"eine Reihe von Themen, die man demnächst in Kooperation angehen könne"

Sekundarschule am Hassenbrock vereinbart Zusammenarbeit mit dem Volksbund

26. Juli 2017

Rheine-Mesum. Mit dem Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge (VDK) verbinden viele Menschen in erster Linie die bekannten Haus- und Straßensammlungen, um so die Pflege von großen nationalen und internationalen Kriegsgräberanlagen finanzieren zu können. Dass dies nur eine Teilaufgabe ist, stand im Mittelpunkt eines ausführlichen Gespräches zwischen der Schulleitung der Sekundarschule am Hassenbrock (SaH) und Jens Effkemann und Wilfried Hötzel. Ersterer ist Regionalgeschäftsführer des VDK in Münster, der andere Kreisgeschäftsführer aus Rheine.

Die VDK-Vertreter informierten zunächst darüber, dass sich der VDK neben der Kriegsgräberfürsorge längst viele neue Aufgaben und Ziele gesetzt und sein Aufgabengebiet deutlich erweitert hat. Man wolle nicht nur an Krieg und Opfer erinnern, sondern aus diesem Erinnern und Gedenken lernen helfen und zur Versöhnung über den Gräbern hinaus nachhaltig Arbeit für den Frieden leisten. Das schließe vor allem politisch-historische Bildungsarbeit ein. Hierzu könnten den Schulen vielfältige und unterschiedliche Hilfen zur Verfügung gestellt werden: Kooperationen, Projektarbeit, Ausstellungen, Materialien, Fahrten zu nationalen und internationalen Gedenkstätten, Besuche, Seminare und Schulungen.

Mechthild Sitte-Westrick und Thomas Eßlage von der Schulleitung berichteten, dass in früheren Jahren die Don-Bosco-Hauptschule in Mesum regelmäßig die Haus- und Straßensammlung durchführte. In diese Tradition wird sich die SaH einbringen. Es gehe ihr nun vor allem darum, grundsätzlich weitere und neue Möglichkeiten für eine darüber hinausgehende engere und tiefere Zusammenarbeit mit dem VDK auszuloten.

Da sehe die Schule, die als „Schule gegen Rassismus – Schule für Courage“ zertifiziert ist, eine Reihe von Themen, die man demnächst in Kooperation angehen könne. Hier böten sich die Fächer Geschichte und Politik an. Angesprochen wurde in diesem Zusammenhang auch die gegenwärtige Errichtung des neuen Mahnmals in Mesum.

Foto und Text: Franz Greiwe

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