Studierende der Ruhr-Universität Bochum besuchen Kriegsgräber in Ysselsteyn

7. Dezember 2017

Ysselsteyn, 02.12.2017

19 Studierende und fünf Lehrende der theologischen Fakultät der Ruhr-Universität Bochum machten sich am Morgen des 02.12.17 bei frostigen Temperaturen auf den Weg nach Ysselsteyn.

Vor Ort wurden sie durch Tarcicia Voigt, die Leiterin der Jugendbegegnungsstätte, sehr herzlich empfangen. Nach einer kurzen Begrüßung führte Frau Voigt die Gruppe über die eindrucksvolle Kriegsgräberanlage auf der mehr als 32.000 Menschen beigesetzt sind.

Dabei betonte sie, dass es vor allem auch dem Engagement eines niederländischen und eines deutschen Pfarrers zu verdanken sei, dass es die Jugendbegegnungsstätte an diesem Ort heute gäbe. Diese hätten sich bereits unmittelbar nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges für multinationale Jugendbegegnungen vor Ort eingesetzt.

Im Anschluss an die Führung stärkten sich die Teilnehmer_innen mit leckeren niederländischen Kuchenspezialitäten und wärmten sich bei Kaffee und Tee auf.

Sehr interessant waren für die Studierenden einzelne Biografien von Kriegstoten die in Ysselsteyn beigesetzt sind. Dazu hatte das Team der JBS verschiedene Boxen mit biografischem Material und zum Teil auch individuellen, persönlichen Gegenständen von Verstorbenen ausgelegt.

Den Nachmittagsteil gestaltete die Gruppe eigenständig im Seminarraum der JBS. Hierzu hatten zwei Studierende ein spannendes Referat zum Thema: „der gefallene Soldat in der Geschichte und Heute“ vorbereitet. Bei der abschließenden Feedbackrunde zum Tag fielen die Statements der Teilnehmer_innen überwiegend positiv aus.

 

Text und Foto: Bildungsreferentin Verena Effgen

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