"Ein Abend für den Frieden"

Gelungenes Wohltätigkeitskonzert in Bocholt

21. November 2016

Bocholt. In zehn Minuten von London nach Venedig? Mit einem musikalischen Orientexpress ist das keine Hexerei. Das Projekt-Blasorchester (G)Oldfingers führte die Zuhörer im Bühnenhaus auf diese außergewöhnliche Reise. Der Anlass war genauso edel wie die Musik, die dieses Projekt-Blasorchester zusammen mit dem Isselburger Blasorchester den etwa 400 Zuhörern im Bühnenhaus am Samstagabend präsentierte.

Zusammen mit dem Fachbereich Kultur und Bildung hat die Deutsche Kriegsgräberfürsorge, Kreisverband Bocholt die beiden Orchester für dieses Wohltätigkeitskonzert „Ein Abend für den Frieden“ gewonnen. „Ideale Bedingungen für ein friedenerhaltendes Projekt“, sagte Bürgermeister Peter Nebelo, der Vorsitzender des Kreisverbandes ist.

„Ich könnte ihnen erzählen, was mit dieser Musik ausgedrückt werden soll“, sagte Bodo Biermann, der Leiter des Projekt-Blasorchesters, als er die „Magic Overture“ des Österreichers Thomas Doss zu Ende dirigiert hatte. „Aber ich tue es nicht, denn was Sie auch immer empfunden haben, Sie haben alles richtig gemacht.“ Beeindruckt von einer unvergesslichen Reise mit dem Orientexpress konnten die Zuhörer im Bühnenhaus den Zug in Venedig wieder verlassen. Das Orchester hatte sogar die Geräusche einer Dampflokomotive täuschend echt herausgearbeitet.

Nahtlos schloss sich das Isselburger Blasorchester nach der Pause den Klangträumen der (G)Oldfingers an. Die Isselburger führten das Publikum nach Süddakota zum Mount Rushmore. „Rushmore – A Smphonic Prolouge for Winds – des amerikanischen Komponisten Alfred Reed. In Gedanken konnten die Zuhörer über die dort in Stein gemeißelten Köpfe von vier amerikanischen Präsidenten klettern.

In der Finalphase des Konzerts musizierten dann beide Orchester gemeinsam, wobei sich die Dirigenten mit der Leitung abwechselten. Biermann dirigierte den „Canterbury Choral“ des Belgiers Jan van der Roost. Während Jaak Notebaert, Leiter der Isselburger, die Leitung für die Komposition „La Primitiva – Paso-doble de concert – des Niederländers Jef Penders übernommen hatte.

Die Zuhörer honorierten den Klanggenuss mit rauschendem Beifall. Für dieses Konzert wurde kein Eintritt verlangt, stattdessen wurde um eine Spende für den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge gebeten. „Seien Sie so großzügig mit ihrem Portemonnaie, wie mit dem Applaus“, sagte Biermann zum Abschied.

["Gespendet wurden erfreuliche 1.600 Euro." so Frank Eßing vom Kreisverband Bocholt]

Quelle: Bocholter-Borkener Volksblatt

Autor: Herbert Sekulla

Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V.

Spendentelefon: 0561 700 90

Spendenkonto

IBAN:
DE23520400210322299900

BIC: COBADEFFXXX

Commerzbank Kassel