RUS) stattgefunden hat und uns freundlicherweise von Campleiter Werner Dürdoth zur Verfügung gestellt wurde. "Bestenfalls motiviert es gleich andere junge Leute dazu mit dem Volksbund auf Reisen zu gehen."

Ein besonders gut geeignetes Projekt für junge Leute findet in diesem Jahr in Bremen, Osnabrück und Münster statt. Auch wenn es dabei nicht direkt ins Ausland geht, so steht als Fortsetzung des Projektes bereits jetzt fest, dass 2018 die in vielerlei Hinsicht beeindruckende lettische Hauptstadt Riga besucht wird. Das sollte man definitiv nicht verpassen!

Text: Jens Effkemann

 

 

 

Camp-Tagebuch Deutsch-Russisches Jugendcamp Rshew 2016

 

 

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